Hinweise:

Das Gästebuch ist ab dem 1. Januar 2013 eingefroren, weil ich nicht regelmäßig die Einträge überprüfen möchte auf Inhalt und Sprachgebrauch. Neue Beiträge werden nicht mehr freigeschaltet und gelöscht. Deshalb hier einige Tipps:

Das letzte, noch gut funktionierende Forum zum kritischen Austausch über die NAK ist das Glaubensforum 24.

Ebenso können Sie kritisch zur NAK lesen und schreiben auf der Hp von canities.

"Der Mensch erkennt, daß es nichts nützt,/ Wenn er den Geist an sich besitzt,/ Weil Geist uns dann erst Freude macht,/ wenn er ins Gästebuch gebracht.“

Dabei sollte man sich aber an Mark Twain halten:

It is better to keep your mouth shut and appear stupid than to open it and remove all doubt

"Es ist besser man hält den Mund und erweckt den Eindruck, dumm zu sein, als ihn aufzumachen und jeden Zweifel zu beseitigen."

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#355   MargareteE-MailHomepage31.12.2012 - 23:55
guten Abend,
ich wollte keinen Eintrag mehr schreiben.
Detlef, ich überlasse es dir, ob du dieses noch freischaltest.

Ich erhielt einen verspäteten Weihnachtsgruß von meiner Freundin,
den möchte ich euch allen noch mitteilen.

"Es kommt gar nicht darauf an wie weit wir es gebracht haben,
sondern darauf, ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind."
Verfasser unbekannt

Allen Menschen, die das "Glaubensschifflein" verlassen haben,
und allen, die noch kräftig im Schifflein mitrudern oder sich sanft
mit/ verschaukeln lassen, wünsche ich ein Erkennen ihres eigenen Lebensweges.

Ein gutes, schönes Jahr 2013 --- Shalom --- Margarete
Kommentar:
Liebe Leser und Schreiber des Gästebuches,

dem Wunsch von Margarete kann und will ich mich gerne anschließen und dazu das aktuelle Wort zum Jahr von Stap. Leber verwenden. Schreibt er doch tatsächlich im Wort Januar 2013:

"Ihr lieben Geschwister, lasst uns bekennen, dass wir den Herrn in seinen Aposteln gefunden haben."

Wer nach 150jähriger Abspaltungszeit immer noch nicht begriffen hat, dass die seitdem gepredigte Naherwartung der Wiederkunft Jesu offensichtlich eine Fehlbotschaft ist und damit auch nicht begriffen hat, dass Jesus eben nicht durch Apostel wirkt, sondern die Gelegenheit sogar nutzt, um sich zu bejubilieren und zu feiern, dem ist wahrlich nicht zu helfen!

Aber etwas anderes von ihm möge tatsächlich alle begleiten, die hier lesen. Margarete sprach vom "erkennen", Leber vom "bekennen" und ruft dazu auf:

Im entscheidenden Augenblick sich nicht zurückziehen, sondern Stellung beziehen.
Klar und unmissverständlich zur Sache stehen und keine Ausflüchte suchen.
Furchtlos sein – auch keine Furcht davor haben, Nachteile zu erleiden.


Diesen Rat gebe ich gerne an alle weiter, die in ihrem Glauben Zweifel entwickelt haben. Macht das dann ganz genau so, wie Leber schreibt: Klar und unmissverständlich in jedem Gespräch Stellung beziehen und keine Sorge haben, was dann passiert! Diese Kraft und diesen Mut wünsche ich jedem, der sich aus der NAK entfernen möchte.

