Halbmonatszeitsschrift für die Amtsträger der NAK Südwestdeutschlandd -1921 Hrg. J.G. Bischoff

Neuapostolischen Kirche- Predigten

Hinweis: Seit dem Amtsantritt von Stap Schneider hat diese Unterseite bereits historischen Charakter und wird nicht mehr ergänzt. Aktuelle Predigtanalysen finden Sie unter Stap Schneider

Zitat Stap. Leber Pfingsten 2011 "Der Satz vom Lichtkegel!":

 „Kommt nun, ihr Brüder und Schwestern, die Gäste beziehe ich mit ein, lasst uns wandeln im Licht des Heiligen Geistes.“ Und das beinhaltet eigentlich zwei Botschaften. Einmal: „Lasst uns treten in den Lichtkegel des Heiligen Geistes.“ Da steht die Vorstellung so dahinter, dass das ein Licht ist, das einen gewissen Kegel – Lichtkegel – bereitet und wir wollen dann in den Lichtkegel dieses Lichtes, des Heiligen Geistes hineintreten. Die andere Botschaft, die darin steht ist, dass wir dann auch entsprechend handeln, dass daraus Taten resultieren.“

 Dieser unbeholfene Versuch einer Aussage lässt sich am besten kommentieren mit einem Zitat von dem Kabarettisten Wilfried Schmickler:

Lieber einen Blender als gar keine Lichtquelle!

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Inhalte dieser Unterseite sind kritische Anmerkungen zu Predigten Neuapostolischer Stammapostel:

  • Stap Leber in Fürstenfeldbruck am 18.11.2012 (DS)
  • Kurze Anmerkungen zu der Indoktrination durch die NAK Leitgedanken (Predigtanleitung)  Detlef Streich, 11/12
  • Lebers Erklärungsversuche vom 30.9.2012 zu den verschwundenen 10 Millionen Nakis - Ein Kommentar von DS zu einer Neuapostolischen Realsatire (Druckfassung)
  • NAK Pfingsten 2012: Das Toyota-Prinzip: Nichts ist unmöglich! -                          Kritische Anmerkungen zur Pfingstpredigt Stammapostel Lebers von D. Streich
  • Sprachliche Mittel zur mentalen Zwangsüberzeugung in der Neuapostolischen Kirche (Detlef Streich) / Analyse einer Predigt von Stap. Leber in Herne

  • Typische Predigtfloskeln in der NAK
  • Kommentar zum "Finger Gottes" von Stap Leber Mai 2010
  • "Sieben Gänge" Starz 1955
  • !! Rundschreiben vom 22.3.1989 "from District Apostle Kraus"
  • Buchauszug: Helmut Winner:  Im Namen Gottes

Linkliste zu NAK-Predigten und Texten im Netz:

  • Stammapostel Fehr Leipzig 2001 Keine Halbheiten
  • Alle Worte zum Monat in einer Datei
  • Stammapostel Fehr am 26. September 1999 in Hof;  23. Januar 2000 in Dornhan und 14.1.2001 in Tilburg, Co-Predigten der Apostel Pfingsten 2000 (Jeweils als direkter Vergleich mit dem redigierten Abdruck in UF)
  • "Köstliche Perlen" aus den Co-Predigten der Apostel
  • Bez.Ap Schröder 1994 zur Diffamierung der NAK in den Medien
  • Sammlung von Publikationen von NAK-Funktionären
  • Offizielle NAKI-Publikatinen bis 2001
  • Schriften zur NAK im 3. Reich und zur "Botschaft"
  • Stammapostel J.G. Bischoff in München und Augsburg, Dezember 1951
  • Stammapostel J.G.Bischoff in Siegen, Juni 1959
  • Ämterdienst Stammapostel Bischoff für die Amtsträger des Apostelbezirks Düsseldorf vom 27. Februar 1955 sowie ergänzende und zum Teil neue Materialien rund um die Botschaft (Einstellung und Formatierung: Detlef Streich Januar 2012)
    Vorbemerkung: Auf einen begleitenden Kommentar zu den eingestellten Quellentexten verzichte ich an dieser Stelle ganz bewusst: Die Originaltexte sollen und können für sich selbst sprechen! Dem Leser sei dazu geraten, die umfangreichen Ausführungen aus NAK-Quellen (Amtsblatt Jg. 1955) in Hinsicht auf Stil, Sprache, Inhalt und Darstellung selbst zu vergleichen mit der am Schluss angefügten „Denkschrift“ von P. Kuhlen. Die hier zu findende unbeschreiblich arrogante Gehässigkeit von Stap. Bischoff und Apostel Fritz Bischoff in den (!) Predigten setzt sich fort bis zu den „Innerdienstlichen Mitteilungen“ nach dem Tod von J.G. Bischoff. Dem gegenüber steht der bemühte Versuch Kuhlens (die eingestellte Denkschrift ist nur ein Beispiel aus vielen weiteren Texten), argumentativ begründend und vermittelnd zu kommunizieren. Aber lesen Sie selbst …
    Inhalt der Zusammenstellung:
    S. 1    Ämterdienst Stammapostel Bischoff  für die Amtsträger   
              des Apostelbezirks Düsseldorf vom 27, Februar 1955
    S. 5    Predigtbeitrag Apostel Fritz Bischoff
    S. 8    Artikel: Gehorsam und Nachfolge 1. Samuel 15, 23.
    S. 9    Predigtbeitrag Apostel W. Schmidt
    S. 10  Artikel: Aus den Erfahrungen des Stammapostels
    S. 11  Rundschreiben J. G. Bischoff vom 24. 1. 1955 und
             Weinmann vom 15. 2. 1955 in Sachen Kuhlen
    S. 13  Aus dem Brief des Apostels Weinmann im Dezember
             1960 an alle Amtsträger im Apostelbezirk Hamburg zum Tod von J.G. Bischoff
    S. 13  Neuapostolische Kirche  14 / 1960  2.11.60  Innerdienstliche Mitteilung

    S. 21    Peter Kuhlen: Denkschrift
        für die Mitglieder der ,Apostolischen Gemeinde"
        und für deren Freunde vom 29. Januar 1955

 
Zu dem Adler sprach die Taube:
Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube;
Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch,
Wo du glaubst, da denk ich noch
.

Robert Ludwig (1778 – 1832)

Artikel

Wie Stap Leber in Fürstenfeldbruck am 18.11.2012 für ca. 400 000 Euro im Jahr in beeindruckender Infantilität zum Textwort findet  und weitere Weisheiten verbreitet!

