Bez.Apostel Klingler:  Es ist schon erstaunlich, was sich alles so in der neuapostolischen Kirche abspielt.“  (Einleitungssatz bei seiner Co-Predigt am 18.11.2012 in Fürstenfeldbruck)

Ein Mann der Tat: Stap. Leber in Ruhe bei der Missionsarbeit in Südafrika (zum Originalfoto Verlag Friedrich Bischoff)

 

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Realsatire:

Offener Brief eines US - Bürgers an Dr. Laura

Links:

  • Entlarvend: RELIGULOUS Man wird doch wohl fragen dürfen / direkter Link auf einen Film von Bill Maher, Comiczeichner Ralf König !!!), Hagen Rether zur Religion
  • Anmerkungen zur Trilogie von Ralf König (Prototyp, Archetyp und Antityp) mit einer  Leseprobe "Gott eine Metapher?

 

Vorbemerkungen:

Textwort des Kölner Kabarettisten Jürgen Becker:

„Kirche und Bier haben eines gemeinsam: Man wird benebelt und muss irgendwann einfach nur noch austreten!“

Chor, einen Vers:

"Die neue Kreatur/ D. Streich (im Volkston)

(Hinweis: Das Gedicht kann mit etwas gutem Willen und unter Wiederholung der letzten Zeile gesungen werden auf den schönen Choral "In Gottes Reich geht niemand ein", Gesangbuch alt Nr. 178; für die Aufnahme im neuen GGB entstand es leider zu spät ...")

Wacht mal ein Nak vom Glauben auf,
so nimmt das Schicksal seinen Lauf:
Er schnappt sein Bett und wandelt nun
ganz ohne Geist im Leben rum.

Der Weg wird breit, das Ziel verschwimmt,
der Naknak wird ganz missgestimmt
weil er nicht weiß, wohin es geht,
wenn es kein Geist ins Hirn ihm weht.

So kommt es, dass die Wut ihn packt
und er den Frust in Tasten hackt,
prüft unter "Vorschau", schweißesnass,
wen zu beleidigen er vergaß.

Mit Schwung er dann "Absenden" drückt,
was bald im Netz die Leut entzückt,
die sowas gerne lesen wolln.
Woanders wiedrum andre schmolln.

Die schreiben flugs aus Geistestiefe
ganz andre Glaubensfundibriefe.
Und beide sind dann, ach wie schön,
erleichtert durch ihr eignes Bläh´n!

So wird ganz christlich Last geteilt,
bis mit der Zeit manch Wunde heilt.
Dann wird der Nak, ganz anders nur,
doch noch zur neuen Kreatur!
(D.Streich 09/Ü.2010)

 

 

April 2020 Ein coroironisches Wort zur Karwoche, evangelikal orientiert!

Versehrte Anwesende,

O sole mio, Sta 'nfronte a te!“- mit diesen schönen Versen des alten Liederdichters möchte ich uns aus aktuellen Gründen ganz herzlichst mit Abstand begrüßen zur Karwoche. Ostern steht vor der Tür, aber auch das Virus. Auch wenn wir uns heute und hier nun zurzeit nur über YouTube online versammeln können, rücken wir doch auch danach und offline näher zusammen in einer Zeit sozialer Isolation. Schon immer wollten wir  doch unsere Verwandten nicht unbedingt treffen, jetzt dürfen wir es Dank der Gnade Gottes nicht mehr.

ER hat uns in eine Zeit hineingeschickt, da wir einst gute Tage hatten. Jetzt, in Zeiten der sonnenverfinsterten geistigen Dunkelheit, warten wir auf sein Licht am Ende der Straße. Aber welches Licht ist gemeint und welche Straße? Die, in der wir wohnen? Und ist das Licht vielleicht die Corona, die umkränzende Corona der Sonne, die wie ein Heiligenschein sie umgibt und uns beeindruckt? Oder ist sie nur ein Bild, welches  uns als ein Gleichnis gelten kann, dass uns das Corona unserer Tage tatsächlich wie ein innerliches Licht aufgeht?

Wenn wir so leicht oft gute Tage aus Gottes Hand nehmen, mögen wir dann nicht auch die dunklen Zeiten aus seiner Hand hin- und annehmen. Stimmen wir nun zur Einstimmung gemeinsam ein in den schönen Choral „O sole mio“, aktuell leicht angepasst: Corona mio, Sta 'nfronte a te! 

Geht es uns heute vielleicht nicht doch auch so wie einst Eduardo Di Capua? Er befand sich 1898 mit einem Orchester auf Tournee. Eines Nachts in Odessa, als er wegen der Kälte und des Heimwehs nicht in den Schlaf fallen konnte, kam ihm nach durchwachter Nacht, als morgens die Sonne aufging und ins Hotelzimmer schimmerte, die Melodie zu 'O sole mio` in den Sinn. Was kommt uns in unseren Tagen in den Sinn? Sind wir nicht alle gleichsam fiebrig auf der Reise, oft mit ohne Hoffnung? Sind nicht auch wir in der Fremde, umgeben von virös ansteckender Herzenskälte? Haben nicht auch wir Heimweh nach dem, was sein könnte, wenn es nur jeder wollte?  Nach Frieden und Stille in der isolierten Begrenztheit unser politisch verordneten sozialen Isolation?

Will der Herr durch die unfreiwillige Stille vielleicht dem gesamten Erdenkreis Corona als ein Licht in das Dunkel unserer Tage schicken? Er hat es gegeben, er wird es auch wieder nehmen. Vielleicht aber erkennen auch wir in der Drangsal unserer Tage jetzt doch, dass es mehr gibt als das Streben nach irdischem Erfolg und hemmungslos enthemmter Selbstentfaltung. Man bedenke: Wer früher stirbt, lebt länger ewig! Nehmen wir das Leben nicht wichtiger als es wirklich ist. Und beachten wir auch und gerade angesichts der durch die Krankheit geschlagenen und nach Luft ringenden Menschen, für die wir um Gottes Hilfe beten, des Psalmisten Gebot, solange es noch geht und er uns Gnade zum Atmen schenkt: Alles was Odem hat, lobe den Herrn!

So wünsche ich nun Ihnen und uns allen ein hormonisches Osterfest im Beisammensein ohne unsere Lieben. Auch unseren Herrn und Gott hat man einsam ans Kreuz geschlagen. Auch sein Gott hatte ihn scheinbar verlassen. Sind wir mehr als er? Nein, auch wir können nur durch die Nacht zum wahren Licht. Kein Ostern ohne Karfreitag, kein Christ ohne Kreuz! Kein Mensch ohne Corona!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Heimgang …

 

1.10.19 DS Stammapostel Schneiders Ein- und Ausblicke in und auf die göttliche Realität – Eine satirische Betrachtung der Letzten Jahre

(Hinweis: Alle kursiven Sätze in diesem Text entsprechen zumeist wortwörtlichen, z.T. aber aus verschiedenen Predigten zusammengefügten Zitaten aus den Originalmitschriften, die auch im Schneiderlexikon nachzulesen sind, und nicht den bearbeiteten Berichten in der UF)

Es begab sich aber zu der Zeit, als vom Stammapostel Schneider anno 2019 in Kanada das Gebot ausging, man solle das Wort der Apostel essen und verdauen, weil es schließlich kein fertiges Fastfood ist, das man nur zu schlucken hat, worauf  Viele, die dieses Wort hörten oder lasen, davon Bauchgrimmen bekamen und sich fürchteten ob weiterer Folgen. Kopfsausen bereitete ihnen auch die gepredigte Unklarheit, dass die Neuapostolischen bei Gott nun nicht länger mehr gelten sollten als alle anderen Menschen, ja dass es sogar Gotteskinder und Gottes Kinder geben soll. 

Und weil der Stammapostel schon Pfingsten 2016 noch erklärte hatte: „"Ja, früher haben wir so gesagt in unserem apostolischen Wortschatz: Das geistgewirkte Wort. Ja, und ich weiß, dass nicht jedes Wort, das gepredigt wird, jetzt göttliche Wahrheit ist. Das weiß ich aus eigener, persönlicher und jüngster Erfahrung. ... Also, es ist glasklar, nicht jedes Wort, das am Altar gepredigt wird, ist das Wort Gottes.“ ´Ja, so setzte er später sogar noch hinzu, „es könnte sogar Unsinn gesprochen werden.“ Da meinten die Alteingesessenen zu erkennen, dass manche seiner Lehren offensichtlich nicht Gottes Wort, sondern eben tatsächlich völliger Unsinn wären. 

Also taten sich mancherorts welche zusammen und sprachen untereinander: Lasset uns in der Schrift lesen und sehen, ob da auch geschrieben steht, was uns der Stammapostel kundgetan hat. Aber sie fanden nichts zu dem, was ihnen gesagt wurde. Also wollten sie sich im Gebet zusammentun und Gott und Jesus bitten, ihnen Klarheit zu schaffen. Das ging aber auch nicht mehr so einfach wie früher, als der Heilige Geist noch klein war,  denn 2017 erklärte  der Stammapostel in Nürnberg: „Der liebe Gott und der Heilige Geist muss immer wieder Bilder finden, um uns klarzumachen, wie das ist. Er spricht vom Vater und vom Sohn im Himmel, aber wissend, dass der Sohn nicht der Sohn des Vaters ist, er hat ihn nicht gezeugt. Die haben doch immer existiert. Das ist nur ein Bild, das die Verbindung zeigt zwischen den Beiden. Aber es ist natürlich nicht der Vater, der den Sohn gezeugt hat, der Sohn hat auch ewig gelebt, ist genauso alt wie Gott, der Vater.“ 

Groß war nun die Ratlosigkeit der Apostelschäfchen. Noch größer wurde sie sogar unter der Verkündigung Schneiders 2019 in Berlin, keine Ahnung zu haben über die Erste Auferstehung, das Friedensreich, die Kirche Christi, das was Gott ist und so manches mehr. Sogar das letzte Schaf um Mitternacht wurde gestrichen. Auch konnte man neuerdings sogar als langhaariger Homosexueller mit Bart in der treuen Nachfolge stehen. Und noch manches mehr wurde einfach zu unnützen Regeln erklärt, die nicht heilsnotwendig sind.

Hatte man etwa all die Jahre umsonst verzichtet und sich falschen Regeln unterworfen? Ja offensichtlich, denn seit Uster 2018 war auch noch klar:Jesus führte eine neue Beziehung zur Schöpfung ein, zu den materiellen Dingen. Er musste auch essen und trinken.  Es tröstet mich immer wieder, wenn ich sehe, dass Jesus einen guten Wein genoss und gutes Essen, er konnte richtig feiern. Das können wir Apostel auch, das tut gut.“

Das gefiel vielen Altgetreuen nun überhaupt nicht und sie blieben Schneiders großen Reden einfach fern.  Gar manche entsetzten sich sogar über diese neue Regellosigkeit und seine bekundete Ahnungslosigkeit und sprachen untereinander: „Wenn der schon keine Ahnung hat, wie soll das denn dann dermal einst alles werden?  Sind das nicht sogar Neuoffenbarungen aus stammapostolischer Sicht, und müsste dann nicht eigentlich der Katechismus zumindest ergänzt werden?“ Auch der Verlag Friedrich Bischoff hörte vom Unmut seiner ohnehin nur noch wenigen Leser und beschloss in der theologischen Redaktion alsbald bei sich,  solche Passagen von nun an als unzumutbar einfach zu streichen oder über eine Predigt erst gar nicht zu berichten.

Als all dieses nun auch dem Bild Gottes, des Nichtvaters, zu Ohren kam, grübelte er, was da nun zu machen sei. Auch der Nichtsohn Jesus bekam Geisteswind davon und fragte: „Soll ich vielleicht mal wieder runter und die Sache klären? Der Wein da unten ist wirklich ausgezeichnet und ich hätte mal wieder Lust auf einige Gläschen! Vielleicht hat Jean-Luc auch nur den Weingeist mit dem Heiligen Geist verwechselt?“ Das Bild Gottes hauchte nur leise vor sich hin: „Oh nein, das hatte schon beim ersten Mal auch für mich ziemlich unvorhersehbare Folgen!“

Aber Gottes Bild  hatte plötzlich eine Idee und entschied sich, Schneider spontan in einen tiefen Schlaf fallen zu lassen.  Dann ließ er zu ihm im Traum den Heiligen Geist die Worte sprechen: "Jean-Luc, komm mal rauf! Ich zeige dir jetzt, wie das hier oben wirklich aussieht!" Und Schneider ward entrückt vor den Thron des Bildes. Nachdem er sich von dem Schock erholt hatte, dass das Gottesbild ganz  schwarz und eine Frau ist, konnte er beim Rundgang durch das Gottesreich feststellen. dass sich hier oben alles tummelte, was es an menschlicher Verschiedenheit so gab. Es konnten sich sogar trotz ihrer verqueren Vorstellungen und Gedankenverstrickungen auch einige Nakis aus ihrem geistigen Gefängnis befreien und heilsfroh sich des ewigen Lebens erfreuen. Wegstecken musste Jean-Luc aber erst einmal mit Mühe, dass auch Urvölker Gnade finden und am Strand des kristallenen Meeres mit ihren Holzgöttern spielen konnten.Und jeden Morgen in der Ewigkeit machte ihnen allen Gott wunderbare Geschenke. 

Von den Apostelverführern waren aber fast keine zu entdecken, die blieben lieber hinter den hohen Mauern ihres geistigen Konzentrationslagers unter sich und gründeten ein neues Ewigkeits-Wandlitz mit aposteleigener Hostienproduktion und anderen, hauseigenen Heilssonderangeboten. Mangels Strom müssen sie aber Priester beauftragen, das Backwerk per Hand zu pressen. Als Jesus bei ihnen mal vorbeikam und sagte: "Jungs, die Sache ist erledigt, den Kram brauchen wir jetzt nicht mehr", antworten sie nur: "Nichts da! Überhaupt bist du ja nur so eine Art Stiefsohn und hast uns nichts zu sagen! Dein Nichtpapa hat uns nämlich absolut Prokura erteilt als er sagte: Wenn du jetzt Heil empfangen willst, dann musst du zu den lebenden Aposteln gehen, denen habe ich Vollmacht gegeben, sie können dir helfen. Und dabei bleibt es! Ohne uns keine Erlösung und kein Heil im Himmel wie auf Erden! Hier in der Gemeinde der Verstorbenen empfangen Seelen die Heilige Wassertaufe, die Heilige Versiegelung. Für die Seelen, die die Wassertaufe, die Geistestaufe empfangen ist das ein neuer Anfang eines neuen Lebens, ein Leben in Jesus Christus. Für die fängt es jetzt richtig an und gemeinsam sind wir ganz zukunftsorientiert."