Mit Dank nun an alle, die dieses Gästebuch mitgestaltet haben und guten Wünschen

Detlef Streich

#354   MargareteE-MailHomepage29.12.2012 - 22:09
guten Abend,
das Gästebuch schließt zum 31. Dezember 2012.
Ich bedauere es, denn es war ein kunterbunter Austausch pro - contra -mir doch egal - und - weiß nicht wo ich steh - NAKI. --
ich kann mir vorstellen, daß Detlef wichtigeres zu tun hat, als zusätzlich
ständig die eingestellten Texte zu überprüfen, die sich auf seiner home - page einnisten möchten.
Zum Abschluß danke ich Detlef für alle Informationen, die er zusammen getragen hat --- ich habe sie fast alle gelesen - einige mehrfach - und DASS - finde ich wichtiger als unsere fetzigen Liebesbriefe im Gästebuch.
Vor drei Tagen fing ich an alle Gästebucheinträge zu lesen ---
von den Anfängen an - leider bereits begradigt durch Detlef vor Toresschluß ---
Ich möchte mich bedanken -- quer Beet bei: Gerlinde B. Susanne, Martina, Anita, Micha, Egon, Paul, Sonja, Patrick., Roger, Ragnar,
Peter !!! Wolfgang V. , Elli und Lena, zig. Anonymos --- und Detlef Streich --- der Klarheit in das Gewusel der Emotionen schuf -----

Meine Beiträge im Gästebuch sind nicht alt, sollte ich einigen Gläubigen oder Nicht- Gläubigen auf die Hühneraugen getreten haben, so war das Absicht. --- Empfehlung: eine gute Fußpflegerin aufsuchen !!!
Ich versuche, morgen noch einen kleinen Abschlußbeitrag zu schreiben --- laßt es euch gut gehen --- Shalom - Margarete

#353   PeterE-Mail28.12.2012 - 21:25
Es wäre natürlich schön, wenn der Entschluss zum Einfrieren des Gästebuchs genau so überdacht und überarbeitet würde wie der Katechismus. Änderungen werden in diesem Fall gerne angenommen und nicht infrage gestellt.

#352   Andy24.12.2012 - 08:35
Für alle, welche den Ausstieg mittels Urkunde auch noch für sich persönlich besiegeln wollen:

http://atheismus.ch/06_lebenshilfen/computerrituale/enttaufe?s[]=entchristianisierung

Das eignet sich auch ganz vortrefflich als Weihnachtsgeschenk für (Noch-) NAKler

#351   MargareteE-MailHomepage22.12.2012 - 22:34
guten Abend,
hallo Detlef --- diese Arbeit an Informationen zum "Dogmenkalb" , könnte ich nicht ausarbeiten und wollte es auch nicht, --- Wollen - aus Mangel an Interesse--------------- mein Dank an dich für diese Arbeit --- mich interessiert die naki nicht, die einzige Interesse ist, sie zu entlarven --- alles, aber auch alles --- ob neuer Katechismus --- sehr beliebt ist seit neuerer Zeit bei kniffligen Fragen sich auf die "Souverinität Gottes" zu berufen --- tja, da können die Apostel rein gar nichts machen, obwohl wir ja die komplette Schlüsselgewalt haben,
für ein paar kleine Dingelchen zu regeln sollte GOTT mal selber arbeiten
Ich habe den fiktiven Dialog etwa 2/3 gelesen --- ich kann nicht mehr lesen ---
daher überflog ich noch schnell das folgend Angebotene, und ich freue mich sehr,
den Gästebrief von meinem Freund Rudolf Stieglmeyer zu lesen. (er weiß nicht, daß er mein Freund ist, seit mediasinres - Zeiten)

Ich bin heute Abend sehr platt um mehr zu schreiben, mein Arbeitstag war hart.