Ausgewählt und satirisch kommentiert von D. Streich ( 30.11.2012)

 

Vorab: Bez.Apostel Klingler fasst das wunderbare Geschehen in einem prägnanten Satz zusammen:

„Es ist schon erstaunlich, was sich alles so in der neuapostolischen Kirche abspielt.“

(Einleitungssatz bei seiner Co-Predigt am 18.11.2012 in Fürstenfeldbruck)

Textwort aus 2. Petrus 3,17
„Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst,
so hütet euch, dass ihr nicht fallt aus eurem festen Stand.“


Anmerkung: Die Zitate sind der originale Wortlaut aus dem offiziellen Bericht (keine Satire!!), auch wenn das kaum zu glauben ist:

Stap. Lebers beeindruckend kindische Wortfindungsschwierigkeiten:

Das hat mich doch so gepackt der Gedanke, dass ich das nun als Textwort gewählt habe. Es ist schon im Voraus etwas gewesen, was doch so seine Geschichte hat. Ich habe dann immer die Aufgabe bei einem Gottesdienst ein Textwort auszuwählen, da ist hier keine Vorgabe, und dann erlebt man manches Mal den lieben Gott.
Ich hatte schon vier oder fünf Textworte für diesen Gottesdienst und habe sie alle wieder verworfen, weil ich irgendwo im Herzen gespürt habe, das ist es noch nicht.
Und dann kam dieses Wort und da habe ich im Herzen gespürt: Das ist es! Der Herr gibt auch immer so Hinweise entsprechend zu dem, was ich zuvor gesagt habe: Ich bin’s, da stecke ich dahinter!



Besser kann man das doch nicht mal satirisch ausdrücken, denn so spricht der Herr: Ich bin´s - da stecke ICH dahinter! Genau: Hier wird Sie geholfen!

Hat der Stap. doch da aber was ausgelassen aus dem Zitat und erklärt nun gelassen, warum (man beachte auch hier wieder die Klarheit des Ausdrucks und die Differenziertheit der Sprache!!):

Nun habe ich uns hier ein Wort vorgelesen, das in mir lebendig geworden ist und das mich sehr beschäftigt hat: „Ihr aber meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht“ – jetzt lese ich mal den ganzen Vers, ich habe das bewusst weggelassen – hier heißt es: „…dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet“ und dann kommt der letzte Teil: „…und fallt aus eurem festen Stand.“
Ihr werdet verstehen, dass ich das weggelassen habe, sonst könnte jemand meinen:
Ich mag die Münchner nicht oder irgendetwas in der Weise, denn es sind hier sehr mächtige Worte gebraucht „Irrtum der ruchlosen Leute“, das hört sich schon sehr gewaltig an. Es geht nicht darum, irgendjemand abzulehnen oder irgendjemandem etwas Schlechtes in die Schuhe zu schieben. Es geht einfach darum, dass wir nicht aus unserem festen Stand fallen.



So einfach ist das eben. Gut, dass das nochmals so klar verdeutlicht wurde. Und was ist der Mensch laut Leber?

Mögen wir uns aber auch bewusst sein, was auch in dem Vortrag zum Ausdruck kam: „Nichts haben wir zu bringen, alles Herr bist du!“
Dann mag man als Mensch so ein bisschen relativieren: Wir haben doch auch etwas zu bringen. Nein, letztlich bleibt es doch so: „Nichts haben wir zu bringen, alles Herr bist du.“


Das ist nun nicht so neu. Und die Frage: Wer spricht eigentlich in der NAK? Ist zwar auch nicht neu – bisher war es der Heilige Geist -, aber ab heute gilt:

In Johannes 4, 26 lesen wir, dass Jesus dann sagte: „Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet.“
… Daraus beziehe ich nun den Gedanken für die Gegenwart, das ist mein Wunsch, dass jeder ausnahmslos heute Morgen zu der Einstellung kommt und zu dem Ergebnis, dass er fühlt, wie der Herr sagt: „Ich bin’s, der mit dir redet!“ Es ist nicht ein Mensch, sondern es ist der Herr, der sich dir und mir zuwendet. - „Ich bin’s, der mit dir redet.“ Das mag nicht nur jetzt für diesen Gottesdienst so gelten ...



Das ist nun auch interessant. Leber spricht, aber es ist der Herr, der gleichzeitig zu ihm redet, und wiederum ist es doch Jesus, der hier direkt ins Mikro plaudert !?! Angesichts der Qualität der Rede hat diese Behauptung einen durchaus blasphemischen Zug!

Man muss wohl Stap sein, um das in aller Tiefe vollständig zu begreifen.

Was in den Augen Lebers dumm ist:

Wisst ihr, was eben doch immer wieder, wenn man das so näher betrachtet Grund dafür ist, dass der eine oder andere sich zurückzieht? Es ist Ärger oder Enttäuschung.
Man hat sich an irgend etwas gestoßen und dann sagt man: Jetzt nicht mehr mit mir, jetzt will ich nicht mehr… So verständlich das menschlich ist, ist das nicht dumm, wenn es um das Werk Gottes
geht? Wenn es um unser ewiges Ziel geht?


Vorsicht auch vor dem Hochmut:

Nun wird jeder, wenn ich ihn fragen würde sagen: Ja, Hochmut, das ist weit weg von mir. Wer würde sich selbst schon als „hochmütig“ bezeichnen? Machen wir uns das Mal nicht so leicht. „Demütig“ zu sein bedeutet, sich auch etwas sagen zu lassen. „Demütig“ zu sein bedeutet auch: Immer offen zu sein! wenn einmal der Herr tätig wird und einmal etwas gewaltsam eine Kurskorrektur macht


Na, vor dieser Kurskorrektur möge uns der Allmächtige selbst bewahren, da bleiben wir lieber gleich voll auf Linie!  Da fällt mir doch irgendein anderer, alter Gottesmann ein, der einmal so schön sagte: Wer immer offen ist, ist nicht ganz dicht!

Und was ist in Lebers Augen weise?:

Darum ist es gut und weise, wenn man das Irdische begrenzt. Ich weiß, das ist keine leichte Sache. Es ist auch ganz und gar verständlich, ich sehe sehr viele junge Geschwister hier, die doch auch ihre Lebensziele im Irdischen noch haben – völlig in Ordnung. Das ist ganz klar. Ich freue mich, wenn ihr erfolgreich seid und auch euer Leben so gestalten könnt, dass ihr selbst euch wohlfühlt.

Mit einem Background von 400000 Euro und als Chef der NAK solche Sachen zu verkünden finde ich persönlich jetzt ein wenig frech und arrogant, besonders deswegen, weil sich gleich daran anschließt, was in seinen Augen armselig ist:

Aber soll das alles sein? Sollte das irdische Trachten und Denken so unser Herz ausfüllen, dass da gar nichts mehr übrig bleibt? Wäre das nicht armselig? Lasst das nicht zu. Im Herzen muss immer Raum bleiben für das Ewige, für das Bleibende, für die Erwartung Jesu Christi. – Heute noch kann er kommen!