Noch viel mehr Verwunderliches musste der Stammapostel in der göttlichen Realität erblicken. Und als die Chefin  sich dann nach Schneiders Sightseeing wiederum an Jean-Luc wandte und ihm auftrug: "So Jean-Luc, jetzt geh mal wieder runter und erzähle deinen Leuten, wie das hier wirklich aussieht, denn ich tue, was mir gefällt. Ich mache was ich will und du musst es einfach akzeptieren! Diskutiere es nicht. Es ist kein Gegenstand einer Debatte. Es ist, wie es ist. Ich entscheide, mit meinen Kriterien, wer dabei ist. Das ist nur meine Entscheidung. Kein Mensch kann darüber verfügen, ja, wer kommt denn jetzt rein in das Reich Gottes“, erwachte der Stammapostel aus seinem tiefen Schlaf und verwunderte sich über all das, was er gesehen hatte.

Er behielt die Bilder aber fast alle im Herzen und verkündete  von nun ab die göttliche Realität (die schwarze Frau behielt er jedoch für sich) der immer kleiner werdenden Schar der allerletzten Nakis z.B.  mit den Worten: Diese Bilder – wie die Braut des Herrn, wie alles andere – sind Bilder, um einen Teil der göttlichen Realität zu beschreiben. Aber bitte lasst uns nicht daraus die göttliche Realität machen. Das ist nur eine Beschreibung eines Teils der Realität. Die Realität Gottes ist viel größer und dafür fehlt uns der Wortschatz. Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Wiederkunft Christi ein weiterer Schritt im Heilsplan Gottes, aber nicht dessen Ende ist. Ich könnte nicht damit leben, wenn das so wäre. Entschuldigt, wenn ich da persönlich werde: Kann man sich vorstellen: Wir werden errettet, aber alle anderen werden verdammt? Nein, und nochmals nein! Unmöglich! Das ist nur ein erster Schritt. Gott will uns dafür vorbereiten, dass wir im Friedensreich mithelfen können, dass alle Menschen die Frohe Botschaft hören und auch erlöst werden können. Das ist unsere Motivation.

Die neuapostolischen Schäfchen jedoch entsetzten sich abermals und noch mehr als vorher über die nun nochmals neuen Lehren und wandten sich endgültig von ihm ab, denn sie wollten  viel lieber wieder die alten Worte hören, nach denen ihnen die Ohren jückten und die sie seit Urzeiten gewohnt waren.

Aber weil sie ihn nicht kreuzigen können, hat Jean-Luc nun die Wahl, entweder in die Psychiatrie oder auf die Rentnerbank zu wechseln.

Wachtmeister Krause könnte dann noch kurz als Interimspräsident und neuer Zugbegleiter auf alten Gleisen bis 2026 den Rest der Mannschaft frohen Mutes weiter ins Nichts führen!  

Nach ihm wird die NAK ohnehin eine rein afrikanische nac, aber wie es da und dann zugeht, ist wieder eine ganz andere Sache.

Bis dahin bleibt es aber wohl dabei: Nachfolge bis zuletzt mit einem jeweils an die Bedürfnisse angepassten Lehrverlauf, oder doch Leerlauf? Alles andere ist jedenfals indiskutabel!

Weitere Artikel zum Thema unter:

Aktueller Totenkult in der NAK

Die Absurdität neuapostolischer Zukunftsvorstellungen

Stap Schneider fängt wieder bei Adam und Eva an! Oder: Jesus, geh mal runter und teil das Los der Menschen!

 

Satirisches Abendgebet von Dr. Willi am Tag nach der Teilveröffentlichung des neuen Katechismus (DS, 11.02.2011)

 

Simpel, im leberschen Volkston vorzutragen

 

Lieber Herr Jesus,

hier ist der Willi, dein müder Stellvertreter auf Erden. Weißt du Herr, ich muss dich heute Abend mal was fragen. Ja, zugegeben, oft komme ich nicht mit Fragen zu dir, brauch ich ja eigentlich auch nicht, denn du hast mir ja deine Schlüssel gegeben und alle Macht usw., aber im Moment läuft das gefühlsmäßig irgendwie nicht so richtig, ich bin da ganz durcheinander in meinem Kopf und alles summt wie ein Bienenschwarm…

Was sagst du, Herr ? Welcher Willi hier ist?   Bienenschwarm ...?  NEIN, Herr, ich bin doch nicht der näselnd nuschelnde Freund Willi von der Maja! Ich bin der Dr. Willi, der den Petrusdienst hier macht in deinem Erlösungswerk, der NAK …

Nein, Herr, auch nicht die Nationale Armutskonferenz ist gemeint, sondern wir: Die Neuapostolischen, deine Braut, die Auserwählten, die Könige und Priester! Und ich habe hier ein Papier in der Hand, wo in Kapitel 5 was von Petrusdienst steht und dass ...

 

Wie, was nun auch Petrusdienst heißen soll?  Herr, die haben das so im neuen Katte … Kateschi … Katechis muss es wohl heißen … also in dem neuen, dicken Buch so geschrieben. " Wo das Apostelamt in der Einheit mit dem Stammapostel, der den Petrusdienst versieht, vorhanden ist, gibt es das geistliche Amt und die rechte Verwaltung der drei Sakramente.“ Mann, 600 Seiten solche Formulierungen, Herr, das schaff ich nie durch …. ! Wie, du hast das auch nicht gelesen? Na egal, dann haben wir wieder einmal etwas gemeinsam!  Das beruhigt mich ein wenig. Ich dachte schon, ich muss das alles verstehen und womöglich mir noch merken, was da steht…!

 

Also, Herr, nein,  ich weiß jetzt wirklich auch nicht, was das Wort „Petrusdienst“ bedeuteten soll. Brauche ich doch aber eigentlich auch gar nicht, oder?  Bei mir kommts doch durch den Geist von ganz alleine! Ich brauche doch keine Ahnung zu haben, wenn ich predige! Aber interessieren täte es mich schon, was das heißt. Geht ja auch mich direkt an, oder? Von Verwaltung verstehe ich zwar schon was, gerade hier in Zürich! Aber das andere da? Vielleicht ist ja die alte Geschichte mit dem Schwert gemeint, was der Petrus damals machte, als er das Ohr von dem Soldaten abschlug …. ?

 

Hm, Lust hätte ich ja schon mal zu sowas, dem einen oder anderen so richtig zu zeigen, wo es lang geht. Aber, Herr, das macht ja alles keinen Sinn, wenn du wieder die Sachen anklebst und den ganzen Einsatz zunichte machst! Man kann doch nicht immer alles vergeben,  ehrlich! Aber das war wohl schon früher ne Schwäche von dir! Kann man nichts machen!  Fehler hat halt jeder irgendwie …

 

Oder ist mit Petrusdienst gemeint, dass der Petrus dich damals nicht als Opfer ans Kreuz gehen lassen wollte und du ihn sogar als Satan beschimpft hast ... ? Du, da hätte ich  kein Problem mit! Mach ruhig dein Ding, hätte ich gesagt … glaube ich jedenfalls. Na ja, denn heute erzähle ich denen ja auch ständig, dass sie ihr Opfer bringen sollen, sonst läuft gar nichts später im Himmel. Ohne Opfer kein Segen! Ha, und die Scheine bringen mehr als das Kleingeld! Also steh ich da ja wohl voll in deiner Nachfolge, oder? … Wie, das mit dem Geld ist nicht so wichtig? Du hast leicht reden, du hast ja da oben alles. Aber hier unten läuft ohne Geld nichts …

 

Ähh, bei „Laufen“ fällt mir noch ein: Ist mit dem Petrusdienst vielleicht das mit dem übers Wasser laufen gemeint …?  Du weißt doch noch, oder? Obwohl der Petrus ja dann auch abgesoffen ist, der Kleingläubige, he he … Äh, Herr, um ehrlich zu sein, ich hab das  neulich im Urlaub ja auch mal heimlich probiert. Nur so mal, hat aber leider nicht geklappt. Na, bin ich halt so baden gegangen, und es ist keinem aufgefallen, ha, ha  … Meine Frau fragte mich nur, warum ich so komisch ins Wasser gestelzt bin. Als ob die das was angeht … „Weil das Wasser so kalt war!“ hab ich ihr gesagt.

 

Apropos Wasser: Vielleicht meinen die auch die Sache mit dem Füße waschen? Und dass der Petrus sich dann von dir sogar ganz waschen lassen wollte? Ist es das? Brr, von einem Mann mich ganz waschen lassen, da hätte ich schon meine Probleme mit! Aber Frauenordination haben wir ja leider nicht, he, he! Vielleicht sollten wir unter diesem Aspekt darüber noch mal nachdenken. Bei dir waren ja schließlich auch immer Frauen dabei und …. 

 

Was heißt hier „Ja schon, aber …!“ Wieso frage ich dich dann überhaupt, wenn du mir immer wieder ins Wort fällst? … Und was heißt denn jetzt nun schon wieder, ich wüsste sowieso immer alles besser als du. Jetzt pass mal auf: Erst setzt du mich als deinen Stellvertreter mit Petrusdienst ein, versprichst mir die dollsten Sachen mit Kirche und so,  und dann bist du beleidigt, wenn ich auch mal eine Entscheidung treffe. Bin ich nun dein Stellvertreter mit Wohnungsschlüssel oder nicht? …

 

Was heißt hier Hauswartsmentalität! Nee, Herr, so geht das nicht, das verbitte ich mir! Denk dran: Dein ganzes Opfer hilft dir gar nichts, wenn ich den Segenshahn zudrehe und den Leuten einfach ihre Sünden behalte. Ja ja, du solltest dich auch mal erinnern, was du damals so alles erzählt hast! Da ist bei mir gleich Matthäi am Letzten!  Wer uns als deine Apostel ablehnt, kann gleich alles vergessen, da hilft überhaupt nichts: " Im Werk Gottes ist das möglich, was in den anderen Institutionen, die zur sichtbaren Kirche zählen, wegen der Ablehnung der gegenwärtig wirkenden Apostel nicht ausgeführt werden kann" ...

 

So heißt das in dem Text, auch du kannst da nichts machen, Vollmacht ist Vollmacht! Dann kannst du deine Braut vergessen, Herr, und nichts ist mit Heirat und großer Feier im Himmel! Wir sind die Verwalter der Sakramente, und nicht du! Und uns ist es vorbehalten, die Gabe des Geistes zu spenden! So, das musste mal raus! Darüber solltest du auch mal nachdenken! …

 

Ääh Herr, was meinst du damit: „Die Gabe des Geistes war gegeben zu Pfingsten?“ Das war doch nur mal so ein Eimer voll undifferenziert in die Runde gekippt! Also für den Anfang und ersten Versuch schon in Ordnung! Und von wegen "Wehen, wo ER will, da  ..."

 

Ja, ja, schon gut, zugegeben!  „Du“ warst der Spender, ich weiß schon! Oder eben dein Vater, meinetwegen –darüber müssen wir übrigens gleich noch mal reden, also über deinen Vater, meine ich -, aber so geht das doch heute nicht mehr! Man muss so eine Sache auch ordentlich vermarkten. Man kann doch Gottes Geist nicht einfach so ohne Bedingungen unters Volk bringen. Die haben doch keine Ahnung und können damit nichts anfangen. Womöglich halten die sich dann selbst für schlau, und dann? Dann können wir einpacken! Nichts da, wir spenden für unsere braven Schafe deinen Geist fein aufgeteilt in kleinen Portionen: Ein Löffelchen für die Schafe, ein zweites für die Diakone, ein drittes für die Priester usw., bis wir uns hier oben in der Führungsetage damit den Bauch ganz vollschlagen können. Na ja, das war jetzt mal ein wenig scherzhaft gemeint, du verstehst schon! Man muss das ja nicht immer alles so bierernst nehmen, ein Schlückchen Freudenwein tut auch mal gut, oder? Ha, und zwei sind noch besser! In vino spiritus, oder wie das gleich noch mal heißt. Obwohl der alte Ritschi ja lieber Cognac trank ... na ja!

 

Aber Scherz beiseite,  das ist doch dann mit dem Abendmahl genauso! Die anderen „Institutionen“ -  zum Glück haben die da nicht  "Kirchen" ins Papier geschrieben, wäre ja noch schöner, Kirche und Werk Gottes sind schließlich nur wir!  Also nochmal, die anderen Institutionen können ja ruhig das Abendmahl zu deinem Gedächtnis feiern, aber satt wird davon doch niemand! Hilft ja auch nichts, wenn ich mich daran erinnere, was ich gestern in Kapstatt oder woanders für ein Fünfgängemenue gegessen habe! Nur bei uns bist du wirklich echt in Leib und Blut im Kelch, Katholen und Evangelen hin oder her! Das ist halt so dein göttlicher Wille, da hilft alles nichts. Also nur bei uns kann so richtig gefeiert werden, Abendmahl und alles, was so dazu gehört, weil ja "die wahrhafte Gegenwart von Leib und Blut Jesu nicht mehr zustande kam. Durch die Wiederbesetzung des Apostelamtes wurden diese Mängel behoben." Das haben die Jungs in dem Schreiben doch schön hingekriegt, oder? Hätte ich selbst gar nicht so hinbekommen, trotz meinem Alloberamtsgeistes:Die Kirche bedarf, um ihrer Aufgabe in allen Aspekten gerecht zu werden, des Apostelamtes.“  

 

Und guck mal, Herr, wie wir dich dabei fein rausgelassen haben. Laut Statuten 2010 sind wir ja ohnehin Apostel der Neuapostolischen Kirche, denn in unserem Diensteid heißt es: " Als leitendes Amt der Neuapostolischen Kirche will ich ... entsprechend dem Evangelium als Apostel der Neuapostolischen Kirche leben!"