Shalom --- Margarete

#350   Anita22.12.2012 - 01:10
entonommen aus: Ar­ti­kel zu Glau­be, Re­li­gi­on und Kir­che aus der Zeit­schrift Ge­gen­Stand­punkt Heft 2-​2005
"Mit dem Entschluss, an Gott zu glauben, hat ein Christ seinen Verstand jedoch keineswegs aufgegeben; vielmehr beschäftigt er ihn damit, seiner gläubigen Weltsicht zu dienen. Deswegen sind all die alten und neuen aufklärerischen Versuche vergeblich, einem Christen die Widersprüche im Glauben vorzurechnen, um die Absurdität seines Gottes- und Menschenbildes herauszustellen. Der Verstand der Gotteskinder lässt sich nicht für die Widerlegung des Herrn Zebaoth bemühen, weil er von Anfang an damit beschäftigt ist, gerade das „Unglaubliche" fassbar zu machen. Wer also daherkommt und meint, Gott hätte sich in Myriaden von Sündern nicht gerade ein feines Ebenbild auf die Erde gesetzt; die Menschen seien nie so, wie er sie haben will, so dass der Höchste nie zufrieden mit ihnen ist, sie strafen und zurechtbiegen muss; die Menschen würden die gottgegebene Vernunft immer wieder für sich einsetzen statt für ein gottgefälliges Leben, ihren Geist also als Mittel der Sünde missbrauchen etc. etc. - der rennt beim gläubigen Menschen offene Türen ein. Mit Zweifeln dieses Kalibers ist nämlich der Glaube von Anfang an befasst, und die gläubige Phantasie hat in der heiligen Schrift die Antwort auf solche Fragen längst zur Hand. Schon im ersten Buch Moses wird die Sache mit dem „Baum der Erkenntnis", von dem der Mensch nicht essen soll, klargestellt. In Mose I. 6,6 „reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen. " Und überhaupt gehört der gläubige Umgang mit den Zweifeln zum Glauben vom ersten Tage an, da ein verständiger Mensch eben seinen Entschluss, mit Nicht-Wissen seine Lage zu deuten, rechtfertigen muss."

#349   Anita22.12.2012 - 00:49
http://www.dittmar-online.net/religion/theodizee.html
"Dan Barkers Kommentar dazu: "Gib einem Gläubigen genug Seil und er wird sich selbst aufhängen". Je mehr ein Gläubiger seinen Glauben verteidigt, umso schlimmer wird es. Wenn man dies lange genug vorantreibt, steht irgendwann (fast) jede Glaubensannahme mit (fast) jeder anderen im Widerspruch. Die meisten Widersprüche werden durch den psychischen "Mechanichtsnutz" selektive Wahrnehmung und Verdrängung zwar ausgeblendet, aber es bleiben immer noch genug übrig, um sich daran "aufzuhängen". "

"Die Bereitschaft der Gläubigen, immer genau dann, wenn man auf Widersprüche stößt, für sich selbst und nur für sich selbst die Vernunft "auszusetzen" (zu transzendieren, wie die Theologen sagen) macht die Diskussionen so unfruchtbar - das ähnelt einem Kartenspiel mit Spielern, die, sobald sie verlieren, willkürlich die Regeln des Spiels ändern (aber nur sie selbst "dürfen" das). So ein "Spiel" macht keinen Spaß. Daher kommt oft das Gefühl, mit Gläubigen zu diskutieren sei dasselbe, als wenn man versucht, "einen Pudding an die Wand zu nageln". Deswegen benutzen u. a. (einige) Gläubige auch gerne Argumente ad hominem (= gegen die Person gerichtet), weil man den Glauben leichter verteidigen kann, wenn man von der eigenen Schwäche ablenkt und stattdessen die Person des Gegners angreift. Wenn man in Diskussionen nicht gefestigt ist, dann wird man dadurch in die Defensive gedrängt (aber das ist ein demagogischer und unfairer Trick)."
"Wir können also Glauben definieren als "das Ignorieren innerer Widersprüche". Das ist sozusagen das wahre "Geheimnis des Glaubens". Deswegen konnte ich auch behaupten, dass der Glauben einer niedrigeren Stufe der Erkenntnis entstammt, also zwar bewusst ist, aber unkritisch (gegen sich selbst). Damit kommt auch das Element der Beliebigkeit ins Spiel."

#348   MargareteE-MailHomepage22.12.2012 - 00:08
so, hier bin ich wieder, ich hoffe doch, daß ich nicht zu aufdringlich bin ???
es geht weiter: ergänzend zu meinem Beitrag 634 noch einige Gedanken.