Also wenn das keine Drohung ist! Und wenn aber doch mal schlimme Gedanken kommen ... gibt es ja noch das Abendmahl:

Ich denke an ein Wort, indem es heißt, dass der Sohn Gottes gekommen ist um die „Werke des Teufels“ zu zerstören. Das soll jetzt wieder geschehen, dass die Werke des Teufels zerstört werden in deinem und meinem Herzen.

Ach, bei Herrn Leber hockt auch der Teufel im Herzen. Das hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet...

Nun noch ein Hinweis, falls ein Leser hier Bischof in der NAK werden will, was er dann zu tun hat. Die Pflichten des neuen Bischofs sieht er so:

Es ist Ihre Aufgabe, die Arme des Apostels zu stützen und das mag Ihnen nie schwer fallen, sondern es möge auch Ihnen eine heilige Verpflichtung sein, denn das Apostelamt ist das zentrale Amt in der Kirche Christi. Und wenn das wirklich so eine Einheit ist, dass einer dem anderen es leicht macht, da kann der Segen ungehindert fließen.

Ein Bischof als Krücke des Apostels, weil dieser offensicht arm-behindert ist. Hmm, da stellen sich doch einige Fragen ... Die Amtszentrale war aber bereits bekannt und das mit der Einheit?? Warten wir diesen fließenden, neuen  Segenstsunami einfach mal ab, denn ich habe erhebliche Zweifel daran, dass dort der Segen ungehindert fließt, weil es eben keine Einheit ist. Beobachten wir einfach weiterhin die beachtlichen Wortfindungsschwierigkeiten des Kirchenpräsidenten, viel Zeit bleibt nicht mehr, denn entweder kommt ja der Herr - oder der Herr geht - der Herr Kirchenpräsident nämlich, und zwar nächstes Pfingstfest. Ich tippe da eher auf Letzteres ...

 

 

Die Aufnahme hohler Phrasen und leere Herzen sind Heilsvoraussetzung, so Stap Leber in „Zum Geleit“ 20.10.2012:

Im Gottesdienst geht es darum, dass wir Geistesöl aufnehmen. Da ist es wichtig, dass wir ein leeres Gefäß darstellen. … Die Herzensgefäße sollen leer sein, sodass sie empfänglich für das Wort Gottes sind, für das Geistesöl.

… Ein leeres Gefäß, also ein aufnahmebereites Gefäß, ist notwendig ...“

Ausführlich wird das Geleitwort kommentiert unter:

27.10.2012 – bt/fcs Klein-Willi legt die Bibel aus Theologische Geisterfahrt des Laienpredigers Dr. L.

 

Kurze Anmerkungen zu der Indoktrination durch die NAK Leitgedanken (Predigtanleitung)  Detlef Streich, 11/12

Hier ein Beispiel, wie der gewünschte Glaube durch die herausgegeben Anleitungen mittels der Predigt indoktriniert wird. Die Zitatauszüge stammen  aus der Ausgabe Dez.2007.

Thema: Gott naht sich uns

Unterthema: Aufnehmen

(Interessanterweise zeigt das Unterthema bereits die Absicht der Predigt auf, man muss nur ein Ausrufungszeichen dahinter setzen: Aufnehmen!)

Thema: Gott nahe sein

Anknüpfungspunkt ist zunächst der Kämmerer aus Äthiopien, der „ein tiefes Verlangen in sich trug, Gott nahe zu sein“, ein allgemeines Ansinnen also, das von allen GD-Besuchern geteilt wird. Gott schickte nun den „Knecht des Herrn“ Philippus zum ihm und der Kämmerer „war bereit, den Knecht des Herrn aufzunehmen“.  Nachdem er dessen Ausführungen und Erklärungen zugehört hatte, war er so „berührt, dass er den Wunsch in sich trug, … getauft zu werden“. Damit „stellte Gott den Kämmerer in ein Näheverhältnis zu sich.“

Nun folgen einige allgemeine Ausschmückungen zum Thema „Erreichbarkeit Gottes“ mit der Voraussetzung: „Es muss in uns das Verlangen vorhanden sein“, sich ihm zu nahen, trotz oder durch allerlei widriger Lebensumstände. Der Zuhörer wird abgeholt in seinen Befindlichkeiten und eingelullt mit Allgemeinplätzen. Zu fragen ist jedoch, warum hier den Zuhörern, die doch eigentlich ohnehin bereits die Nähe Gottes in der NAK sicher zu haben glauben, dies alles zum wiederholten Mal erklärt wird? Die Antwort ist einfach: Wieder einmal wird die Beziehungsanbindung an die „Knechte des Herrn“ stabilisiert und als notwendig dargestellt, um Gottes Nähe in der „Versieglung, seinem Wort, der Sündenvergebung und dem Abendmahl“ zu erfahren. Alle Gebete helfen nichts, wenn diese Verbindung fehlt, die aber nur und ausschließlich so in der NAK zu finden ist, denn „Gott schenkt uns seine Nähe durch … sein Wort. Dazu gilt es, die aufzunehmen, die er gesandt hat. Das sind zuerst die Apostel des Herrn, die den Auftrag haben, zu taufen und zu lehren.“  Folgerichtig wird ein Psalmwort als Zusammenfassung dieser Indoktrination herangezogen: „Ich halte mich Herr zu deinem Altar“. Und nochmals, damit es auch ja jedem ins Herz und nicht in den Verstand geht: „Wenn wir erleben möchten, dass Gott sich uns naht, müssen wir uns zu ihm wenden.“ Unter „Kontext“ wird noch darauf aufmerksam gemacht, „dass das rechte Verständnis der Heiligen Schrift … ohne Unterweisung nicht möglich ist.“

Der Ort der Hinwendung und die autorisierten Ausleger sind hiermit klar: Absolut und nur die NAK mit ihren Funktionären!

Der verantwortliche Redakteur der Indoktrinationsanleitungen ist Cheftheologe Priester R. Kiefer!

Siehe auch den UF-Artikel zu den neuen Leitgedanken. Dort ist die originale Seite der Leitgedanken zum Thema "Gott nahe sein" auch vollständig zu lesen (Bild zur Vergrößerung anklicken).
 

 

Lebers Erklärungsversuche vom 30.9.2012 zu den verschwundenen 10 Millionen Nakis - Ein Kommentar von DS zu einer Neuapostolischen Realsatire

Stammapostel Leber im Ämtergottesdienst in Frankfurt-West am 30.September (570 Besucher, mehr als 45.000 verfolgten die Predigt per Satellitenübertragung)

Im Glaubensforum 24 ist ein wörtlicher Predigtauszug zu lesen, in dem es unter anderem heißt:

Stammapostel W. Leber:
„ … es fragte jemand: „Wie stellen Sie sich das eigentlich vor so am Tag des Herrn? Da sind dann plötzlich 10 Millionen nicht mehr da, auf einen Schlag weg, das gibt doch einen „Supergau.“
Gut, das ist eigentlich gar nicht so verkehrt, sich darüber Gedanken zu machen, das ist auch gar nicht so fremd. Aber eines lasst mich sagen: Wie das nachher abläuft, das weiß ich genauso wenig wie ihr alle. Aber es ist auch eine Sache eben des Glaubens, des Vertrauens in den Herrn. Ich vertraue sogar darauf, dass daraus kein Schaden entsteht.