 

Ist ja auch in Ordnung so, denn du hast damals deinen Teil gemacht, heute kannst du dich entspannt zurücklehnen und uns die Sache überlassen, bis du wiederkommst und uns an die ganz große Tafel holst! Mann, das wird ein Fest, das weiß ich jetzt schon, und dreieinhalb Jahre lang in Saus und Braus! Da werden die anderen Institutionen vielleicht neidisch gucken, he he …

 

Aber es macht mich ein wenig unruhig, dass ich immer noch nicht so richtig weiß, was dieser blöde „Petrusdienst“ sein soll. Vielleicht sein bekannter Dickschädel? Nun, den hab ich auch, aber irgendwie denke ich, das reicht nicht so ganz.  Na, was solls, vielleicht fällt es mir ganz spontan bei meiner nächsten Predigt ein. Bist du da auch immer so gespannt, Herr, was ich reden werde? …

 

Wie, was heißt das, du hörst mir dabei gar nicht zu? Immerhin führe ich deine zukünftige Braut doch von einer tiefen Erkenntnis in die nächste, und das interessiert dich nicht? … Was heißt hier, Herr: Tiefer geht’s nicht! Herr, die Witze mache ich! Und das finde ich überhaupt nicht witzig, von wegen Niveau und so. Du weißt, mit deinem Wort und meiner rechten Wortverkündung ist nicht zu scherzen. Bitte keine Blasphemie von dir! Da reichen mir schon die ganzen besserwisserischen Schreiberlinge im Netz, diese unverschämten Lümmel! Sogar Frauen schreiben da, und die haben doch nun mal von Natur aus gar keine Ahnung und überhaupt keinen Respekt vor mir als dem Repräsentanten deines Werkes. Na, mögen alle diese Abgefallenen mal in der Hölle schmoren, da gehören sie auch hin. He, he, da kann der Teufel sie schön braten, das wird auch ein Fest!  …  

 

Herr?? ...

 

Herr, du sagst gar nichts mehr? Na, macht auch nichts! Wir kommen schon ohne dich klar, wie bisher auch. Aber die Sache mit deinem Vater wollte ich noch ansprechen. Habt ihr vielleicht Probleme miteinander? Ist er zu altmodisch und zeigt dir die kalte Schulter? Ich habe nämlich so das Gefühl, dass der manchmal nicht so richtig bei uns ist. Mag der vielleicht nicht, dass du das alles so an uns delegiert hast? Im meine, man muss auch mal lernen, rechtzeitig zurückzutreten, wenn es die Umstände erfordern und man die Pensionsgrenze erreicht hat. Um  Nachkommen seiner Gotteskindschaft braucht er sich in seinem hohen Alter ja nun auch wirklich nicht mehr selber zu kümmern, das machen wir schon. …

 

Ach, das war übrigens auch so ein hübscher Satz, der mir selber gar nicht eingefallen wäre. Nämlich, dass durch die Spendung der Gabe des heiligen Geistes „zum einen die Gotteskindschaft konstituiert und zum anderen die Berufung zur Erstlingsschaft zugesagt“ wird! ...

 

Zugegeben, ich verstehe das auch nicht so richtig. Wenn ich ein Kind habe, dann habe ich es! Was soll da noch konstituiert werden? Immer diese blöden Fremdwörter! Und wenn jemand mein Erstgeborener ist, muss ich das dem doch nicht zusagen oder durch eine besondere Spendung von was auch immer nochmals machen, oder? Aber auch egal, die Leute von der Arbeitsgruppe werden sich schon was dabei gedacht haben! Schließlich habe ich ihnen im Laufe der Jahre so viel Geist gespendet, dass das gar nicht falsch sein kann. Hm, vielleicht habe ich mich dabei selbst ein wenig leer gespendet? Das ist halt die Last und Bürde meines hohen Amtes, denn in letzter Zeit scheint mein Geist doch öfter mal sozusagen still zu stehen … Na, ich denke, es ist so, wie es der alte Liederdichter in den schönen Worten ausdrückte: „Wenn ich dies Wunder fassen will, dann steht mein Geist vor Ehrfurcht still!“ Ich muss das alles ja schließlich auch im Glauben auf- und annehmen, Herr!  Selbst wenn ich mich so im Spiegel sehe und ....  HERR? …

 

Schläfst du schon, Herr? Na, dann werde ich wohl weiterhin wie damals der alte Gottesmann eine Menge Wasser auf deinen Altar schütten müssen. Vielleicht macht dich das dann wieder munter, oder auch deinen alten Herrn! Aber bitte verzichte dabei doch diesmal auf den Blitz, ich stehe einfach zu dicht dran und will nicht von dir gegrillt werden!  Wir können dich als Kirche ja heute, Gott sei Dank, anders wahrnehmen, nämlich „am deutlichsten dort, wo das Apostelamt, die Spendung der drei Sakramente an Lebende und Tote sowie die rechte Wortverkündigung vorhanden sind. Dort ist das Werk Gottes aufgerichtet.“  Also vergiss das nicht, besonders, dass die Sache mit den Toten auch uns überlassen ist! Wenn ich also am nächsten Entschlafenengottesdienst mal wieder 10.000 mal 10.000 Säufer, Wasserleichen, Nazitäter, Frauenschläger oder Kindesmörder aus ihren Bereichen herauslasse, dass du die dann auch wirklich in den Bereich der Erlösten ziehen lässt zu meinem Opa und den anderen Heiligen! …

 

Zum Glück kommen die ja nicht in echt hier zu uns in die Kirche. He,he, ich glaube, der Diakon an der Tür würde diese Leute gar nicht herein lassen! Oder so Penner mit langen Haaren und Vollbart, und dreckig auch noch! Nee, nee, ein hochzeitlich Kleid muss man schon anhaben, sonst läuft da nichts! Auch keine Nachfolge! Zum Glück ist ja aber die „sichtbare Kirche“ nicht alles, wie wir jetzt  neuerdings wissen! Es bewegt mich immer wieder Herr, wie großzügig du mit all denen da im Jenseits umgehst. Und wie schön du diesen Unterschied zwischen der sichtbaren Kirche und dem wahren Werk des Herrn, der Neuapostolischen Kirche, aufzeigst in unserem neuen Katte …, eh Kateschiss … eh, ich muss das Wort noch mal nachlesen, aber du weißt schon, was ich meine, Herr!

Denn dir muss man ja sowieso nichts erklären, Herr. Du weißt ja ohnehin alles. Und das beruhigt mich jetzt ganz ungemein, Herr! Nun kann dein Knecht auch in Frieden schlafen gehen. Schön, dass du so offen mit mir gesprochen hast!  Das schafft in mir ein ganz neues Vertrauen zu mir selbst! Auch wenn das mit dem „Petrusdienst“ noch unklar bleibt. Ach ja, Herr, und ich danke dir auch noch, dass du unsere Torheit nun so schön zur Weisheit gemacht hast. Und dass du mich nicht so schlau gemacht hast, wie die in anderen Institutionen!  Die können nämlich nichts von alledem begreifen, aber bei uns „ist alles vorhanden, was zur Vorbereitung der Brautgemeinde notwendig ist!“  Und nur " in der Neuapostolischen Kirche sind die vier Wesensmerkmale der Kirche Christi  vorhanden: Einheit, Heiligkeit, Allgemeinheit und Apostolizität."

 

Morgen kann dein treuer Knecht dann wieder, gähn …,  mit neuen Kräften dein Werk zur … gähn, Verführung vollenden …  und  deinen braven Schafen, gähn … erneut segensreich voll eins einschenken, so dass sie absolut bedient heimgehen!  …

 

Also dann, gute Nacht und Amen allerseits!

 

 

 .

Lehre kontra Leere (DS. 2001, Überarbeitung 2010)

Richard Fehr: "Es mag mancher Mensch behaupten - und dabei hat er sicherlich auch bis zu einem gewissen Grad recht -, dass er Gottes Werke tut, aber wenn der Glaube an die Sendung fehlt, mögen solche zusehen, wohin sie mit ihrem Lebensschifflein fahren."
Die Sendung habe mit der Herabkunft des göttlichen Wesens ins irdische Sein begonnen.

Nach der Himmelfahrt Jesu wurden der Heilige Geist und die Apostel gesandt.

Nur wenn auch der Glaube an diese Sendung "bis in die letzte Konsequenz hinein, nämlich, dass Apostel gesandt sind auch in unseren Tagen, und die wiederum die Amtsträger senden" vorhanden sei, könnten Gottes Werke gewirkt werden.

Man stelle sich einfach mal vor ( wirklich einfach nur mal so angenommen ...), Jesus käme heute mal eben runter um zu gucken, wie es denn zwischenzeitlich so kurz vor der versprochenen Vollendung läuft in Seinem NAK-Werk (eigentlich machen die ja ohnehin alles alleine und sind völlig selbständig, aber ...)  und würde natürlich irgendwo zu Stammapostel Fehr in den Gottesdienst gehen, etwa letztens in Mannheim am 18.3. 01. (siehe Zitat)

Nach dem wunderbaren Erleben in der Vormittagsstunde noch gedankenversonnen  trifft ER auf dem Heimweg dann plötzlich auf ein Kind, dass bei einem Unfall gerade lebensgefährlich verletzt wurde. Die Mutter schreit ihn flehentlich um Hilfe an.  ER sieht ihren Glauben, setzt an und sagt: „Dein Glaube hat dir ...“

Doch da unterbricht er sich, rückerinnernd, was er gerade von dem Felsen, auf den die NAK gebaut ist, gehört hat und sagt: „Es tut mir leid, liebe Frau, ich würde ja gerne, aber ich kann nicht!“

Wieso kann Er  nicht ?

Na, hatte doch eben Stammapostel Fehr verkündet: „Nur wenn auch der Glaube an die Sendung der Apostel vorhanden sei, nur dann könnten Gottes Werke gewirkt werden.“

Diese Frau war leider nicht neuapostolisch, also kann ER nicht wirken! Ist doch logisch, da sind einem schon mal die Hände gebunden ...

Worte vom Altar und besonders die des Stammapostels und der Apostel sind nach deren eigener Aussage geistgewirkt und also göttlichen Ursprungs! Wie aber dann das:

Gottes Werke können nur gewirkt werden, wenn ...“ ?

Gott eingeschränkt und gebunden an Bedingungen? Das macht stutzig, denn glaubten wir doch bislang an Gottes freie Souveränität  und Allmacht. Fragt sich in diesem Fall also, aus welchem Geist solche Gedanken gewirkt sind?

Grundsätzlich wäre es interessant zu erfahren, wann diese ´Herren über unseren Glauben` tatsächlich einen Gedanken aus dem Heiligen Geist bekommen haben (möglichst mit Angaben zu Art und Inhalt der Inspiration!), über den sie ansonsten so zielsicher in der Versiegelung zu verfügen scheinen! Oder ist es vielleicht so, dass die leere Lehre von den unbehauenen Steinen am Altar über die Jahre so erfolgreich verinnerlicht wurde, dass heute bei den obersten Schichten das Ergebnis auch am auffälligsten ist?

Apostel Hoyer konstatiert:

 „Wenn man an den Altar gerufen wird, ist oft der Kopf ganz leer , ...“ (UF 5.1.2001, Seite 11)

Welch schöne innere Verbindung, über die wir uns sicher gemeinsam freuen dürfen!

Aber im Ernst, sollte man nicht endlich aufhören, aus der eigenen Leere heraus irgendwelche Meinungen zu predigen? Man täusche sich nicht: Manche Naturgesetze, wie das von Saat und Ernte, gelten selbst in der NAK noch!

Eine Predigt, die kaum über lebenspraktischere Hinweise hinausgeht als der Aufforderung, nur schön treu in der Nachfolge zu stehen (egal, wohin es dabei geht), braucht zur Vorbereitung doch kaum mehr Zeit, als das Suchen in der Bibel nach einem geeigneten Wort eben dauert, und hat eine dem Aufwand und Inhalt entsprechende Auswirkung! Und selbst dieser Vorgang ließe sich ja nochmals verkürzen, indem man wieder einmal auch dabei einfach den Geist wirken lässt, den Finger ins Buch steckt, aufschlägt, vorliest und fertig. Der Rest steht dann bereits in der vorigen Ausgabe von Unsere Familie, oder in der vorvorigen, aber das bleibt sich bis auf wenige Ausnahmen ohnehin gleich. Die sprachlichen Unebenheiten der freien Rede oder unklare Äußerungen werden ja vor dem Druck vom Frankfurter Geist nach seinem Ermessen ausgemerzt, die verbalen Schnitzer aber, die vielleicht lesenswert wären, vom Herausgeber selbst: R. Fehr!

Schade eigentlich! Selbst nachträglich also würgt der Geist unermüdlich weiter und wo er kann!

Es wirft sich vor diesem Hintergrund jedoch eine Überprüfung des eigenen Standpunktes auf: Wer heute noch wider besseres Wissen gegen falsche Lehre an falscher Stelle und in falscher Rücksicht oder aus Angst schweigt, tut weder sich noch der Kirche einen Gefallen.

Also vorwärts und in aller Deutlichkeit Kritik geübt, damit die ewig gestrigen zukünftigen Könige und Hohenpriester ihres eigenen 1000jährigen Reiches einschließlich ihrer dort schon fest gepachteten Legate sich ein anderes Ruhekissen exklusiven Seelenheils suchen müssen, wenn sie auf dem neuen Grund nun allzu hart liegen sollten.

Wer als Vorbedingung zunächst noch darauf warten möchte, dass die Schar der Gläubigen für die Veränderungen wirklich offen werden, wartet vergeblich. Ziel und Gegenstand heutiger Intention von Kirche darf nicht die Rechtfertigung und Konservierung der aus der eigenen Historie übernommenen und falschen Lehrmeinungen sein oder gar der Erhalt persönlicher Macht, sondern Gottes Reich (was nach hebräischem Traditionsverständnis heißt: ´Gott herrscht`!) jetzt in und um sich herum mitzubauen.

Möge zur Abwechslung also ER in den Apostelversammlungen entscheidend mitarbeiten dürfen und tun wir was dafür, dass sie ihn da auch wirklich rein und zu Wort kommen lassen für die schon lange prophezeite und dann tatsächlich möglich werdende Entwicklung gegen ´Verflachung`, ´alte Leier` und ´lange Bank`!