Ich verstehe nicht, daß neuapostolische Christen, die, einen Hauptschulabschluß geschafft haben, höhere Schulen mit Abschluß Abitur, ein Studium in allen Wissenschaften ablegen können (Herr Leber hat es auch geschafft, --- wo hat der seinen Dokkktor her? ) --- diese neuapostolischen Christen in ihren Berufen als Ärzte, Juristen, Handwerker oder bei der Müllabfuhr, oder als Gehilfin zu Hause am Herd emsig walten --- die Berufsausbildung war immer verbunden mit Klausuren schreiben, Zwischenprüfungen, Endprüfung, Diplomarbeit, Doktorarbeit,
usw. --- in allen diesen Prüfungen werden klare Fragen gestellt, Und nur diese Fragen gilt es zu beantworten !!! Und zwar klar und deutlich, begründet, nachgwiesen durch Quellenangabe, eigene Meinung dazu, wenn gefragt !!! kenntlich geäußert.
Wie kommt ein Herr Drave dazu, der in Geschichte promovierte, solch eine verwässerte Aufarbeitung der Naki Geschichte, von -- weiß ich im Moment nicht mehr, aber 2007 im Dezember abgeliefert --- wie kommt ein Herrr Leberrr dazu,
den Logos nicht einzusetzen, obwohl er logisch denken kann? Immerhin hat er mit Logos seine Doktorarbeit geschafft !!! ------- Wie kommen Menschen dazu, die einmal, oder mehrere male ihren Intellekt nutzen MUSSTEN, um ihr Berufsziel zu erreichen, ihren Logos ausblenden ? --- Lebten sie jahrelang schizophren???
Wie können Menschen, deren Verstand durch Studium geschärft ist, 100 Purzelbäume rückwärts schlagen, um sich mit Milchbrei vom Altar füttern zu lassen? --- Wie kann es sein, daß Menschen einen Bildungsweg durchlaufen und
soviel Schwachsinn erzählen, wie die Führungsriege der naki ???
schlaft schön --- Shalom --- Margarete

#347   MargareteE-MailHomepage21.12.2012 - 22:30
guten Abend
ich hatte heute nachmittag während meiner Arbeit einiges aus "Bibelkritik"
zu lesen. --- längst bin ich der Ansicht, daß die Bibel von Menschen geschrieben wurde, kein Wort darin "Gottes Wort" ist und das dieses Buch noch nicht einmal ein historisch wertvolles und interessantes Buch ist.
Das AT könnte noch als die Entstehung des Judentums, die als erstes Volk in der Menschheitsgeschichte sich zum Monotheismus bekannten, chronologisch berichtet, durchgehen.

Parallelen konnte ich aus "Bibelkritik" ziehen von Saulus, der sich dann umtaufte in Paulus, zum geliebten Stammapostel Bischofffff erkennen:
Saulus sprach drohend ebenso wie Herr Bischofffff, war machtbesessen, ebenso wie Herr Bischofffff. Beiden ging es darum, das dumme Völkchen
der Gläubigen zusammenzuhalten und ihnen keine Macht durch Wissen zu erteilen. Die Not der Menschen war zu Saulus Zeiten groß --- sie hatten nicht die Entwicklung der 2000 Jahre späteren Zeit, als Fritz Bischoffffffffffff
die Schwerter um die Ohren fliegen lassen wollte, weil seine Felle ihm dahin schwimmen könnten und er als Alibi die Unantastbarkeit seines Vaters vorschob. ------------------------
Ich verstehe nicht, wie Menschen es schaffen, noch in unserer Zeit, ihr Hirn
auszupacken, neben sich zu stellen und "wunderbar" glauben, was ihr Hirn nicht verarbeiten kann! --- aber darum ja das Hirn nebenanstellen. Alles klar. An Interessierte: lest wirklich mal fleißig in "Bibelkritik", bleibt kritisch,
und du wirst mehr wissen what you ever hast wissen wollen.
bis später --- Margarete

#346   MichaHomepage21.12.2012 - 19:11
Neues Update auf meinem Weblog: "Was ist christlicher Fundamentalismus?"
Kommentar:
URL nachgereicht:
http://rationalearmeefraktion.wordpre ss.com

#345   Anita21.12.2012 - 16:43
Dr Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens:
Fazit