Anmerkung: Also wie das "nachher" (man beachte die beiläufige Formulierung)abläuft weiß Stammapostel Leber, wie er selbst sagt, nicht.  Diese Erkenntnis der Nichterkenntnis hindert ihn aber nun keinesfalls an den folgenden Erläuterungen:


„Es könnte ja sein, wenn gerade jemand unterwegs ist im Auto, das gibt eine Katastrophe…
Ich vertraue darauf, der liebe Gott hat das so in seiner Hand, das wird so ablaufen, dass die Menschen zwar sicherlich schon ein bisschen gucken und ins Staunen geraten, aber dass da nicht eine Katastrophe daraus resultiert
.“

Anmerkung: Aber sofort nach der „Hochzeit des Lammes“ (siehe Offenbarung 19 ) geht’s dann gewaltig los: 11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß Treu und Wahrhaftig, und er richtet und streitet mit Gerechtigkeit. … 13 Und war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war; und sein Name heißt "das Wort Gottes". 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, daß er damit die Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zorns Gottes, des Allmächtigen. … 17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen Gottes, 18 daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen!

Angesichts dieses Grauens (durch Gott) ist es tatsächlich schon enorm wichtig, dass wenigstens im Moment der Heimholung der Neuapostolischen auch ja nichts Schlimmes passiert, oder?
Leber dann weiter in unglaublicher Erkenntnistiefe:

Es ist schon so: Wir können uns das schlecht vorstellen. Ich will auch zugestehen, wenn ich an das Tausendjährige Friedensreich denke, ich kann mir das auch nicht so genau vorstellen. Es bleibt gar nichts anders übrig als zu vertrauen, der liebe Gott macht das schon. Wenn wir unsere Welt sehen, wir haben hier Naturerscheinungen, von denen wir umgeben sind.“

Anmerkung: Aha, wir haben hier in unserer Welt also nochmals trotz wiederholt bekennender Unkenntnis gleichwohl „Naturerscheinungen“, die uns durch das folgende, erklärende Beispiel trotzdem einen mehr als bescheidenen Vergleich bescheren:

Ich denke mal – um nur ein simples Beispiel zu machen – wenn jemand noch nie ein Vogel gesehen hat. Jemand würde ihm erzählen, es gibt Lebewesen, die fliegen durch die Luft, sie flattern so ein bisschen, dann können sie sich in die Lüfte erheben. Dann könnte einer sagen: Ha, ha, ha, du willst mir einen Bären aufbinden. – Jemand, der das nie erlebt hat, nie gesehen hat, der könnte doch so etwas kaum glauben. – Ein simples Beispiel. …“

Anmerkung: In der Tat äußerst simpel, um nicht zu sagen, absolut niveaulos simplifizierend. Hier wird einem mit einem Vogel ein gewaltiger Bär aufgebunden, der wahrlich jeder Beschreibung spottet. Wenn man bedenkt, dass solche Weisheiten vom Kirchenpräsidenten Dr. Leber mit ca. 30.000 Euro Monatsgehalt honoriert werden, dann fehlen einem zudem völlig die Worte. Man sollte mal seine Doktorarbeit auf Plagiate prüfen ...

Sprachlich und inhaltlich auf dem absoluten Nullpunkt angelangt folgt nun eine nur noch zusammengestümmelte Ableitung:

Und wenn man schon im Irdischen solche Beispiele findet, woraus man ableiten kann, wenn man etwas noch nie erlebt hat, dann ist einem das völlig fremd, dann kann ich auch glauben, dass der liebe Gott auch das in seiner Hand hält. Also, lasst uns da nicht bange machen.“
 

Diesen totalen Unfug kommentiert der Pressesprecher Bischof Peter Johanning im Gespräch mit  idea.spektrum aber doch tatsächlich ernsthaft wie folgt:

Der Pressesprecher der Neuapostolischen Kirche, Peter Johanning (Dortmund), sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, bei den zehn Millionen handele es sich um alle gegenwärtigen Mitglieder der eigenen Glaubensgemeinschaft. … weil Leber zu den Amtsträgern der eigenen Kirche gesprochen habe … habe er auch nur die Mitglieder der eigenen Kirche im Blick gehabt. … Gemeint sei die „Brautgemeinde, die von den Aposteln vorbereitet wurde“. Die Angehörigen der Neuapostolischen Kirche seien überzeugt, dass sie diese Brautgemeinde bildeten.“

Nochmals Lebers Verstandesgrenze:

Aber es soll immer klar sein, dass unser Verstand dazu nicht imstande ist, das im Einzelnen zu ergründen.“

Das merkt man absolut jedem seiner Worte ohnehin an, aber es ist nunmal " dem Apostelamt übertragen, die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisung im Glauben zu geben.“ (Unsere Familie, 05/2009). Und man fragt sich gerade deswegen unwillkürlich: Und wie kommt einer dann auf sowas? Leber sieht die Ursache an diesem mit dem natürlichen Verstand nicht fassbaren Gerede natürlich im Einwirken des Heiligen Geist und schiebt die Schuld für dieses Geplapper somit an die göttliche Adresse:

Es wurde in mir lebendig eben unter dem Dienen der Brüder …“

Bis soweit, liebe Leser mit einem Schlusswort aus der Offenbarung 3, 17, das in der NAK als besonders prägnant für unsere Zeit angesehen wird, aber natürlich stets auf die anderen (Christen) bezogen wird:

Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.“

Wir aber, liebe Brüder und Schwestern, haben …  ??? Ja was eigentlich ...

Der Stammapostel ist mit seiner Begleitung in die Halle getreten. Wir können ihn noch nicht sehen, aber wir spüren, dass jetzt ein Ereignis von überirdischer Bedeutung seinen Anfang genommen hat. Eine einzige Bewegung liegt über der versammelten Schar, Himmelskräfte haben sich gelöst und fluten durch den Raum.“ (Wächterstimme, 15.September 1951)

Chor, eine alte Strophe:

Nr.: 290 NAK AGB

1 Wo Apostel stehn,
Gottes Winde wehn.
Segensworte werden uns zum Heil,
künden auch zugleich:
Friede sei mit euch!,
bringen uns das auserwählte Teil.
Ja, das Herz kann Jesu Liebe preisen,
das da steht in seiner Gnadentat,
vom Apostel sich den Weg läßt weisen,
wo man rechte Seelenweide hat.