Vielleicht wählen sie ja eines schönen Tages sogar IHN als Kirchenpräsidenten?

Das wäre doch was! Sollte man vielleicht einmal drüber nachdenken, oder?

 

In enger Verbundenheit mit allen auch verborgen wirkenden anonymen Apostolikern,

und mit den tiefen Worten das alten Gottesmannes: „Es bleibt nicht so !“

 

Lesung: Die Auweia-NAKs-Geschichte von Anfang an / sehr frei nach Lukas  und Martin Buchholz 2007

 Zur schauerlichen Nachbesinnung auf das Weihnachtsfest eine alte Mär des neuapostolischen Volkes im Geiste von Richard, dem Vorletzten und Dr. Willi, dem Letzten!  (Frei umgetextet nach Martin Buchholz aus: Wir sind, was volkt ) 

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot ausging von dem Hohen Rat, dass das ganze Volk beschwätzet werde. Und diese Beschwätzung war die allererste von neuapostolischer Art und geschah zu der Zeit, als Vater Krebs, der Bahnwärter, zum Herrschenden ernannt ward in den kaiserlich volksdeutschen Landen.

Und es machte sich auf ein jeglicher in seiner Stadt in seine Kirchenbank. Denn das Volk ward gerufen von gar seltsamen Schreinern und Handwerkern, versehen mit einer ganz neuen Gabe törichter Predigt.

Ihnen sollten man treu das Ohr leihen, auf dass man darauf in der Nachfolge auch seine eigene Stimme für sie abgäbe und ganz verlöre bis in Ewigkeit. Und solches ist die freie Gnadenwahl für gar viele im Volke der NAK-Herren, dass man abgebe nicht nur seine Stimme, sondern das eigene Haupt gleich mit. Das aber nennt man die theokratische Haupt-Aufgabe: Verleihe dein Haupt an das Oberhaupt!

Und daran sollt ihr sie erkennen, die Herde der kopflosen Schafe des obersten Stammelapostels, dass sie nur noch Stimme haben zu blöken zum Heil ihrer Leithammel.

Und doch gab es dereinst eine Zeit im engelischen Lande, als dorten sich etliche hatten zusammengetan, die wollten fürderhin keine Schafsköpfe sein. Ihre Wurzel war jedoch von intelligenter Art, die in den einfachen germanischen Gauen erregten Widerhall erzeugte.  Dies aber geschah zu der Zeit, als die englischen Oberhirten noch fein lauschten auf jedwedes Wort im deutschen Lande, auf dass ihre Herrschaft kein Ungemach treffe. Und sie breiteten das Wort vor allerlei Törichten und Dummen aus. Und viele, vor die das Wort kam, verwunderten sich der Rede sehr und konnten sie mit dem Verstande nicht begreifen.

Und alsbald sprachen sie untereinander, sich nicht mehr so lammfromm nur führen lassen zu wollen von jenen alten engelischen Oberhirten und schufen sich alsbald eigene Leithammel nach ihrem Wohlgefallen. Und etliche taten also, und alsbald breitete sich der Krebs rasch aus und wuchs und wucherte mit dem Zins der Einnahmen seiner blökenden Schafe.

Andere hingegen wollten ziehen und streifen umher ohne der oberen Hirten Geheiß und Geleit, zum Glück konnte man manchen von ihnen die Hündlein  nachsenden, die sie sanft zur blökenden Herde zurückführten, ohne dass sie also im Abfall landeten.

Aber wieder andere wünschten sich gar bald nicht nur grünere, sondern braune Auen, als noch das große Strahlen aus Vater Niehaus Hütte kam.  Also begab es sich nun, dass die Zeiten der großen Botschaften des noch größeren Bischoff gekommen waren, und nördlich wie südlich predigte man den in der Wolle nun ganz schwarz Gefärbten stets Nämliches:

»Fürchtet Euch nicht! Entsorgt Euch des Wenigen was ihr habt und folgt uns nach zum Endziel! Sehet, wir verkündigen Euch große Botschaft, die allem Volke vom alten Bischoff noch widerfahren wird. Und Friede sei in den Hütten derer, die uns wohlgefallen«

Und es waren die üblichen Deutschen in derselbigen Gegend, die sich versammelten, und sie hüteten bei Tag und Nacht ihre Zunge. Und alsbald waren bei ihnen der Heerscharen der Blöden, die ebenfalls mit gleicher Stimme das 1000jährige Reich versprachen. Und alle lobten sie die Herren und sprachen:

» Lieber Adolf, lieber Johann Gottfried: Ein Volk, ein Reich, ein Führer!«

Und der Herr verkürzte die Wartezeit, sodass alsbald die 1000 Jahre um waren. Und flugs stand ein anderes Völkchen, dass aus der Reihe tanzte beim Tanz um den vergoldeten Bischoff und geiferte Gift und Galle wider seinen Herren. Das Volk aber blökte seinen Leithammeln nach und schrie in höchsten Nöten:

»Er ist der Herr, dein Bischoff: Er wird dich in die Mangel nehmen und leiden lassen nach seinem Willen. Denn siehe, das 1000jährige Reich wird bald wiederkommen noch in der Zeit, in der der goldige Bischoff, das A und das O, der erste und der allerletzte, euch noch auf Erden langweilt!«

Doch die Anderen entsetzten sich sehr bei dieser Rede und riefen:

»Das ist doch, bei Gott, die Höhe! Das könnte Euch wohl gefallen.«

Und als die Zeit abermals verkürzt wurde geschah es, dass Johann Gottfried, der Schnapsbrenner, doch nicht währte am längsten. Nach jener dunklen Nacht sprachen die neuen apostolischen Hirten zu dem restlichen Häuflein:

»Wisset, wir haben uns nicht geirrt, denn wir können uns gar nicht irren. Aber Gottes Wege sind eben unbegreiflich, er hat euch dummen Schafen bis auf den heutigen Tag noch eine zweite Chance gegeben.«

So also konnte der Herr damals nur den einen Würdigen in sein Reich führen und sein Werk vorläufig mit ihm alleine vollenden. Aber siehe, die Mehrzahl der Schafe folgte wieder einmal jenen, die am meisten belämmert blökten.  

Wahrlich, ich sage Euch: Etliche Jahre haben seither gewechselt, und längst sind jene, die einstens erhoben sich hatten und gebrandmarkt wurden, angesehen geworden in ökumenisch vereinten Landen.

Aber es fuhr der unbeeindruckt verbleibenden großen Schar der unheilige Schauder gar tief bis ins Glaubensmark. Denn wie sie es kannten aus alten Tagen, war auch dieses Mal die Wahrheit schon vorher entschieden worden - und wieder durch Ochs und durch Esel abgesegnet. Die nickten wie immer nach ihrer Gewohnheit als hirnloses Stimmvieh, nur diesmal mehr auf der Kippe als an der Krippe.

Denn es steht geschrieben:  

„Dieses Werk in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

Und so wird fortan weiter die frohe Botschaft verkündet werden im Liebesbund ums Erdenrund:

»Schämet Euch nicht Eurer Hohlheit im Kopfe, denn ich werde euch sicher führen. Wahrlich, ich sage Euch: Selig sind, die da geistig arm sind, denn ihrer ist das Hammelreich. Haltet Euren Mund und schweiget, damit es mir und den anderen heiligamtsbegeisterten Leithammeln wohl ergehen kann.«

Und weiter sage ich euch:

»So gehet nun hin und dies habt zum Zeichen: Ihr werdet finden Euer Seelenheil in einer Urne verborgen am Eingang der Kirche liegen - darin sollen ruhen in Frieden viele eurer Münzen und besonders Scheine.«

Also begann sie, die Mär vom Krebs, von der ich Kunde gab und die in heutiger Zeit mit der Stimme des Allerhöchsten Dr. Willi und in den anderen Leithammeln fortlebt. Ihr aber könnt sie hören und lesen, all diese gestammelten Worte.

Sodann bewegt sie in Eurem Herzen,  euer Hirn aber hülle sich wie gewohnt weiterhin in tiefes Dunkel, auf das ihr still seid im Lande und den Frieden der Leithammel nicht störet.  (ds/07)

 

Vertiefende Gräben mit allerhöchster Autorität

  Eine satirische Betrachtung über die neuesten theologischen Tendenzen in der NAK von Detlef Streich (11.2011)

"Und das Werk Gottes, das gesamte Erlösungswerk, das ist auch so simpel! Nur der Mensch macht es kompliziert."  Ein  Beitrag von Stap. Leber Pfingsten 2011 

Damit hat Dr. Leber kabarettistisch gesehen einmal absolut recht. Die NAK ist und bleibt absolut simpel! Der Duden bietet unter andrem für dieses Wort "simpel" folgende Synonyme: banal, profan, trivial, dürftig, lächerlich, mickrig, popelig, dümmlich, einfältig, schlicht, unbedarft, beschränkt! Schön also, wenn man diese Vielfalt mit nur einem Wort ausdrücken kann. Da zeigt sich wieder einmal die ungeheure stammapostolische Weisheit!

 Im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Katechismus der NAK wirft sich zwangsweise die Frage auf, wie die leitenden Amtsträger nun mit dem neuen Thema „Theologie“ umgehen.

Tobias Andrä geht in dem Artikel  Vertieftes Graben mit höchster Priorität vom 25. Oktober 2011 auf diese Frage ein und zitiert einige Antworten neuapostolischer Apostel. Diese sollen hier zur Grundlage einiger Überlegungen zum Thema dienen. Bezirksapostel Brinkmann gibt demzufolge bekannt: „Regelmäßig nehme ich gemeinsam mit den Aposteln und Bischöfen an Seminaren teil, um die wesentlichen theologischen Themen sowie des Alten und Neuen Testaments zu vertiefen.“ Und Ap.  Koberstein ergänzte,  „dass nahezu alle Apostel und Bischöfe theologische Laien sind. Mangels Sprachkenntnissen im Hebräischen und Altgriechischen kann ich beispielsweise im wissenschaftlichen Diskurs über spezielle Themen in der Exegese mit den Fachleuten nicht mithalten – das ist aber auch nicht mein Anspruch.

Bezirksapostel Rüdiger Krause aus Norddeutschland  lässt mitteilen: „Die leitenden Amtsträger im Bezirksapostelbereich Norddeutschland werden kontinuierlich in theologischen Fragen geschult. Dies geschieht auf dem vom Stammapostel gelegten Weg durch Priester Reinhard Kiefer.“

Apostel Bernd Koberstein ergänzt: „Selbstverständlich wird dabei die Abteilung Theologie im Verlag Friedrich Bischoff mit einbezogen, hier vor allem Priester Reinhard Kiefer. Seine Unterstützung ist wertvoll für mich.“

Bezirksapostel Nadolny bemerkte zudem, dass  „Theologische Literatur ggf. dazu dienen (kann), zusätzliche Bestätigung über gewonnene Erkenntnisse zu finden.“

Dies ist nun interessant! Erstens ist es bemerkenswert, dass Brinkmann und Koberstein zugeben, auf dem Gebiet der Theologie Laien zu sein, die deutlichen Fortbildungsbedarf haben. Galt doch bisher die Prämisse, dass die NAK-Apostel einen exklusiven Draht zum Heiligen Geist haben und das Wort am Altar „direkt vom Throne Gottes“ erweckt wird, so die bisherige Sprachregelung. Dazu braucht man aber keine Schulung, denn Gott spricht ja in reinster Form durch diese „unbehauenen“ Amtsträger, ja eigentlich durch alle At´s, die in der NAK predigen. Deswegen war ihr Wort ja bisher auch  unkritisierbar. Nun also doch nicht mehr so vollkomme Wortverkündung? Offensichtlich ja, wenn die leitenden Ämter regelmäßig geschult  werden müssen. Also zieht jetzt endlich doch wirkliche „Theologie“ in die NAK ein! Ein großer Fortschritt!

Wirklich ein Fortschritt? Es erhebt sich hier nämlich zweitens die Frage: Welche Theologie zieht ein und wie? Der Weg dahin wird sogleich bezeichnet: „Dies geschieht auf dem vom Stammapostel gelegten Weg …!“ Aha, wieder einmal angesagte Nachfolge mit vorgegeben Strukturen und Lehrinhalten, denn der erkorene und auch aus Gnaden erwählte Schulungsleiter ist kein anderer und beileibe schon gar kein xbeliebiger Theologe, sondern Priester Dr. Reinhard Kiefer. Nochmals Koberstein:„Selbstverständlich wird dabei die Abteilung Theologie im Verlag Friedrich Bischoff mit einbezogen, hier vor allem Priester Reinhard Kiefer!“  Und Koberstein setzte die wiederum in Erstaunen versetzende Erkenntnis hinzu, dass dies für ihn eine „wertvolle Unterstützung“ ist! Erstaunen deswegen, weil hier zuerkannt wird, dass ein direkter Stellvertreter Christi, selbst mit den höchsten Erkenntnissen des Geistes direkt ausgestattet, von einem „NUR“ Priester wertvoll belehrt werden kann! Das gab es bisher noch nie!

Gucken wir also mal, was an Kiefer theologisch so bedeutsam ist. Im Vorfeld des Jugendgottesdienstes am 26. Juni 2011 formulierte er z.B. in einem Vortrag zu den Glaubensartikeln der NAK wie folgt:

"Bei uns ist der Apostel der Repräsentant Christi. Diesen Anspruch erheben wir eben. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der soll auch zeigen: Die Apostel sind nicht eine Sache irgendeiner Winkelgemeinschaft oder neuapostolische Spezialwürdenträger, sondern gehören in den Raum der gesamten Kirche hinein. Dass nur die Neuapostolischen das wahrnehmen, ist eigentlich ein Betriebsunfall, das soll ja gar nicht so sein. Die sollen in der Mitte der Kirche Christi stehen und nicht am Rande, wie es jetzt ist."

Also flugs auf nach Rom, den Vorsitz übernehmen und Papst werden, Herr Leber!

Aber sehen wir mal weiter und weiter zurück. Bereits am 18. 3. 2003 äußerte sich Dr. Kiefer, damals sogar noch „NUR“ Diakon, bereits als theologischer Mitarbeiter des Verlages Friedrich Bischoff damit u.a. auch Verantwortlicher der Leitgedanken ebenfalls in einem öffentlichen Vortrag  zur NAK als offizieller Kirchenvertreter wie folgt:  

Für den neuapostolischen Glauben ist eigentlich nur dort im Vollsinne Kirche vorhanden, wo die Apostel sind. Wo sie fehlen, sind folglich auch die notwendigen Heilsmittel nicht in sachgemäßer Weise gegeben.”