Der neue Text über das Kirchenverständnis zeigt eine Verschiebung in den Schwerpunkten des ökumenischen Gespräches mit der Neuapostolischen Kirche. Standen bislang das Kirchenverständnis und die Eschatologie im Zentrum der Auseinandersetzung, weil dort der neuapostolische Exklusivitätsanspruch am stärksten zum Ausdruck kam, so zeichnet sich hier eine erfreuliche Entspannung ab. Die Aussagen über die generelle Verborgenheit der wahren Kirche Christi und der nur relativen Besserstellung der NAK im eigenen Selbstverständnis öffnen Türen für weitergehendes ökumenisches Gespräch. Leider scheint die Angst um einen Bedeutungsverlust des Apostelamtes aber zu groß, um auf diesem Weg wirklich einen Schritt vorwärts zu gehen. Die deutlich formulierte Ausgrenzung aller anderen Kirchen im Abendmahl und in Bezug auf die Vermittlung des Heiligen Geistes ist diesen ein Schlag ins Gesicht. Damit wird die Rezeption der Dialoge zwischen lutherischer und katholischer Kirche über das Abendmahl zu einer dringenden Aufgabe im Gespräch mit der NAK für die Zukunft, soll der beschwerliche Weg der Verständigung nicht weiter ins Stocken geraten. Dabei ist die Abendmahlskontroverse lediglich eine Stellvertreterdiskussion. Das eigentliche Problem dahinter ist die überhöhte Stellung des Apostelamtes, das offensichtlich weiterhin als Alleinstellungsmerkmal der NAK eben auch in seiner ausgrenzenden Funktion gerettet werden soll.
Kommentar:
NKat- Zitat:

4.5.3
Gottes freie Gnadenwahl
Gott erwählt Menschen zu deren eigenem und zum Heil anderer; sie sind ausersehen, in seinem Heilsplan mitzuwirken. Wenn Gott erwählt, ist damit Aufgabe oder Bestimmung verbunden.
So sind diejenigen herausgerufen und zum Christsein erwählt, die getauft sind und sich zu Jesus Christus als Herrn und Heiland bekennen. Sie sollen das Evangelium weitertragen. Solche Christen, die wiedergeboren sind aus Wasser und Geist, haben darüber hinaus die Voraussetzung zur Erstlingsschaft erhalten. Aus dieser Schar wird die Braut Christi bereitet, um im Reich des Friedens die königliche Priesterschaft zu bilden (siehe 10.6).
… Das Festmachen der Erwählung zeigt sich im gläubigen Annehmen der Gnade sowie durch Treue zu Gott und seinem Werk.

2.4.3
[3] Unter dem Begriff „Erlösungswerk des Herrn“ versteht man im Allgemeinen die Heilstat Jesu, die abgeschlossen ist. Wird dieser Begriff hier verwendet, ist damit der Teil der Kirche gemeint, in dem die Apostel wirken und jene Heilsgaben vermitteln, die der Bereitung der Erstlinge, der Braut Christi, dienen.


#344   Anita21.12.2012 - 16:37
Dr Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens:
"Bis zu dieser Stelle ist die Neuformulierung des Kirchenverständnisses aus evangelischer Sicht durchaus zu begrüßen. Leider bringt der nächste Abschnitt „Die Kirche Jesu Christi und das Apostelamt“ einen Rückfall in längst überwunden geglaubte Abgrenzungen. So wird ausführlich erklärt, dass in der sogenannten „apostellosen Zeit“ vor der Berufung der neuen Apostel im 19. Jahrhundert es keinerlei sakramentale Vermittlung der Gabe des Heiligen Geistes gegeben habe, weil die Spendung des Heiligen Geistes allein dem Apostelamt vorbehalten sei. Das ist nicht nur theologischer Unsinn (vgl. Apg. 10,44ff), sondern fällt auch hinter das zurück, was die NAK selbst schon über das Wirken des Heiligen Geistes erklärt hatte. Vom Wirken des Heiligen Geistes in anderen Kirchen ist hier überhaupt nicht mehr die Rede.