 

 

Detlef Streich: Das Toyota-Prinzip: Nichts ist unmöglich! -                         

Anmerkungen zur Pfingstpredigt 2012 von Stap. Leber

NAK-Pfingstpredigt 2012 in Köln,

Textwort: Römer 8,16

„Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“

Grußwort: Lukas 18,27

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“

Ich möchte mit dieser Kurzanalyse den Versuch machen, die Ausführungen Lebers nicht generell chronologisch zu kommentieren, sondern mit kurz bezeichneten und zunächst formalen Kritikpunkten (die sich allerdings bei den Zitaten in ihrer Problematik oft überschneiden) und nachfolgenden Predigtbeispielen Licht in die sprachlichen Verzerrungen Lebers zu bringen. Alle Zitate stammen aus dem offiziellen Bericht der NAK.  Konkrete inhaltliche Anmerkungen folgen danach.

Schlechte Sprache (eigentlich durchgängig, hier nur zwei Beispiele):Nun möchte ich den Blick nicht so sehr auf irdische Wunder legen, sondern möchte eigentlich mehr so geistige Dinge ansprechen, wo dieses Wort dann wichtig sein kann.“ … „Gotteskinder murren nicht gegen Gott. Das steht irgendwo in den Briefen des Apostels Paulus und da wird der Rat gegeben: „Tut alles ohne Murren“ - da kommt wieder dieses Wort – „so dass ihr ohne Tadel seid“ - wahre Gotteskinder, ich sage es so mit meinen Worten.

Phrasenhafte und oberflächliche Allgemeinplätze:Ich habe dieses Wort erbeten und bin auf dieses Wort in der Vorbereitung gestoßen.“ …

Erbeten oder  darauf gestoßen? Und was soll das Folgende heißen?

„Der Herr Jesus hat auch etwas von Gottes Kindern gesprochen und dann brachte er das in Zusammenhang mit „Kindern der Auferstehung.“ Das finde ich eine tolle Bezeichnung „Kinder der Auferstehung.“ Das wird einmal sichtbar werden, wenn der Tag des Herrn da ist. Aber dieses „Auferstehungsleben“, das muss heute gepflegt werden.“

Der Glaube ist ein Merkmal der Kinder Gottes und ihr wisst alle, Brüder und Schwestern, dass es heute nicht immer so ganz einfach ist, Glauben zu halten. Wir leben in einer Zeit, wo der Glaube sehr wohl angegriffen wird.“ …

Gerade im zweiten Beispiel wird kein ordentliches Zitat angegeben, ja nicht einmal die entsprechende Bibelstelle Lk. 20, 34 ff wird genannt. Zudem sind die Schlagwörter und der Halbsatz aus einem mehr als kryptischen Zusammenhang gerissen: 34 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien; 35 welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. 36 Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung. Von einer „Pflege des Auferstehungslebens“ (??)  ist dort auch nichts zu lesen!

Zusammenhanglos frei assoziativ:Bei den Menschen gibt es immer schnell eine Barriere, eine Grenze, aber bei Gott gibt es keine Grenze. In dem Zusammenhang ist ganz schnell erklärt und der Herr Jesus warnte vor dem Reichtum, und er brachte dann zum Ausdruck jenes berühmte Wort: „Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel.“

Was soll das heißen? Oder das:

„Das sind nur einige Beispiele ihr Lieben. Aber ich spüre dass ihr versteht, was dahinter steht. Wir kommen so schnell an Grenzen, jetzt gerade Mal geistige Grenzen gesehen. Aber mit Gott ist alles möglich!“

Unzulässige Analogien und Scheinlogik: „Wir warten auf die Wiederkunft des Gottessohnes zur Heimholung der Braut. Und natürlich kommt die Frage manches Mal auf: Wie kann man sich das vorstellen, wie wird das sein? Und wir kommen dann schnell an eine Grenze, wo wir sagen müssen: Ja, das ist sehr schwer vorstellbar. „Bei den Menschen ist es unmöglich, aber mit Gott ist es möglich!“ – Also, vertrauen wir doch auf die Hilfe Gottes.“

Was hat die Problematik der „Heimholung“ mit menschlichen Problemen zu tun? Nochmals das Originalwort zum Vergleich: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“

Wie schön ist es aber dann zu wissen: Bei Gott gibt es keine Grenzen! Und wenn es hier heißt: „Bei Gott ist das alles möglich“, dann möchte ich das noch etwas abwandeln und sagen: „Mit Gott ist das alles möglich!“

Das zugrunde gelegte Textwort wird zum Toyota-Werbeprinzip verdreht: Mit Gott ist das alles möglich! Was inhaltlich hier mit „das“ gemeint ist, wird im Folgenden erläutert: Eheprobleme, Charakterschwächen, Familienzusammenbrüche, Zukunft des Christentums. (siehe weiter bei „Falsche Grundannahmen“). Aber nicht nur verdreht, sondern im Folgenden auch noch aus dem Zusammenhang gerissen, bieten sich nun beliebige Interpretationsmöglichkeiten, die Leber zudem noch als in Jesu Sinn deklariert:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ Wir wollen das nun aus dem Zusammenhang herauslösen, denn ich bin überzeugt, dass der Sohn Gottes das sehr viel weiter verstanden hat als in diesem speziellen Augenblick.“

Falsche Grundannahmen:Da ist vielleicht irgendwo Streit und Ärger entstanden und man kommt nicht mehr zusammen und selbst über Tage und Monate ist es und scheint es aussichtslos wieder Versöhnung zu erreichen. Bei den Menschen scheint es unmöglich, aber mit Gott ist es möglich!“

Was Stap. Leber hier behauptet, ist absoluter Unsinn: Natürlich ist es prinzipiell jedem Menschen möglich, mit Konflikten umzugehen und eine Streitkultur zu entwickeln. Und wenn dazu Hilfe notwendig ist, sucht man sich Eheberatungsstellen zur Mediation oder therapeutische Hilfe! Gleiches gilt für das zweite Beispiel:

Wir haben alle Charaktereigenschaften und nicht immer sind die gut und wir möchten diese beherrschen, diese schlechten Eigenschaften und man stellt dann fest: O, ja, so einfach geht das gar nicht, man fällt immer wieder zurück. Bei den Menschen scheint es unmöglich seine schlechten Eigenschaften zu beherrschen, aber bei Gott ist es möglich!“

Und dazu braucht man sich laut Leber nur „diese göttlichen Kräfte aneignen – ich sage es noch einmal – dann können wir über Grenzen hinauskommen!“

Ich sage es auch noch einmal: Anstatt das entstehende (Lebens-)Probleme erkannt und bearbeitet werden, wird behauptet, dass diese Versuche der Überwindung „aussichtslos“ sind, aber irgendwie könne man durch die Aneignung göttlicher Kräfte „über diese Grenzen hinauskommen!“ oder „tatsächlich Dinge erreichen, die den Menschen ansonsten nicht möglich wären.“ Der handlungs-, kritik- und konfliktunfähige Mensch ist die Folge solcher Reden!