Also: Kirche und Heil ist nur seitens der NAK vorhanden, alles andere sind unvollkommene Wege. Die Grundlage solcher Erkenntnisse ist nun aber nicht nur die Heilige Schrift - kann sie auch gar nicht, weil die Bibel das gar nicht her gibt - denn, so Kiefer weiter, die Bibel ist “ nicht das letzte Wort Gottes!“ Jetzt kommen nämlich wieder die heutzutage schulungsbedürftigen Apostel ins Spiel, weil zu den  „neuapostolischen Grundüberzeugungen“ eben gehört,  „dass nicht nur in ihr (Anmerkung: also der Bibel) Gottes Wort und Tun bezeugt werden, sondern gerade auch in unserer Gegenwart Wirklichkeit sind!“ Will sagen, Gottes gegenwärtige Wirklichkeit durch das immer so genannte und durch die Apostel verkündete „lebendige Wort Gottes“! Aha! Deswegen gilt laut Kiefer: „Folglich wird dem reformatorischen Prinzip, die Bibel als alleinige Quelle des Glaubens aufzufassen, eine deutliche Absage erteilt.”

Klar, reformatorische Reformen hat die NAK schon immer abgelehnt, auch wenn sie in immer kürzeren Intervallen ihre Dogmen beliebig ändert! Woher nehmen aber diese Herren sich dieses Recht, Apostel, also Gesandte Jesu und damit Geistesspender, Gottesvermittler und Sündenvergeber zu sein? Früher hieß es lapidar, weil sie eben von Jesus dazu erwählt sind und die NAK eben SEINE Kirche ist, basta! Kiefer hat da aber eine viel bessere Erklärung, nämlich: “Aus der Zukunft des wiedergekommenen Christus wird den Aposteln die eigentliche Legitimation zuteil, ... Hier haben wir ein Gegenmodell zur apostolischen Sukzession, also zur historischen Ableitung der Legitimation etwa des Bischofsamtes in der Römisch-Katholischen Kirche.” 

Die Legitimation des Papstamtes  in Folge historischer Legitimation ist ja im Vergleich dazu nichts als rückwärtsgewandte Historie,  und die ist aus seiner Sicht undiskutabel: “Eine solche gleichsam historisierende Sicht auf das Amt kann es im neuapostolischen Glauben nicht geben, sie würde im unüberbrückbaren Gegensatz zu seiner grundsätzlich eschatologischen Ausrichtung stehen.”

Ja, man muss eben immer das Endziel im Auge haben. Und weil Jesus zur NAK wiederkommt, sind die NAK-Apostel unumstößlich legitimiert!

Und wenn er nun aber nicht kommt …? Na, wie auch immer, diese intellektuelle Nachfrage geht aus damaliger Sicht bereits zu weit, “da der neuapostolische Glaube auf die Praxis ausgerichtet ist, spielte seine intellektuelle Durchdringung bislang eher eine untergeordnete Rolle.“ Genau, und die Apostel sind nun einmal Apostel, weil eine „ reformatorische Relativierung des Amtes … in diesem Kontext de facto als ein Akt der Auflösung von Kirche“ erscheint.“ Und das will niemand, jedenfalls niemand aus der NAK, nicht mal die Modernen! Seine schöne Gemeinschaft will man schon behalten, um jeden Preis!

Diese genialen nak-spezifischen, unglaublich theologischen Erkenntnisse sind natürlich gerne gehört von den Herren Bez.-Aposteln und ihren braven Nachfolgern. So eine Schulung von Dr. Kiefer lässt man sich also sehr gerne gefallen weil man dort hört, warum man selbst und die NAK in sogar begründeter Weise so doll wichtig und auch immer  richtig ist! Neuerdings hörte sich das mit der Nachfolge so an bei  Dr. Kiefer 2008 :

Das bedeutet im konkreten Fall: "Ich soll nicht auf Paulus hören, weil er geistreich oder sogar aussergewöhnlich geistreich ist, sondern ich soll mich unter Paulus beugen, weil er göttliche Autorität hat“.  Na, das ist doch mal wieder ein Wort! Und von Apostel weiß er zu sagen: „Die Apostel werden nun nicht allein als historische Gestalten aufgefasst, die unsere besondere Wertschätzung geniessen, vielmehr wird ausgesagt, dass Apostel Jesu unter uns gegenwärtig leben und wirken, und dass sie die lebenden Garanten der Apostolizität der Kirche sind.“ Auch schön: Apostel sind vereinfacht ausgedrückt also die Garanten dafür, dass die Kirche apostolisch ist. Eine umwerfend unbestechliche Logik. Von daher wird die anfangs zitierte Äußerung von Nadolny absolut verständlich, meinte er doch, dass  „theologische Literatur ggf. dazu dienen (kann), zusätzliche Bestätigung über gewonnene Erkenntnisse zu finden.“ Welchen anderen Sinn könnte Theologie in der NAK auch schon haben, als der Selbstbestätigung zu dienen? Und wen wundert es da noch, wenn Dr. Kiefer aufgrund dieser wahrhaft  unglaublichen theologischen  Tiefschürfung heute sogar zum theologischen Berater des Stammapostels avancierte.

Aber dann doch nochmals etwas Verwunderung, stellen wir doch fest:  Ein „NUR“ Priester berät theologisch den wirklich ganz richtigen und einzigen, vollumfänglich heiliggeistbegabten und einzigen Stellvertreter Jesu auf Erden (und in der Ewigkeit), den Fels der neuapostolischen Brandung, den Elieser unserer Zeit, den Vollender auf dem Weg des Glaubens, kurz: den Stammapostel der NAK!  Das ist doch ein Ding, zumal der Herr Kiefer nicht mal verheiratet ist … Also ich selber messe dem ja wirklich und ehrlich keinerlei Bedeutung bei, aber die NAK …???

Vielleicht wird ja  Dr. Kiefer sogar der Nachfolger von Dr. Leber – also ein Wechsel von dem inneren Entgiftungsorgan hin zum vom Kiefer begrenzten Mund, wo die Sprache konkret verortet den Menschen verlässt! Welch schönes Bild! Der Kiefer als Sprachrohr Gottes! Egal, ob Ober-, Unter-, oder Dr. Kiefer! Dann braucht man auch diese merkwürdig zu begründenden Schulungskonstruktionen nicht mehr und kann endlich wieder uneingeschränkt auf den neuapostolischen Kirchenpräsidenten selbst hören, sogar theologisch und in aller Klarheit. Welch aussichtsreicher Fortschritt, welch schöne Entwicklung, welche Freude über alle Kiefer dieser Herren und deren Beteiligung an allen Worten aus ihren Mündern, ungefiltert vom menschlichen Verstand in der absoluten Klarheit des Geistes. Lassen wir deshalb am Schluss Dr. Kiefer nochmals selbst zu Wort kommen, der auf die Frage von „Christ im Dialog“, wie er die Wiederkunft Christi und die Parusie denkt, schlicht und einfach, selbst für jeden Apostel verständlich, antwortete:

"Ich denke, wenn das Jenseitige ins Diesseitige einbricht, dann ist es mit der Welt, die wir kennen vorbei. Dieses Ereignis bringt einen völligen Paradigmenwechsel mit sich. In Prof. Ebelings   Dogmatik des christlichen Glaubens kann man lesen: "Dieses Offenbarwerden geschieht an der Grenze von Zeit und Ewigkeit. Es ist nicht ein innergeschichtliches Ereignis, von dem man in den Zeitungen wird lesen können, sondern das eschatologische Geschehen, dessen Weltöffentlichkeit darin gründet, daß die Welt selbst vor Gott offenbar wird"

So gesehen ist doch der sich andeutende Aufbruch in die neue, neuapostolische Theologik wie stets einfach und immer wieder nur wunderbar herrlich, oder? 

Nein, und im Ernst:

Diese sprachlenkerisch als theologische Veranstaltungen und Hinwendung zur Theologie deklarierten Seminare sind in Wirklichkeit nichts anderes als interne Mitarbeiterschulungen, damit die eigenen Positionierungen vor den Kirchenmitgliedern und der ökumenischen Öffentlichkeit besser verkauft und dargestellt werden können. Solche Argumentationsschulung betreiben aber auch unlautere Produktanbieter in ihren Werbekampagnen und internen Mitarbeiterseminaren. Auf dem religiösen Gebiet sind solche Aktionen ein hinlänglich bekanntes und kennzeichnendes Phänomen aller sektiererischen Gruppen mit dem alleinigen Zweck des Selbsterhaltes der Gruppe, der Stabilisierung ihrer Mitgliederabhängigkeit und Stärkung der Macht der Führungsetage auf scheinwissenschaftlicher Basis. Das Geschäft mit dem doppeltem Schein, dem Anschein und dem Euroschein, blüht weiter und treibt die buntesten Früchte, egal mit welchen Mitteln dieses Ziel erreicht wird.

Dies alles erinnert doch sehr an den alten Witz, der entstand, als Nadolny in Berlin die Bez.Ap-Nachfolge antrat. Auf die daraufhin entstandene Frage "Wann wird sich in Berlin-Brandenburg wohl etwas ändern" gab es die lapidare Antwort: Na doll, nie!

Bedauerlich aber, dass das nicht wirklich lustig ist ...

 

Imagepflege
Ein Christ, der arroganterweise
für klug sich hält, hat eine Meise.
Das Dumme ist, daß er es meist
verwechselt mit dem Heilgen Geist.

 ("Ein Christ"; Jörg Müller, erschienen im Verlag J. F. Steinkopf)

 

 

Einführung ins satyrische Christentum (DS):

Als Schale zum Wort lesen wir aus 1. Mose 21.6 :

"Gott hat mir ein Lachen geschenkt! Jeder, der es hört, wird mit mir lachen.

Religon und Satire, passt das zusammen? Darf man überhaupt religiöse Themen satirisch behandeln? Werden hier nicht Gefühle verletzt? ... Solche und ähnliche Bemerkungen werden immer wieder als Scheinargument angeführt, wenn Kabarettisten oder Zeichner religiöse Bereiche kritisch überzeichnen und dem Publikum dabei teilweise das Lachen im Halse stecken bleibt.

Fragen sollte man sich vielleicht eher, ob Religion überhaupt ohne Satire zu betrachten ist. Ist denn Lachen unchristlich? Nein, denn "Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen!" lässt der Evangekist Lukas (6, 21) uns durch Jesus sagen. 

Aber hat sein Vater, der biblische Kirchengott, denn selbst Humor, der ja einerseits durch Pater Zabelka, seinen katholischen Knecht, Atombomben segnete, und andererseits  wegen einer Beleidigung des Propheten Elisa 42 Kinder abschlachten ließ? Ist das humorig oder doch schon Realsatire?

"Und Elisa ging von dannen hinauf nach Bethel; und als er auf dem Wege hinaufging, da kamen kleine Knaben aus der Stadt heraus, und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf! Und er wandte sich um und sah sie an und fluchte ihnen im Namen JHWHs. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder." (2. Könige 2:23-24)

Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?“ fragte Wolfgang Borchert (1921-1947) in  'Draußen vor der Tür'. Diese Frage erscheint mehr als berechtigt, berichtet doch die Bibel insgesamt „mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- und  Strafaktionen eines blindwütigen Gottes. (Peter Fürer, "Was die Kirchen verheimlichen") (...)

Und seine irdischen Gefolgsleute? Sie metzelten und unterdrückten in seinem und seines vermeintlichen Sohnes Namen, wo immer es ging! Wie viel Leid in Folterungen, Ketzer- und Hexenprozessen und letztlich Tote hat das Christentum in seiner Geschichte zu verantworten?  Schätzungen schwanken zwischen 8 und 22 Millionen Opfern! Nicht eingerechnet die vielen, vielen Millionen Menschen, oder zählen Indianer nicht so richtig dazu ..., in Nord- und Südamerika, die aus Afrika entführten Schwarzen ... und ... und ... und ...

Bei der Eroberung Jerusalems (1099) wurden etwa 70 000 Juden und Muslime im Blutrausch umgebracht - die gesamte Einwohnerschaft der Stadt. Die noch vor Blut triefenden Ritter gingen anschließend »vor Freude weinend ... hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich ihm gegenüber ihrer Dankesschuld« - so ein Augenzeuge (»Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten«, dtv-Taschenbuch, 1971, S. 101).

Setzte Lukas das Weinen womöglich bewusst vor das Lachen? Verzweifeltes Weinen wegen Religion - und dann  endlich auch mal Lachen über Religion als kausale Kette?  Nun, ein Gott, der 42 Kinder wegen "Kahlkopf" meuchelte, und womöglich stimmte die Bezeichnung sogar und Elisa war nur beleidigt, lässt sich doch bloß noch satirisch kommentieren. Und seine Gefolgsleute und ihre Taten und Spreche im Namen der "Liebe" doch erst recht, oder?:

„...Erdbeben sind eine Offenbarung der Allmacht Gottes! Sie dienen auch der geistigen Erweckung, damit man zur Besinnung kommt und weiß, wer man ist, wo man steht und wohin man will. ...“ (Stammapostel R.Fehr, 1991 

Nun ja, dass passt doch zu folgender Story: "Als Benjamin Franklin den Blitzableiter erfand, verdammte ihn der Klerus sowohl in England wie in Amerika, leidenschaftlich unterstützt von Georg III, als einen frevelhaften Versuch, den Willen Gottes zu besiegen. Denn alle rechtdenkenden Menschen wußten, der Blitzschlag wird von Gott geschickt, um die Gottlosigkeit oder eine andere schwere Sünde zu bestrafen..." (B. Russell, Essays in skepticism) 

(...) Manchmal ist aber gerade die religiöse Realsatire in Schrift und Wort ihrer vermeintlich ernsthaften Verkünder eigentlich komischer, als gewollt satirische kritische Äußerungen. Wie will man auch noch satirisch steigern, wenn man im Wort zum Dezember 2010 von Stammapostel Dr. Willi auf folgende Höhen der Erkenntnis geführt wird, geistgeleitet versteht sich:

"Dieser Adventsbrauch führt also direkt zum Weihnachtsfest hin. Weit verbreitet ist auch der Adventskranz. Da zündet man ein Licht nach dem anderen an, jeden Sonntag im Advent ein neues Licht. Wenn alle vier Lichter brennen, weiß man: Jetzt ist Weihnachten."