Ebenso von ausgrenzender Selbstüberheblichkeit zeugt die Aussage, in der apostellosen Zeit – und damit auch heute außerhalb des Wirkens der neuapostolischen Apostel – käme im Abendmahl die wahrhafte Gegenwart von Leib und Blut Jesu nicht mehr zustande, so dass es nur als Gedächtnis-, Gemeinschafts- und Dankesmahl gefeiert würde. Wozu diese Ausgrenzung? Will die NAK allen Ernstes behaupten, in der gesamten Geschichte der christlichen Kirche seit dem ersten Jahrhundert hätte es keine Gegenwart Christi im Abendmahl gegeben? Will sie sagen, alle Orthodoxen und alle Römisch-Katholischen Kirchen würden in der Eucharistie ein bloßes Gedächtnismahl feiern? Auch in der Lutherischen Tradition gab es nie einen Zweifel an der realen Präsenz Jesu Christi im Abendmahl, wie es die Einsetzungsworte – ganz ohne Bezug auf das Apostelamt – beschreiben. Selbst die Reformierten Kirchen haben sich in der Leuenberger Konkordie dieser Sicht angeschlossen."
Kommentar:
Was Schönes von heute von der NAKI-Hp:

"Die internationale Kirchenleitung hat Interesse daran, dass das neue Buch von interessierten Menschen wahrgenommen und gelesen wird. … Die Kirchenleitung verbindet damit die Hoffnung, dass der Katechismus die gewünschte Breitenwirkung erzielen wird."
Quelle: http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/17877/

Nun, dann will ich mal hzur Verbreitung beitragen:


Zitat aus dem NKat:
7.5.2
Unterbrechung des Apostelwirkens
… Nach außerbiblischen Angaben starb Johannes als letzter der in der Bibel bezeugten Apostel gegen Ende des ersten Jahrhunderts. Bis zur Wiederbesetzung des Apostelamts im Jahr 1832 (siehe 11.3) wurde somit das Wirken des einzigen vom Herrn eingesetzten Amtes unterbrochen.

2.4.7
Der siebte Glaubensartikel
… . Der würdige Genuss des Heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christus Jesus, unserm Herrn.
… Brot und Wein müssen „von einem vom Apostel bevollmächtigten Amtsträger ausgesondert und gespendet werden“. Durch das Apostelamt und die dadurch bevollmächtigten Amtsträger wird die Gegenwart von Leib und Blut Christi in Brot und Wein ermöglicht.

2.4.8
Der achte Glaubensartikel
Die Heilige Versiegelung ist das Sakrament, das allein dem Apostelamt zugeordnet ist. … Die Heilige Versiegelung hat eine präsentische und eine futurische Auswirkung: Die präsentische Auswirkung der Hinnahme der Gabe des Heiligen Geistes ist die „Gotteskindschaft“ (Röm 8,14-17). … Die futurische Auswirkung des Empfangs der Gabe des Heiligen Geistes ist die Erstlingsschaft.

6.4.1.4
Die Kirche ist „apostolisch“
Die apostolische Lehre ist die unverfälschte Botschaft von Tod, Auferstehung und Wiederkunft Christi gemäß der Lehre der urchristlichen Apostel, wie sie im Neuen Testament bezeugt ist und von den ersten Christen geglaubt und gelebt wurde (Apg 2,42).
Das apostolische Amt ist das von Christus gegebene und vom Heiligen Geist gelenkte Apostelamt mit seinen Vollmachten: Verkündigung des Evangeliums, Spendung der Sakramente, Vergebung der Sünden (Mt 28,19; Joh 20,23).

#343   Anita21.12.2012 - 16:30
Dr Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens:

"Schnäppchenökumene?

Diese Verschiebung der Konfliktlinie lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Manche sehen darin möglicherweise ein gewisses Kalkül in der Art: „Wie können wir auf die billigste Art das „ökumenische Gütesiegel“ einer (Gast-)Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen erwerben? Exklusive Eschatologie und ein entsprechendes Kirchenverständnis wurden bislang als Haupthindernis angesehen. Wenn nun der Fokus auf das sakramentale Abendmahlsverständnis verschoben wird, liegt er in einem Gebiet, in dem die ACK-Kirchen selbst eine große innere Bandbreite an Meinungen aufweisen. Ein Hindernis für die ACK-Mitgliedschaft könne eine exklusive Position an dieser Stelle doch dann nicht mehr sein…“ So könnte man über entsprechende Motive spekulieren. Aber so funktioniert Ökumene nicht. Sie ist kein Feilschen um Kompromisse und Zugeständnisse wie auf einem orientalischen Basar. Ökumene lebt von dem glaubwürdigen gemeinsamen Ringen um die Wahrheit. Möglicherweise ist diese spekulative Unterstellung von taktischen Motiven auch völlig falsch. Man könnte es auch so betrachten, dass wenn eine Tür geöffnet wird, die dahinter liegende Tür plötzlich deutlicher (und störender, weil soeben noch zweimal zugeschlossen) wahrgenommen wird als vorher, als man sie noch nicht erreicht hatte. Diese Sichtweise lässt mehr davon deutlich werden, dass Ökumene immer ein Prozess ist, bei dem man gemeinsam miteinander auf dem Weg ist. Dazu gehört, dass man sich nicht gegenseitig die Beine stellt, sondern sein Proviant miteinander teilt."
Kommentar:
Link auf den Text:
http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/nak/die_exklusivitaetsverschiebung .html