Ebenfalls wird auch die zukünftige Entwicklung der Kirche und Gemeinden zwar als „schwierig“ bezeichnet und auch hier die Lösung Gott überlassen:  „Wie soll das weiter gehen? Vielleicht auch, wenn wir unsere eigenen Gemeinden ansehen? Das sind auch Sorgen: Wie geht denn das weiter? Menschlich gesehen kann das schwierig werden, aber bei Gott ist alles möglich! Er kann doch die Verhältnisse, auch die Zeitverhältnisse ändern. Er hat die Dinge in seiner Hand und nichts ist unmöglich.“ Wenn es dann nicht klappt, kann natürlich der Mensch nichts dafür. Der konnte sowieso zur Lösung nichts beitragen. Da hilft auch die nachfolgende Einschränkung wenig: „Ich will jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass alle Schwierigkeiten mit einem Streich weggewischt seien. Aber wenn wir auf Gott vertrauen und uns von ihm führen lassen und seine Kraft in Anspruch nehmen, ihr lieben Brüder und Schwestern, liebe Gäste, dann können wir über Grenzen hinüber kommen.“

Theologisch falsche Ableitungen oder Ergänzungen

So, jetzt komme ich zu unserem Textwort, wo es heißt: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ Das Wort ist ein bisschen schwierig zu deuten, man weiß nicht so ganz vielleicht, was man damit anfangen kann. Als ich das gelesen habe ist es mir eigentlich auch so gegangen.“

Stap. Leber legt hier ein eindeutiges Bekenntnis ab, den Sinn des Wortes nicht begriffen zu haben und stellt deswegen  kurzerhand die Aussage völlig um:

„Aber ich habe dann versucht den tieferen Sinn zu erfassen und bin zu folgendem Satz gekommen: „Der Heilige Geist regt an, dass wir als wahre Gotteskinder leben können.“

Jetzt wird also zwischen „wahren Gotteskindern“ und nichtgenannten, aber implizierten „unwahren Gotteskindern“ unterschieden. Interessant ist die nachfolgende Begründung für diese völlige Verdrehung der ursprünglichen Aussage:

„Vielleicht ist das nicht hundertprozentig deckungsgleich, aber so in die Richtung geht das bestimmt und mit so einer Aussage kann man etwas anfangen.“

Also „so in die Richtung geht das“! Mit der Bibelaussage kann Leber nichts anfangen, mit der Verdrehung aber schon! Ein einmaliges Selbstzeugnis völliger theologischer Unfähigkeit vom obersten geistlichen Führer der NAK! Leber nennt in Folge nun beispielhaft einige Situationen, wo der Heilige Geist die wahren Gotteskinder anregt.

  1. Wenn man im Gottesdienst ist, da ist diese anregende Kraft des Heiligen Geistes spürbar.
  2. Auch im Gebet … regt der Heilige Geist an. Ich glaube, das übersieht man manchmal. Wir sagen: Ein Gebet ist das Zwiegespräch zwischen Gott und uns. Da muss etwas zurückkommen von oben. Das sind die Anregungen des Heiligen Geistes!
  3. Auch wenn Augenblicke der Stille da sind, dann kann der Heilige Geist anregen.

Dies kann man durchaus so stehen lassen, keinesfalls aber die nachfolgende Schlussfolgerung:

  1. Also, es ist nötig, dass wir uns allezeit anregen lassen. Wir wollen so eine „Antenne“ haben für das Wirken des Heiligen Geistes.

Wahre Gotteskinder haben also allezeit eine „Antenne“ für mystische Gotteserfahrungen? Dies ist einerseits eine Simplifizierung sondergleichen und  nebenbei auch noch eine Unmöglichkeit im Alltag. Eigenschaften wahrer Gotteskinder, in denen man aber noch wachsen muss, sind:

Das sind wahre Gotteskinder, die den Glauben festhalten, auch wenn es schwer wird, die den Frieden pflegen und immer eine Brücke finden, die sich in den Willen Gottes fügen und die das Auferstehungsleben in sich entwickeln lassen.“

Ohne Murren alles tun, immer Frieden stiften, aufeinander zugehen, so die Erläuterungen zuvor.

Unsicherheiten und Zweifel im Glauben kommen zwar auch vor, jedoch muss man „deswegen nicht gleich denken, es geschehe etwas völlig Absonderliches. Aber bleibt beim Herrn, wendet euch immer wieder dem Herrn zu. Der Herr bestätigt dann seine Kraft und dann wird man sicher in der Gotteskindschaft.“ Die Gotteskindschaft muss „sicher“ werden? Ach, und zwischendurch hieß es noch: „Die Gotteskindschaft beginnt mit unserem Glauben, mit der Heiligen Versiegelung.“ Haben Babys Glauben, wenn sie versiegelt werden?

All diese Widersprüche und Mängel können hier nur angedeutet werden. Man schwankt beim Lesen der offiziellen Mitschrift der Predigt von Stammapostel Leber ratlos zwischen Fassungslosigkeit und Betroffenheit über so viel geballte Unfähigkeit hin und her. Sagte Leber in der Apostelversammlung zuvor laut UF-Online doch: „Die Gemeinden sollten im Innersten durch die Predigt berührt werden. Die göttliche Autorität müsse fühlbar sein. Dazu gehöre die Vollmacht, die Liebe des Herrn, den zeitgemäßen Willen und die Absichten Gottes sowie die Gefahren dieser Zeit sichtbar zu machen. »Wir haben den Anspruch, Apostel des Herrn zu sein.« Diese Autorität müsse sich durch Auftreten, Handeln und Verkündigung beweisen.

Und dann das! In einem Satz zusammengefasst kann und muss man über die Predigt schonungslos sagen: Drei Seiten lang fabulierendes Geschwafel in durchweg schlechtem Deutsch mit haltlosen und unsinnigen Behauptungen, verfälschenden Wortverdrehungen und nichtssagenden Phraseologien, und das alles übertragen per Ton und Bild an über 1,5 Millionen Menschen!

Es ist Stap. Leber positiv anzurechnen, dass er zumindest teilweise den Versuch unternehmen möchte, den Menschen Zuversicht im Glauben zuzusprechen, die Art und Weise aber seiner Predigt wirkt sich grundlegend dysfunktional auf das Leben und die Lebensgestaltung seiner Hörer aus. Sein sehr persönlich eigenes, immer wiederkehrendes Thema der gepredigten "eigenen Grenzen" wird auch hier zum Prinzip erhoben, anstatt das Prinzip einer positiven Lebensorientiertheit (mit Gott) ins Zentrum zu rücken. Leber rückt aber (s)eine Lebensunfähigkeit in die Mitte und postuliert, dass der menschliche Weg nur mit Gottes Hilfe zu bewältigen ist, weil die eigenen Kräfte zu nichts ausreichen! Wohl dem, der dieses Kaisers (neue) Kleider erkennen kann und ruft: „Der Mann ist nackt!" Und seine Kirche steht zudem in billigsten Unterhosen da und meint, sie hätte die großartigste Festgarderobe an!  Was sagte Stammapostelhelfer Jean-Luc Schneider noch gleich auf der Apostelversammlung:

"Ich bin neuapostolisch! Ich glaube, was im Katechismus steht. Ich will selbstbewusst und ohne Hochmut meinen neuapostolischen Glauben leben. Ich will keine Komplexe haben wegen unserer kirchlichen Geschichte und Vergangenheit, denn wichtiger als unsere Geschichte ist das, was wir aus ihr gelernt haben! Auf die Entwicklungen in den letzten Jahren bin ich stolz, ohne Hochmut." Sein Fazit: "Ich stehe für einen neuapostolischen Glauben ohne Komplexe und ohne Hochmut."