Beeindruckt von der geistigen Tiefe und Prägnanz der Aussage ist sicher jeder gespannt auf die Fortführung dieses Gedankens. Und man wird nicht enttäuscht, ja es kommt sogar noch besser:

"Jetzt übertrage ich das auf das Geistige. Auch in unserem Leben gibt es vielleicht Tage, wo wir denken: „Im Moment kann ich mich nicht so recht mit der Wiederkunft Christi verbinden.“ Dann kommt das Gefühl auf, dieser Tag liege noch in weiter Ferne. Da muss man auch solche Adventsbräuche pflegen und ein paar Dinge in Angriff nehmen, um die Freude zu steigern. Dann muss man entsprechend handeln wie beim Adventskalender oder dem Adventskranz."

Also Freunde, lasst uns "handeln wie beim Adventskalender oder dem Adventskranz." In dieser scheinchristlichen Leere steckt das ganze Prinzip nakischer Predigt. Mit Logik und Denken kommt man im Werk dieser Herren eben nicht allzu weit, erst recht wird man dadurch kein Doktor Stammapostel! Nur nachdenken dessen, was einem beispielhaft vorgedacht wird, führt zu höheren Weihen. „Nachfolge bis zuletzt, alles Denken ist Leerlauf!“ möchte man das bekannte Wort des alten NAK- Predigers abwandeln. Und überhaupt fällt einem da als mögliche Steigerung doch nur noch (nach Vicky Leandros' schönem Choral) der frühe Otto und sein "Wort zum Montag" ein "Theo, wir fahr'n nach Lodz":

"Meine Damen und Herren! Wir haben alle unsere Sorgen und Nöte und lassen uns nicht mit billigem Trost über die Last des Alltags hinwegtäuschen. Als ich neulich in meiner ,Musikbox' blätterte, da stieß ich auf folgende kleine Zeile: 'Theo wir fahr'n nach Lodz'.

Nun, was wollen uns diese Worte sagen? Da ist von einem Menschen die Rede. Von einem ganz bestimmten Menschen. Nicht Herbert, nicht Franz, nicht Willi - nein, Theo ist gemeint. Aber um welchen Theo handelt es sich? Ist es nicht auch jener Theo in uns allen? Jener Theo, der in so wunderbaren Worten vorkommt wie Theologie, Theodorant, The oder Kaffee.

Und an diesen geheimnisvollen Theo ist eine Botschaft gerichtet: ,Theo wir fahr'n nach Lodz'. Vier fahr'n. Da sind also vier Menschen unterwegs. Und wer sind diese vier? Sind es die vier Jahreszeiten? Die vier Musketiere? Oder sind es vier alle?

Da fällt mir in diesem Zusammenhang eine Geschichte ein. Ich besuchte neulich einen Freund, einen Millionär. Der glaubte, der unglücklichste Mensch der Welt zu sein, weil ihm sein Rasierpinsel ins Klo gefallen ist. Da nahm ich ihn beiseite und sprach: "Freilich bist du übel dran, dass dir dein Rasierpinsel ins Klo gefallen ist, aber es gibt Leute, die sind noch viel, viel schlechter dran als du, die haben noch nicht einmal einen Bart.

Da fiel es ihm wie Schuppen aus den Haaren. Und sollte nicht auch einer von uns, oder morgen, oder vielleicht nicht?  Wer weiß. - Schönen guten Abend."

 In solchen satirischen Texten steckt gewollt ein hohes Potential an Kirchen- oder sogar Religionskritik - und die beißt dann wirklich, wenn sie gut ist. Über Muslime lachen kann jeder Christ, über Judenwitze auch, aber über die sogenannte Verunglimpfung des einzig wahren Christenglaubens nicht. Hier geht der Witz eigentlich schon los und besonders dann, wenn spezifische Sektendogmen als nochmaliger Unterschied zu den Restchristen den Einen vor allen Anderen exklusivistisch himmelreichsbereit machen wollen. Der fundamentalistischeTanz ums goldene Kalb heutiger Tage, im Witz so ausgedrückt:

Ein Atheist kommt in den Himmel und wird von Petrus herumgeführt, zu singenden und feiernden Katholischen, besonnen lesenden Evangelischen bis er von weitem ein großes Geschrei hinter einem hohen Zaun hört. "Was sind das denn für welche?" fragt er Petrus. "Pst, nicht stören!" sagt der, " Das sind die Neuapostolischen, die glauben, die sind alleine hier oben!" (....)

Bis soweit also das Wort zur Einführung ins satyrische Christentum!

gez. Theo Logik (der fehlte bei Otto noch!)

 (und wer es wirklich ganz lesen möchte)

 

Religionswitze

 

Martin Luther:

„Wenn Gott keinen Spaß verstünde, möchte ich nicht im Himmel sein!“

Keine Sorge, lieber Martin, heißt es doch im 2. Psalm Vers 4, den du selber übersetzt hast, hier in deinem Original von 1545: "Aber der im Himel wonet lachet jr / Vnd der HERR spottet jrer"                                           

Oder Psalm 37: "Aber der HERR lachet sein / Denn er sihet / das sein tag kompt. "

Oder Psalm 59: "ABer du HERR wirst jrer lachen "

Also kann Gott laut Bibel lachen und hat Humor und sogar spöttische, also wenn man so will, kabarettistische Züge. Dann aber gilt auch für die Gläubigen: Wer über Religion nicht auch lachen kann, der ist kein wirklich Glaubender, sondern ein gnadenloser, womöglich radikaler  Fundamentalist, der alle, die anderer Meinung sind, verdammt und bekämpft nach dem Motto: I am right, you are wrong - go to hell! Diese Haltung aber ist kennzeichend für Sekten!

Es gibt sogar Pfarrer die über den Humor Gottes eine ernste Predigt halten. Deswegen auch hier und jetzt und gegen eine solche, fundamentalistische Geisteshaltung die folgende Sammlung vorwiegend aus dem Netz stammender, teilweise aber auch neu hinzukommender und selbst notierter

Los gehts (wird nach Möglichkeit immer wieder ergänzt):

Mai 2019

Kohn im Restaurant: "Ober, geben Sie mir von dem Fisch." "Verzeihung, mein Herr, das heißt Schinken." "Hab´ ich gefragt, wie er heißt, der Fisch?"

Einer kommt zum Rebbe: "Rebbe, es ist entsetzlich. Kommst du zu einem Armen - er ist freundlich, er hilft, wenn er kann. Kommst du zu einem Reichen - er sieht dich nicht einmal! Was ist das nur mit dem Geld!"
Da sagt der Rebbe: "Tritt ans Fenster! Was siehst du?"
"Ich sehe eine Frau mit einem Kind an der Hand. Ich sehe einen Wagen, er fährt zum Markt."
"Gut Und jetzt tritt hier zum Spiegel. Was siehst du?"
"Nu, Rebbe, was werd' ich sehen? Nebbich mich selber."
Darauf der Rebbe: "Siehst du, so ist es. Das Fenster ist aus Glas gemacht, und der Spiegel ist auf Glas gemacht. Kaum legst du ein bißchen Silber hinter die Oberfläche - schon siehst du nur noch dich selber!"

Ein gläubiger Jude, der das Alter von 105 Jahren erreicht hatte, kam plötzlich nicht mehr in die Synagoge. In Angst, dem alten Mann wäre etwas zugestoßen, ging der Rabbi sofort zu ihm. Er fand ihn bei bester Gesundheit, also fragte der Rabbi ihn: "Warum kommst Du nach so vielen Jahren plötzlich nicht mehr in die Synagoge?"
Der alte Mann sah sich vorsichtig um und flüsterte dann dem Rabbi ins Ohr: "Wisst ihr, als ich 90 wurde erwartete ich, dass Gott mich demnächst zu sich holen würde. Aber dann wurde ich 95, dann 100, jetzt sogar 105. Also dachte ich mir, dass Gott sehr beschäftigt sei und mich vergessen haben muss. Jetzt will ich Ihn nicht wieder daran erinnern."

Neu (Mai 16)

Maria und Josef stehen in Bethlehem vor einer Herberge und bitten um Quartier. Der Wirt: "Wir haben kein Zimmer mehr frei." Josef: "Ja, seht Ihr denn nicht, dass mein Weib schwanger ist?" Wirt: "Dafür kann ich doch nichts." Josef: "Ja, ich doch auch nicht!"

Petrus sitzt im Himmel und döst. Plötzlich klingelt es an der Himmelspforte und Petrus öffnet die Tür. Vor ihm steht ein kleiner Mann mit Glatze, der sagt: "Hallo ich bin der Herr MÜ!" - und daraufhin plötzlich verschwindet. Petrus wundert sich und geht zurück. Daraufhin klingelt es wieder an der himmlischen Pforte. Wieder steht der kleine Mann vor der Tür, sagt: "Hallo ich bin der Herr MÜ!" - und verschwindet. Als sich der Vorgang wiederholt, geht Petrus wutentbrannt zu Gott und beschwert sich: "Gott, da passiert was seltsames! Es klingelt an der Tür, ein kleiner Mann mit Glatze steht davor, sagt, er heiße MÜ und verschwindet. Und das immer wieder!" - Daraufhin Gott: "Ach so, das ist der Herr Müller, der wird grad wiederbelebt."

Warum sind katholische Pfarrer immer dicker als evangelische Pfarrer? - Der evangelische Pfarrer kommt nach Hause, schaut in den leeren Kühlschrank und geht dann ins Bett. Der katholische Pfarrer kommt nach Hause, schaut ins leere Bett und geht zum vollen Kühlschrank.

Welchen Beruf hat Jesus gehabt? Student natürlich - bis dreißig daheim gewohnt und wenn er was getan hat, war's ein Wunder.

Karl Barth (Theologie des Wortes Gottes), Paul Tillich (der Philosoph unter den Theologen) und Rudolf Bultmann (behauptet, der vorösterlicher Jesus ist theologisch irrelevant) machen Urlaub am Zürichsee. Sie mieten sich ein Boot und fahren raus. Die Sonne brennt und sie kriegen Durst. "Ich geh mal paar Bier holen", sagt Karl Barth, steigt aus dem Boot und läuft übers Wasser nach Zürich. Der Tag ist schön, das Bier ist gut und bald alle. "Paul, geh mal Bier holen" sagt Karl Barth. Paul Tillich steigt aus dem Boot und kommt bald mit einem Sixpack zurück.Die Sonne brennt und bald haben sie wieder Durst. "Rudi" sagt Karl Barth, "Du bist dran!" Rudolf Bultmann wird blass. Die andern machen sich schon lustig: "Was'n los Rudi, ist doch eine der leichtesten Übungen!" Bultmann tippt aufs Wasser, will sich nicht lumpen lassen, steigt schließlich aus. Blubb, blubb, weg war er. Betroffen schaut Tillich Karl Barth an: "Du Karl, hätten wir ihm doch sagen sollen, wo die Steine im Wasser sind?" Drauf Karl Barth: "Welche Steine?"

Ein Missionar verirrt sich im Dschungel und wird von einer Horde Kannibalen umkreist. Die Kannibalen lecken sich bereits die Mäuler. Da kniet der Missionar nieder und fleht: "Bitte lieber Gott, lass sie fromm werden!" Da knien die Kannibalen nieder, falten die Hände und beten: "Lieber Gott, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."

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Ein Religionslehrer erklärt den Schülern die Entstehung des Menschen: "... und deshalb sind Adam und Eva unsere Vorfahren!" Meldet sich Max: "Aber meine Eltern sagen, wir stammen vom Affen ab." Daraufhin der Religionslehrer: "Wir reden hier auch nicht von deiner Familie!"

Aufm bayrischen Bauernhof:
"Vatta, i hob mi verliebt!"
"Jo, mei Sohn, in wen denn?"
"I mogs ned sogn..."
"Jo sog schon! In die Maria?"
"Naaa..."
"Ja mei! In die Eva vielleicht?"
"Naaa, Vatta..."
"Etwa in die Zenzi, die olle Hur???"
"Naaa, Vatta... In... In den Sepp!"
"In den Sepp??? Aber... Der is doch evangelisch!!!"

Jürgen Becker:„Kirche und Bier haben eines gemeinsam: Man wird benebelt und muss irgendwann einfach nur noch austreten!“

Drei Juden wetteifern darum, wer von ihnen am besten lügen kann.
Der erste sagt: "Der Messias wird kommen."
Der zweite entgegnet: "Die Toten werden auferstehen."
Kopfschüttelnd warnt der dritte: "Leise, Gott hört euch!"
Darauf die beiden: "Du hast gewonnen!"

Fragt der Pfarrer den Rabbiner: „Wann werden Sie endlich Schweinefleisch essen?“ Sagt der Rabbiner: „Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden!“

Eine christliche und eine jüdische Frau treffen sich in einem Restaurant. Die christliche Frau erzählt voller Stolz, dass ihr Sohn gerade eine Ausbildung zum Priester absolviert.

„Wir setzen sehr viel Hoffnung auf ihn – er ist so talentiert“, sagt sie.

„Was genau meinst du?“ fragt die jüdische Frau.

„Na ja, wenn er wirklich gut ist, kann er Bischof werden.“

„Ist das das Höchste, was er werden kann?“ erwidert die jüdische Frau.

„Na ja, wenn er überdurchschnittlich gut ist, kann er auch Kardinal oder sogar Papst werden!“

„Und das ist dann das Höchste, was er werden kann?“ fragt die jüdische Frau weiter.

„Was willst du denn, was er wird? Etwa Gott?“ entgegnet die christliche Frau scharf.