#342   Anita21.12.2012 - 15:14
Armes Deutschland!
Das Gott hat dir das Christkind geschenkt und das hat alle Politiker verwirrt.
Ich finde die NAK nähert sich langsam dem gesamtdeuschen Niveau an
Kommentar:
Also eine aktuelle Stimme der NAK aus einer Mail an mich von heute:

Zitat
"Nachdem laut Mayakalender ja heute Nacht der Weltuntergang hätte stattfinden müssen, erlaubte sich gestern abend nach dem Gottesdienst (so wurde uns jedenfalls berichtet) der Priester den Geschwistern folgende Beruhigung mit auf den Heimweg zu geben:

Ihr brauchet koi Angschd habe. Schaut der Apostl ist für Sonndag angekündigt. Des hätt der doch net gmacht, wenn heid Nacht d'Welt onderganga dät ..."

#341   Anita21.12.2012 - 14:39
http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/17729/
Und noch mal der Petrus unserer Tage am 30. September 2012:

"So rief er die Diakone dazu auf, alle Gemeindemitglieder mit dem Gedanken zu erfreuen, dass das Himmelreich nahe und durch den Besuch der Gottesdienste erlebbar sei. Die priesterlichen Amtsträger sollten die Botschaft vom nahen Himmelreich im Gottesdienst verkündigen, wenn sie beten und predigen. Auch bei Seelsorgebesuchen solle das nahe Himmelreich immer ein Thema sein."

Zudem gab er allen Zuhörern mit auf den Weg, sich angesichts der Ereignisse und Veränderungen nicht verunsichern zu lassen. Angelehnt an das Bibelwort aus 1. Petrus 4,12.13 gelte es, sich durch die Hitze der Zeit nicht befremden zu lassen. Es gelte, auf Christus zu schauen und bei seinem Wiederkommen die versprochene Freude und Wonne zu erleben. "Wir kämpfen um jeden", so der Stammapostel. Doch wenn jemand seinen eigenen Weg gehen wolle, dann könne man das manchmal nicht ändern."

Jesus selber vor 2000 JAhren: Er wurde nicht müde, auf seine baldige Wiederkehr hinzuweisen (Mt 16,28 und Lk 9,27): "Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich."

Was fragte Paul gestern noch, "Ist JESUS ein Lügner frage ich dich?"
Also ich, würde sowas niemals behaupten. Das war sicher so, dass Jesus gar nicht die meinte, die direkt vor ihm standen, man muss das im übertragenen Sinne sehen. Er hat in dem Moment mit seiner prophetischen Sicht die gemeint, die dann wenn er wiederkommt, vor ihm stehen.
Kommentar:
Ich kann als Agnostiker nur sagen: Mir ist ein undogmatischer Atheist, der selbst DENKT, lieber, als ein Theist, der nur GLAUBT oder als ein Fundamentalist, der absolut WEIß !

Mit dem (undogmatischen) Atheisten kann man meist interessant diskutieren.

Man lese mal diese aktuelle Realsatire:

"Wer an Gott glaubt, dem sind die Artikel egal" unter:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article112177529/Wer-an-Gott-glaubt-dem-sind-die-Artikel-egal.html

Bester Spruch aus den Anmerkungen zum Artikel:

HarrySToteles • vor 38 Minuten: Wer an Schröder glaubt, dem wird Gott egal.

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