Damit das aber gelingt, müsste man zuvor die alten und gegenwärtigen Fehler zunächst deutlich erkannt, schiftlich formuliert und bereut haben. Erst dann, und NUR dann, könnte ein neuer, nicht hochmütiger Aufbruch gelingen. Worthülsen und scheintheologische Ausflüchte reichen da nicht. Dazu gehört jedoch als Grundvoraussetzung ein offener Blick, ein offenes Ohr und ein offener Geist. Davon ist die NAK samt ihrer obersten Belegschaft aber wohl noch weit entfernt!
 

 

Sprachliche Mittel zur mentalen Zwangsüberzeugung in der Neuapostolischen Kirche (Detlef Streich)

Auszug Kapitel 1

1.1  Inhaltliche Zusammenfassung der Predigt von Stammapostel Leber am 28. 9. 2008 in Herne

Textwort:

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden“ (1. Korinther 3,10-13)

Ausführungen siehe "weiterlesen"

1.2 Kritische Anmerkungen zu den inhaltlichen Ausführungen der Predigt von Stammapostel Leber 2008 in Herne (DS)

Folgt man diesen Ausführungen, so stellt sich zunächst einmal die offensichtliche Frage nach deren Aussagegehalt, oder konkreter, da es sich dem eigenen Anspruch nach um eine „christliche“ Predigt handelt, nach den christlich spezifischen Inhalten. Zwar werden schlagwortartig neben den zentralen Begriffen „Glaube und Liebe“ auch christliche Tugenden genannt, eine exegetische und hilfreich oder tröstlich in das Leben der einzelnen Zuhörer gerichtete Auslegung bleibt jedoch aus. Auffällig hingegen ist,  dass viele erläuternde Ausführungen sich sehr deutlich auf den Zusammenhalt der eigenen Gruppe beziehen und auf deren Ausweitung und Erhalt. Der Einzelne soll „nicht viel von sich selbst zu halten, nicht sich selbst in den Mittepunkt rücken, auch einmal den unteren Weg gehen, auch einmal zurückstecken“ usw. Als Institution „Kirche“ wird zwar für die Vergangenheit darauf abgehoben, auf dem „in Christus gelegten Grund“ zu fußen, in der Gegenwart aber sogleich verwiesen auf „Jesus Christus heute, wie er sich gegenwärtig offenbart in der Gemeinde“ mit der Zusicherung, dass „niemand die Befürchtung haben (muss), wir verlassen den Boden unserer „neuapostolischen Identität“. Wir bleiben schön neuapostolisch!“

Hier scheint sich ein Widerspruch anzudeuten zwischen einem allgemeinen christlichen Verständnis und dem, was es heißt, „neuapostolisch“ zu sein! In diese Richtung weist auch der angebrachte Seitenhieb, dass „manche Christen sich mit dem Grund begnügen und sagen: Na ja, Hauptsache wir haben Jesus Christus, das ist eigentlich alles. Nein, so ist es nicht!“  Die NAK hat also mehr als Christus?     

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Was ebenfalls "unklug", ja eine "Tragödie" ist, drückte Stap. Fehr so aus:

02/2005 | Heilig im Wandel

Wir wollen warm sein für den Herrn und kalt für die Welt, damit Gott uns nicht ausspeien muss aus seinem Munde. Das würde bedeuten, dass unser Name von Gott nicht
mehr genannt würde.“

 

Mai 2010: Gottes Finger / Oder: Wie die ägyptischen (!) Zauberer mit ihrem Latein (!) am Ende sind

Wem die "Wolkenpredigt" übertrieben erscheint, der lese von Stap- Leber das Wort zum Mai 2010 über den "Finger Gottes", das, obwohl gekürzt und bereinigt, genau denselben Prinzipien folgt wie die Musterpredigt:

Zuerst werden wörtlich genommene Bibelgeschichten sehr umgangssprachlich (Auszug Isael "Eines Tages waren die Zauberer mit ihrem Latein am Ende und sagten dem Pharao, dass sie nichts mehr ausrichten könnten, denn sie erkannten in dem Geschehen den Finger Gottes.") und mit oft falschen Behauptungen erzählt ("Trotz harter Arbeit hatten die Israeliten nicht einmal das Nötigste zum Leben.") Richtig wäre laut 2. Buch Mose, dass die Israeliten aus einer Hungernot heraus nach Ägypten flohen und dort zu Zeiten Moses dann mit harter Arbeit geknechtet und misshandelt wurden (Kap. 2, 23: Und die Kinder Israel seufzten über ihre Arbeit und schrieen, und ihr Schreien über ihre Arbeit kam vor Gott.) .  Die Misshandelung brachte Moses dann zu einem gesetzeswidrigem Handeln: Er ermordete einen Ägypter. 

Nach der blumig ausgeschmückten  Nacherzählung mit noch mehr Auslassungen folgt dann die übliche Überleitung, was "Uns" das zu sagen hat ("Jetzt wollen wir uns einmal ansehen, was das für unsere Zeit bedeuten kann. Gibt es den Finger Gottes auch heute? Ich sage: Ja, auch heute greift der Herr ein.").

In der Folge wird die NAK als Werk Gottes herausgestellt ("Manch einer ist einmal eingeladen worden, einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche zu besuchen und ist so mit dem Werk Gottes in Berührung gekommen.") und die NAK-Predigt als aktuelles, göttliches Wortwirken dargestellt ("Heute erkennen wir den Finger Gottes, wenn wir im Gottesdienst zusammen sind.").

Wer dabei oder im Gebet den "Finger Gottes" nicht erlebt, macht selber etwas falsch ("Den Finger Gottes erlebt man auch im Alltag in vielfältiger Weise; aber man muss das Herz offen dafür haben. ... Bei einem oberflächlichen Gebet spürt man nicht den Finger Gottes; aber wenn ... Dann hat man auch ... ). Die üblichen "wenn-dann - Konstruktionen".