„Warum denn nicht?“ fragt die jüdische Frau. „Einer von unseren Jungs hat es geschafft!“

 

Drei Gründe dafür, dass Jesus Italiener und keinesfalls Jude war:

1. Nur ein Italiener wohnt bis 30 bei seiner Mutter.

2. Nur ein Italiener kann seine Mutter für eine Jungfrau halten.

3. Nur eine Italienische Mutter meint, dass ihr Sohn Gott sei

 

Der Papst ist schwer erkrankt und hat plötzlich einen Herzstillstand. Die Bischöfe fallen auf die Knie und beten. Die  Ärzte geben sich alle Mühe und es gelingt ihnen tatsächlich, den Papst nach 40 Minuten aus dem klinischen Tod zurück ins Leben zu holen. Der Papst öffnet, noch ganz weiß im Gesicht, die Augen. Sofort umringen ihn seine Bischöfe und wollen wissen, wie das nun eben war und ob er Gott gesehen hätte. Der Papst nickt schwach. „Und wie war der Herr?“, wollen sie von ihm wissen. Leise und mühsam stammelt der Papst: „Sie…..ist…….schwarz!“

Der Geschäftsmann zum Pfarrer: "Glauben Sie, dass ich in den Himmel komme, wenn ich der Kirche 25000 Mark stifte?" - "Das kann ich Ihnen nicht so genau sagen", erwidert der Pfarrer, "aber an Ihrer Stelle würde ich es schon mal probieren."

Das Presbyterium einer Gemeinde berät über die Frage, ob bei einer Überschwemmung auch sonntags Rettungsarbeiten getan werden dürfen. Einige Presbyter sind dagegen, andere dafür. Der Pfarrer weist darauf hin, dass auch Christus am Sabbat geheilt habe. Antwortet ein alter Presbyter: "Herr Pfarrer, das wollte ich schon immer einmal fragen: War der Herr Jesus nicht in manchen Punkten zu liberal?"

Vor der Kirche hängt am Eingangstor ein Schild: "Bist du der Sünde müde, so komm herein!" Darunter mit Lippenstift: "Wenn nicht, ruf' mich an: 0180-123456!"

Drei Gemeindeamtsleiter unterhalten sich, wer denn wohl den liberalsten Pastor in der Gemeinde hat. Munter prahlt der erste drauflos: "Unser Pastor bietet Tanzkurse um den Altar an!" Der zweite: "Das ist doch gar nichts! Unser isst am Karfreitag vor der ganzen Gemeinde ein Steak!" Darauf meint der dritte nur: "Vergesst das alles! Unser Pastor hängt an Weihnachten ein Schild an die Kirchentür: Wegen der Feiertage geschlossen!"

Im Himmel wird an die Tür geklopft. Petrus steht auf, geht an die Tür und fragt den Davorstehenden: „Wie heißt du mein Sohn“?
Der Mann antwortet: „Ich bin Peter Müller aus Ham ...“ und schwupp, weg isser ...
Petrus ist irritiert und legt sich wieder hin. Da klopft es wieder. Petrus hin.
„Ich bin Peter Müller aus Ham...“ schwupp weg isser.
Als das Ganze so vier- oder fünfmal weitergeht, marschiert Petrus zum Chef.
„Tach Gott, sach mal, was geht denn da ab? Ein paar mal schon steht ein Typ vor der Tür und meint, er sei Peter Müller aus Ham ... und dauernd verzappt es ihn wieder.“
„Ach so der“, meint Gott, „das ist Peter Müller aus Hamburg. Der liegt auf der Intensivstation und wird gerade wiederbelebt.“

Sagt der Fischer im Boot: "Es ist mir scheißegal, wer Dein Vater ist - solange ich angle, läufst Du hier nicht über's Wasser..."

Wäre Jesus ein Zauderer gewesen und zu Lebzeiten gefragt worden, ob er ganz sicher Gottes Sohn sei, hätte er geantwortet: „Ich sage jetzt mal Ja, aber nagelt mich bitte nicht darauf fest!“

Was wäre, wenn Jesus nicht gekreuzigt, sondern ertränkt worden wäre? Dann müsste heute in jedem bayrischen Klassenzimmer ein Aquarium aufgestellt werden.

Jesus bahnt sich seinen Weg durch die Menschenmenge. Am Boden liegt eine Frau. Die Masse tobt:" Steinigt die Sünderin! Steinigt die Sünderin!" Jesus hebt beschwichtigend die Arme: "Ruhe, wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!" Im gleichen Moment fliegt ein Stein aus der Menge gegen den Kopf der Sünderin. Genervt dreht sich Jesus um: "Mutter, halt Du Dich da bitte raus!"

Ein Kirchturm ist vom Blitz getroffen worden und abgebrannt. Der Pfarrer sammelt für den Wiederaufbau. Ein Alter Bauer, darauf angesprochen, ob er nicht etwas spenden wolle, antwortet " Nein, Hochwürden, für einen Hausherren, der sein eigenes Haus anzündet, gebe ich nichts..."

2 Pastoren unterhalten sich: "Mensch, hatte ich heute einen anstrengenden Tag: 2 Beerdigungen, 2 Einäscherungen und noch eine Kompostierung!" "Wieso Kompostierung?" "Na ja, die Grünen werden auch mal älter!"

Fährt eine Nonne mit dem Auto über eine verlassene Landstraße. Geht ihr das Benzin aus. Geht sie zu Fuß zur nächsten Tankstelle. Weltfremd wie Nonnen nun mal sind, hat sie aber den Kanister vergessen. Gibt ihr der Tankwart, der ein weiches Herz hat, schließlich einen Nachttopf voll Benzin. Geht die Nonne mit dem Pisspott zu ihrem Auto zurück und beginnt, das Benzin einzufüllen. Kommt ein Auto vorbei. Hält an. Kurbelt der Fahrer das Fenster runter und sagt: "Schwester, ihren Glauben möchte ich haben..."

Ein Anwalt kam nach einer erfolgreichen und ehrlichen Karriere an die Himmelspforte, gleichzeitig mit dem Papst. Petrus grüßte zuerst den Papst und begleitete ihn zu seiner neuen Wohnung: der Raum war klein und schäbig, ähnlich einem drittklassigen Autobahnmotel. Danach wurde der Anwalt zu seinem Quartier gebracht: Eine palastähnliche Anlage mit Swimmingpool, einem Park und Garten, und eine Terrasse mit malerischer Sicht auf die Himmelspforte. Der Anwalt war irgendwie ein bisschen überrascht und sagte zu Petrus: 'Ich find' es sehr eigenartig, wenn ich diese meine Stätte betrachte, nachdem ich gesehen habe, wie billig selbst der Papst untergebracht worden ist.' Da antwortete Petrus: 'Ach, weißt du, wir haben hier oben gut hundert dieser Päpste und ehrlich gesagt langweilen sie uns langsam ziemlich - aber wir hatten noch nie einen Anwalt!

Der Pfarrer fragt in der Sonntagsschule: "Was müßt ihr zuerst tun, damit eure Sünden vergeben werden?" Klein Fritzchen antwortet brav: "Zuerst sündigen, Herr Pfarrer..."

Der Pfarrer fragt in der Sonntagsschule: "Was müsst ihr zuerst tun, damit ihr in den Himmel kommt?" Klein Fritzchen antwortet prompt: "Sterben, Herr Pfarrer..."

Ein Jesuit und ein Dominikaner diskutieren über die Geburt Jesu. Fragt der Jesuit: "Ist Ihrer Meinung nach Jesus mit  offenen oder geschlossenen Augen zu Welt gekommen?" "Ich denke", sagt der Dominikaner, "mit offenen Augen. Aber als er den Ochsen und den Esel gesehen hat, wird er  sich gedacht haben: Wenn das die Gesellschaft Jesu ist, mach ich die Augen lieber zu...!"              

Ein Benediktiner, ein Dominikaner, ein Franziskaner und ein Jesuit beteten zusammen, als plötzlich die Lichter erloschen. Der Benediktiner wollte mit dem Gebet fortfahren, denn er kannte es auswendig. Der Dominikaner regte ein Streitgespräch über "Licht und Dunkel in der Bibel" an. Der Franziskaner kniete nieder und schlug vor, dass alle dem Herrn für das Licht danken sollten, das ihnen so sehr fehlte. In diesem Augenblick wurde es wieder hell. Der Jesuit hatte die Sicherung ausgewechselt.

Was bestellt ein Mystiker aus dem Ruhrgebiet in der Pommesbude?  Mach mich eins mit alles!

Der Papst, Kardinal Meißner (vom Erzbistum Köln) und Drewermann (Kirchenkritiker und ehem. Pfarrer) kommen in den Himmel. Petrus öffnet die Tür: "Hallo zusammen, ich lasse Euch ja gerne rein, aber erst müßt Ihr noch bei unserem Vorstand vorstellig werden !" Die drei nicken zustimmend. Erst geht der Papst in das Zimmer. Drin sitzen Gott, Jesus und der heilige Geist. Nach einer Stunde kommt der Papst wieder raus. "Na, wie war's ?" - "Naja", meint der Papst, ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht. - und verschwand. Danach geht Kardinal Meißner rein. Nach 3 Stunden kommt er wieder raus. Petrus und Drewermann fragen wiederum: "Na, wie war's ?" - "Naja", sagt Meißner," ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht..." - und verschwand. Zu guter letzt geht Drewermann rein, Petrus wartet noch auf ihn. Es vergehen 2 Stunden, 3 Stunden,... Nach 6 Stunden kommt Jesus aus demZimmer geschossen. Petrus fragt: "Was machst Du denn hier ?" - "Naja",sagt Jesus,"ich muß nochmal runter auf die Erde ..."            

Karl Barth kommt in den Himmel. (Für Nicht-Theologen: Das ist so ein bekannter evangelischer Theologe, der es mit der Dogmatik hatte...) Petrus begrüßt ihn freundlich, meint aber: "Also, wir wollen Dich hier schon reinlassen, aber vorher müssen wir Dich erstmal prüfen, ob Du das auch alles verstanden hast, was Du da unten so verzapft hast, mit der Dogmatik etc." Schickt ihn dann also in so einen Nebenraum, wo Gott, Jesus und der Heilige Geist schon warten. Die Tür geht zu und Petrus wartet draußen. Eine Stunde vergeht, zwei Stunden, drei Stunden. Petrus wird schon langsam nervös. Sieben Stunden später springt dann endlich die Tür auf, Jesus stürzt heraus, völlig fertig. Petrus fragt ihn: "Na, was ist, warum hat es so lange gedauert, ist er durchgefallen?" Jesus: "Karl Barth? Nein, der nicht, aber der Heilige Geist!"

Ein Junge kommt vom Katechismus. "Na, was hat euch der Pfarrer denn heute erzählt?", fragt ihn die Mutter. "Also es ging um die Hebräer, das heißt die Israelis. Die wollten übers Rote Meer. Sie besteigen die Landungsboote ausgerechnet als die ägyptische Armee mit ihren Panzern kommt. Sofort wird Tel Aviv verständigt. Sie schicken  Jagdbomber, die das Übersetzen mit einem Bombenteppich und mit Amphibienfahrzeugen decken. Die Ägypter sind  geschlagen und die Israelis sind durch das Meer." "Was!!!", sagt die Mutter. "So hat euch der Pfarrer die Geschichte erzählt?!" "Na ja, nicht ganz . Aber wenn ich sie dir so erzählen würde, wie er sie uns erzählt hat, du würdest mich ins Krankenhaus bringen, Mama ..."

Eines Tages fragt ein Mann den lieben Gott. "Gott, was ist für dich ein Jahrhundert?" "Nur eine Sekunde," antwortet der liebe Gott. "Und was ist für dich eine Million?" "Nur ein Pfennig." "Würdest du mir dann einen Pfennig geben?", fragt der Mann. "Natürlich," sagt der liebe Gott, "warte bitte eine Sekunde."

Ein Vertretungspfarrer hält als Aushilfe den Gottesdienst. Er geht ans Mikrofon, klopft mit dem Finger daran und sagt: "Ich glaube, mit dem Mikrofon stimmt was nicht!" Antwort der Gemeinde: "Und mit Deinem Geiste!"              

Eines Tages trat der Herr vor Adam und sagte: "Adam es ist an der Zeit, dass Du und Eva die Welt bevölkert, so gehe nun und fange an Eva zu küssen!" Und Adam fragte: "Was ist ein Kuss?" Und der Herr sprach: "Hier Adam hast Du eine Anleitung, da steht drinnen was Küssen ist." Und Adam verschwand mit Eva hinter dem Busch und küsste sie! Begeistert kam Adam hinter dem Busch vor und sagte: "Herr, das war wundervoll!" Und der Herr sprach: " Ja Adam, und jetzt gehe und verwöhne Eva in dem Du sie am ganzen Körper streichelst." Und Adam fragte: "Herr, was ist streicheln?" Und der Herr erwiderte: "Hier hast Du eine Anleitung und nun gehe und verwöhne Eva." Und Adam verschwand erneut mit Eva hinter dem Busch und kam nach einigen Stunden zurück! Vollauf begeistert sagte er: "Herr, das war noch viel schöner als küssen, es war einfach wunderbar." Und der Herr sprach: "Ja Adam und jetzt kommt noch etwas viel schöneres, gehe und habe Sex mit Eva !" Und Adam fragte: "Was ist Sex?" Der Herr gab ihm eine Anleitung und sprach: "Gehet jetzt und vermehrt euch." Und Adam ging wieder hinter den Busch zu Eva, aber schon nach 2-3 Sekunden kam er zurück und fragte: "Herr, was sind Kopfschmerzen?"             

Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge kommen. Also schreibt er an den Eingang: Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch vergleichbares Vergehen. Am nächsten Tag steht darunter: "Hab ich probiert. Kein Vergleich!"   

Ein Jude eilt weinend in die Synagoge. Dort lamentiert und weint er ununterbrochen, schlägt sich an die Brust, rauft sich sein Haar und schreit: „Gott, Gott, mein Sohn hat sich taufen lassen, er ist zum Christentum übergetreten!“ Plötzlich hört er eine dunkle Stimme von ganz oben, eine schreiende, weinende, verzweifelte Stimme: „Mein Sohn auch!“ „Und was hast du getan?“ fragt der verzweifelte Jude seinen verzweifelten Gott. Und wieder ertönt die Stimme Gottes: „Ich habe ein neues Testament geschrieben!“

Ein Jude betritt eine Kirche, setzt sich vorne auf eine Bank und betrachtet neugierig den Altar mit dem Kreuz. Nach einer Weile kommt ein Priester auf ihn zu: „Es tut mir sehr leid. Wir haben bald Gottesdienst. Juden haben hier keinen Zutritt, würden Sie bitte die Kirche verlassen?“ --- Der Jude würdigt den Priester keinen Blickes, geht vor zum Altar, schaut hoch zum Kreuz und sagt nur: „Komm, Jeshua, wir müssen gehen.“    

Adam unterhält sich mit dem lieben Gott und fragt: "Warum hast du Eva so schön gemacht?" Der liebe Gott antwortet: "Damit sie dir gefällt." "Und warum hast du ihr ein so angenehmes Wesen gegeben?" "Damit du sie liebst." "Ja..." Adam überlegt, "aber warum hast du sie dann so dumm gemacht?!" "Damit SIE DICH liebt.        