 Es folgt mit Einschwörung auf die NAK (= sein Werk) der abschließende und vertröstende Blick auf die wunderbare Verheißung ("Stellen wir uns den Augenblick vor, in dem der Herr sein Werk vollendet. Da wird der Finger Gottes erneut offenbar und eine Stimme hörbar werden: Nun kommt, ihr Gesegneten des Herrn, ererbt das Reich, das euch bereitet ist."), die ja ausschließlich und exklusiv den aktiven Mitgliedern dieser Gruppe vorbehalten ist.

 

 

Sieben Gänge

Amüsant und dennoch interessant ist auch ein bewegendes Beispiel neuapostolischen Geisteswirkens aus einem Gottesdienst von Apostel Startz aus dem Jahr 1955:

"Ich bin manchmal schon gefragt worden: Was werden wir nach der Hochzeit im Himmel tun? - Geschwister, da habe ich nur eine Antwort: Genießen, immer wieder genießen! Da gibt es nicht nur Eintopf, sondern ich glaube, mindestens sieben Gänge. Darf ich euch das mal etwa so schildern:

Der erste Gang: Der erste Genuss, die erste Freude, das erste Glück wird sein: Wenn Jesus seinem Vater die Braut vorstellt, und dann wird er sagen: Vater, das sind die, die du mir gegeben hast. Die Gesinnung, den Reichtum, den Schmuck, die himmlischen Kleinodien, alles haben sie von mir. Sie haben meine Boten aufgenommen, sie sind mir, dem Lamme, nachgefolgt im Stammapostel und in den treuen Aposteln. Dann wird Gott, der Vater, mit jeder einzelnen Seele sprechen. ....

Der siebte Gang wird sein: Wenn Jesus, der König aller Könige, sein Königreich organisiert und die Könige einsetzt: Den einen über zwei, den andern über fünf oder zehn Städte.
Ich habe ,das Gefühl, dass der Herr Jesus dann zu mir sagt: Startz, du gehst wieder nach Bayern, die kennst du am besten – und nach dort gehe ich auch am liebsten.
Wir sehnen uns, mit dir zu sein, bei deiner Hochzeitsfreude,
O Jesus, sieh, wir harren dein, geschmückt im Lichteskleide.
Wir schauen freudig himmelwärts und immer lauter ruft das Herz:
O komme bald, Herr Jesus, o komme bald, Herr Jesus!

(Da fällt einem doch glatt als achter Gang nur noch und schnellstens der RÜCKWÄRTSGANG ein!)      trotzdem weiterlesen

 

 

Das folgende, ganz furchtbare Beispiel neuapostolischer Indoktrination ist keine Predigt, sondern ein

Rundschreiben vom 22.3.1989 "from District Apostle Kraus to every every New Apostolic family in the United States and Canada". (Ü: R.S.)

Originale Scanversion in englisch- etwas runterscrollen)

Meine lieben …
...
Ein Neuapostolisches Mitglied, ein so genannter Anwärter auf die Königswürde, die ihn erwartet, hat nur eine Sache zu erfüllen und das ist: Das zu tun, was ihm befohlen ist. Ansonsten hat er absolut nichts zu vermelden.
Hätte Gott es seinen Kindern, für die er den höchsten Preis bezahlte, genehmigt,  ihre eigenen Ideen mit einzubringen, hätte dies den ersten Schritt in Richtung Massenverwirrung, wie wir sie heute in dieser Welt haben, bedeutet. ...

Das Gegenteil von Demokratie, welche die Massenverwirrung in unsere Zeit brachte, ist Autokratie. Wir haben dieses Wort im Wörterbuch nachgesehen und es steht dort umschrieben mit "der göttliche Wille". Dieser göttliche Wille regiert im Werk unseres Gottes und wird von unserem Stammapostel im höchstmöglichen Maße geschützt. Dies unterstützen wir mit all unserem Leben. Des Menschen Wille ist Gift im Bezug auf den göttlichen Willen und wir haben keinen Platz für Gift in unserer Kirche.

All jenen, die mit obigen Gedanken nicht übereinstimmen, kann ich nur sagen, dass der Herr Jesus sie in einer ganz bestimmten Gruppe zusammengefasst hat und ihnen einen ganz besonderen Namen verpasst hat; er nannte sie Törichte.

.... Wir werden uns um niemanden kümmern, der sich nicht in bedingungslosem Gehorsam unterwirft. Warum sollten wir uns auch um diese Törichten kümmern? ...

Vergesst also nicht: Die zukünftigen Könige und Priester kennen während ihrer Lehrzeit hier auf Erden nur ein Gesetz: Zu gehorchen und das zu tun, was ihnen aufgetragen ist. Sie haben nichts das Geringste zu vermelden in diesem göttlichen Werk. Ihre Aufgabe besteht einzig und allein darin, in bedingungslosem Glaubensgehorsam nachzufolgen.

                                                                                            vollständig lesen

 

Wer meint, dass sei nun eine Geschichte aus alten Tagen, hat zwar Recht, leider aber gibt es diese ewig gestrigen Amtsträger auch heute noch. Hier ein Beispiel:

 

Der Gottesdienst fand in einem barackenähnlichen Holzhaus statt. Einige der Besucher waren dem Apostel wohl schon von früheren Besuchen bekannt. Eine ältere Frau von ungefähr 75 Jahren begrüßte ihn und er sagte zu ihr: „Heute können Sie versiegelt werden. Sie kommen nun schon so lange in die Gottesdienste. Es wird langsam Zeit.“ Sie erwiderte: „Nein, ich bin protestantisch und das bleibe ich auch!“ Darauf fuhr er sie an mit den Worten: „Dann brauchen sie auch nicht hier zu bleiben, gehen sie wieder nach Hause.“ Sie ließ sich aber nicht einschüchtern und sagte nur: „Ich bleibe hier!“

Ich stand unmittelbar neben dem Apostel und hatte alles mit angehört. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, dass ein Apostel so herzlos handeln konnte. Als wir am Abend wieder im Hotel waren, habe ich den Apostel auf diese Situation angesprochen und ihm mein Unverständnis für sein Handeln deutlich gezeigt. Er gab mir zu verstehen, dass jemand, der sich nicht in die Gemeinde aufnehmen lassen wolle, bei uns nichts zu suchen habe. Das gab mir dauerhaft Grund, die Äußerungen der Kirchenleitung nicht mehr unkritisch zu übernehmen. Hier war mir zum ersten Mal klar geworden, dass es in der Missionsarbeit nicht nur um Seelsorge, sondern ganz wesentlich um Macht ging.“

Aus:

Helmut Winner:  Im Namen Gottes - Mission für die Neuapostolische Kirche in Sibirien Nov.  2011

Daraus: Erfahrungen mit dem Apostel Seite 134

In einem Brief an den Stap und einem Artikel erklärt der ehemalige Vorsteher Winner die Gründe seines Austrittes aus der NAK.

Winner Verlag, Rezension und Leseprobe

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