Es ist Schabbat. Ein Jude bietet in Tiberias auf der Straße eine Hose zum Kauf an: "Seht diese wunderschöne Hose! Zum halben Preis gehört sie euch!" Ein Passant: "Schämt ihr euch nicht, am Schabbat Geschäfte zu machen?" Entrüstet ruft der Händler: "Ich biete die Hose zum halben
Preis an, und der nennt das Geschäft!"     

Der Oberrabbiner von Jerusalem ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf. Es ist Jom-Kippur - der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist. Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz. Er denkt sich: "So früh am Morgen wird mich keiner entdecken!" Er holt also seine Golfausrüstung und geht zum Abschlag des ersten Lochs. Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott: "Siehst Du, was der Oberrabbiner von Jerusalem am Jom-Kippur macht? Willst Du ihn dafür nicht bestrafen?" Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft das Loch mit dem ersten Schlag: ein "Hole-in-one " - das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen Golfer. Petrus: "Das verstehe ich nicht - Du wolltest ihn doch bestrafen?!" Gott: "Das habe ich doch! Denn wem kann er das jetzt erzählen?"            

Ein katholischer, ein evangelischer und ein Rabbi sind auf Wanderschaft. An einem See genehmigen sie sich ein Bad im Adamskostüm. Auf einmal werden sie von einer Frauen-Wandergruppe überrascht. Sie packen ihre Kleider und laufen zum nächsten Gebüsch. Der katholische und der evangelische Pfarrer bedecken dabei ihre Geschlechtsteile, der Rabbi hingegen verdeckt sein Gesicht und rennt den beiden hinterher. Diese fragen den Rabbi, weshalb er den sein Gesicht verdeckt hat. Dieser antwortet: "Tja, ich weiß nicht, wie das bei euch ist, doch meine Gemeinde erkennt mich am Gesicht ...

Warum dürfen in der Katholischen Kirche Frauen nicht Priester werden? Weil beim letzten Abendmahl keine Frauen dabei waren. Gegenargument: Es waren beim letzten Abendmahl auch keine Polen oder Argentinier dabei...           

Gott zu Adam: "Adam, ich habe hier eine Frau für Dich. Sie sieht toll aus, kann sehr gut kochen, ist phantastisch im Bett und hat nie Migräne". Adam (lechtzend): "Was muß ich dafür tun?" "Gib mir Dein rechtes Bein!" "Das ist mir zu teuer!" "Nun gut, ich habe noch eine andere. Sie sieht nicht ganz so gut aus, kocht nicht ganz so gut und nun ja." "Was willst Du haben?" "Deinen rechten Arm!" Adam überlegt, eine Frau wäre schon nicht schlecht, aber das ist zu teuer. Schließlich fragt er: "Was bekomme ich denn für eine Rippe?"

Im Himmel lädt Gott zu einem Kongress über die Schöpfung ein und viele Wissenschaftler kommen. Angeregt diskutiert Gott mit den Wissenschaftlern und besonders mit Charles Darwin. Plötzlich beginnen die Evangelikalen ein lautes Pfeifkonzert und überziehen die Wissenschaftler mit lauten Schmähungen. Da meint Gott zu Petrus: "Schmeiß diese Penner raus. Die wollen MIR doch nicht erzählen, wie ICH zu arbeiten habe!"

Weshalb haben Kirchen meistens kein eigenes WC? Es wäre ja noch schöner, wenn die Kirche extra einen Raum denen zur Verfügung stellen, die austreten wollen.

Ein junger Mann kommt zum Rabbi und behauptet stolz, dass er Atheist sei. "Mein Sohn, hast du die Torah gelesen?" "Nun ja, ein wenig für meine Bar Mizwa vor 15 Jahren..." "Hast du den Talmud studiert?" "Rabbi, niemand liest noch den Talmud!!" "Kennst du die großen jüdischen Philosophen? Maimonides? Oder überhaupt welche? Platon, Kant, Nietzsche...?' "Nein, Rabbi" "Dann bist du bist kein Atheist, du bist ein Ignorant!"

Jesus und Petrus spielen Golf... Petrus holt aus, schlägt den Ball weit über den Platz direkt aufs grün. Mit dem zweiten Schlag puttet er ein. Jesus applaudiert, legt sich seinen Ball zurecht, macht zwei Probeschwünge und schlägt dann. HOLE IN ONE! Plötzlich kommt ein alter Herr zum Abschlagspunkt gehumpelt, lässt seinen Ball irgendwo hinfallen und trifft beim folgenden Schlag mehr den Bart als den Ball. Der Ball fliegt weit abseits in den Wald. Kurze Zeit später springt ein Eichhörnchen aus dem Wald, den Golfball im Maul. Ein Adler stürzt aus dem Himmel herab und packt das Eichhörnchen und fliegt davon. Aus heiterem Himmel trifft ein Blitz den Adler. Das Eichhörnchen fällt auf das Grün, der Ball rollt ins Loch. Daraufhin Jesus: "Sag mal, Vater, spielen wir Golf hier oder was??""

Ein katholischer und ein evangelischer Geistlicher diskutieren über das Christentum. Endlich sagt der Katholik begütigend: "Wir dienen schließlich beide dem gleichen Herrn. Sie auf Ihre Weise und ich auf seine!"

Pfarrer Bornstett pflegt seine Predigt vom Manuskript abzulesen, das er eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes auf die Kanzel legt.
Eines Sonntags entwendet ein junges freches Gemeindemitglied heimlich die letzte Seite. Was passiert?
Gerade liest der Pfarrer vor: "Und Adam sprach zu Eva...", da blättert er weiter, findet das letzte Blatt nicht, sucht durch das Manuskript und wiederholt, um Zeit zu gewinnen: "Und Adam sprach zu Eva..."
Plötzlich fügt er leise hinzu, aber über die Lautsprecher ist es bis in die letzte Bank deutlich zu vernehmen:"...da fehlt doch ein Blatt!"

Vor der Kirche hängt ein großes Plakat mit der Aufschrift: "Weißt du, was Höllenqualen sind?"
Darunter steht mit Kugelschreiber geschrieben: "Wenn nicht, komm hierher und höre dir den Organisten an!"

Sonntagspredigt in der Dorfkirche:
"Ihr schaut immer nur auf das Äußere, auf das hübsche Gesicht und das hübsche Kleidchen", wettert der strenge neue Kaplan gegen die leichtfertigen Liebschaften der jungen Burschen.
"Ich aber sage euch: Ihr solltet mehr das sehen, was darunter ist!"
    
Jesus geht mal wieder unerkannt die Straße entlang und trifft zwei Junkies, die einen Joint rauchen. Er fragt: "Was habt ihr denn da?" "Einen Joint, probier mal." Jesus probiert, ist ganz begeistert und sagt: "Danke Jungs. Ich bin übrigens Jesus." Schreit einer der Junkies begeistert: "Yeah,yeah - genauso soll´s sein, Mann!!!"
    
Der katholische Pfarrer wird gefragt: "Warum sind Sie eigentlich Pfarrer geworden?" Er gibt zur Antwort: "Naja, mein Vater war Pfarrer, mein Großvater war Pfarrer ..."

Ein evangelischer Pfarrer, ein katholischer Pfarrer und ein Rabbi kaufen sich neue Autos. Am nächsten Samstag ist Waschtag angesagt. Der evangelische und der katholische Pfarrer kippen einen Eimer Wasser über ihre Autos. Der Rabbi guckt sich das ganze nachdenklich an. Dann geht er in die Werkstatt, holt eine Säge und sägt ein Stück vom Auspuff ab.
Fragt der eine Pfarrer: "Was machst du denn da?"
Sagt der Rabbi: "Wenn ihr zwei ihre Autos taufen könnt, dann kann ich meins auch beschneiden."

Ein Mann kommt in die Hölle und lässt sich von Satan herumführen. Überraschenderweise sieht es aus wie im Paradies. Auf einmal entdeckt er eine Wand aus Metall, aus der Schreie kommen. Die Wand glüht rot. Der Mann fragt Satan: "Was passiert den da?" Dieser antwortet: "Das sind die Katholiken, die wollten das so!"

Ein Ehepaar im gesegneten Alter - der Mann ist 104, die Frau 103 Jahre alt - kommen in den Himmel und sind begeistert.
Nur Luxus überall, alle Wasserhähne sind vergoldet, fantastisches Essen usw. Doch der Mann wird ganz ärgerlich und raunzt seiner Frau zu: Du mit deinen dämlichen Knoblauchpillen. Das hätte wir alles schon 40 Jahre früher haben können.

 

Offener Brief eines US- Bürgers an Dr. Laura

In einer US-Fernsehsendung spricht sich die amerikanische Moderatorin Dr. Laura Schlessinger gegen Homosexualität aus und begründet dies damit, dass Homosexualität laut der Bibel Gott ein Greuel sei. Auf diese Sendung hin schrieb ihr ein Zuschauer folgenden Brief:

Liebe Dr. Laura

Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind.

 Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9. Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

 Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

 Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

 Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

 Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muß. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

 Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

 In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

 Die meisten meiner männlichen Freund lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inclusive ihrer Schläfen, obwohl das durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

 Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Football spielen, wenn ich dabei Handschuhe trage?

 Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev 19:19 weil er zwei verschieden Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle und Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben das komplette Dorf zusammenzuholen um sie zu steinigen(Lev.24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen (Lev. 20:14)?

Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, das Sie uns behilflich sein können.

Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

 

Videolinks:

Dokumentarfilm "Religulous" von Bill Maher

Spiegel online: Schwule Moslems, bizarre Jesus-Darsteller, fromme Trucker - sie alle nimmt Bill Maher kräftig ins Gebet. … Der arme John Westcott hat gegen Bill Maher keine Chance. Der junge Evangelikalen-Pastor aus Florida tut sein bestes, um zu erklären, wie aus jedem Homosexuellen mit etwas gutem Willen und der unendlichen Kraft des Glaubens ein braver Heterosexueller werden kann, bei ihm selbst habe es ja auch geklappt. Doch Maher muss nur das Offensichtliche entgegnen - und Westcotts Argumentation zerbricht … Bill Maher ist gnadenlos, wenn es um die Demontage seiner Gesprächspartner geht. Mit seiner trockenen, sarkastischen Art hat er es in den USA zum Star-Komiker mit eigener Late-Night-Show gebracht; in dem Dokumentarfilm "Religulous" nutzt er sie, um die Religionen dieser Welt zu zerlegen.

 

Ralf König liest "Götterspeise" beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Die Geschichte von Abrahams Sohnesopfer mal anders erzählt – brillant komisch!

Ralf König liest Gotteswerk und Königs Beitrag 2011 Comic Lesung

Hier sieht man deutlich: Schon am Anfang war der comic!

Ralf König liest "David und Goliath" beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Hier die Aufklärung, wie die Sache wirklich war!

Oder HIER alle religionskritischen Comics von König auf einmal!

 

Sehr empfehlenswert auch die umfangreiche Bibel-Trilogie des Comiczeichners Ralf König:

Buchbesprechungen vom DLRadio: "Prototyp" (Adam)-  "Archetyp" (Noah) -  "Antityp" (Paulus)

Bestellmöglichkeiten als gebundene Ausgabe oder Taschenbuch (Leseproben)

 

Auszug aus einem Interview plus Leseprobe "Gott eine Metapher?":

Frage: Sie erzählen hier eine etwas andere Schöpfungsgeschichte. Adam und Eva sind nicht gerade die Krönung der Schöpfung, eher eine Beta-Version mit starkem Reparaturbedarf - soweit so bibelkonform. Was aber wollten Sie vor allem anders erzählen? Die Rolle eines mäßig begabten Schöpfers?

Ralf König: Vor allem die eines selbst Unvollkommenen. Der im Garten wandelnde Gott der Genesis ist allzu menschlich mit seinen Wutausbrüchen und Launen, als Ungläubiger möchte man verzweifeln, dass sich so viele Menschen heute immer noch mit ihrem Weltverständnis und ihren Werten an diesen Mythen orientieren - und diese alten Märchen sehr ernst nehmen, wie es das Auftreten der Kreationisten zeigt. Wenn es also die Evolution nie gab, sondern einen bastelnden Gott, dann sind all die Ungereimtheiten und Irrwege der Evolution ja ihm auf die Mängelliste zu setzen. Also warum ist der Giraffenhals so lang?

Frage: Luz, die Schlange, ist in ihrer Respektlosigkeit diejenige, die die Geschichte vorantreibt. Man könnte meinen, an ihrem Charakter hätten Sie den meisten Spaß gehabt?!

Ralf König: Sicher, aber ich wurde mehrfach gefragt, mit wem in der Geschichte ich mich am meisten identifiziere, und da sag ich ganz klar: Adam. Ich bin in einem katholischen Dorf in Westfalen aufgewachsen, durch Religionsunterricht und Schulmessen etc. war mein Weltbild viel zu lange verklebt durch Kirche, bis ins Teenageralter. Mein Biss in den Apfel war die Entdeckung der Bücher von Hoimar von Ditfurth, Mitte der 70er. Das waren meine Bibeln, endlich erklärte mir jemand, wie alt und Wie groß das Universum ist, wie die Erde entstand und wie unser Gehirn sich über Jahrmillionen entwickelt hat. Endlich keine Jungfrauengeburten, Paulusbriefe und Himmelfahrten mehr!

 

 

 

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Religionswitze

 

Martin Luther:

„Wenn Gott keinen Spaß verstünde, möchte ich nicht im Himmel sein!“

Keine Sorge, lieber Martin, heißt es doch im 2. Psalm Vers 4, den du selber übersetzt hast, hier in deinem Original von 1545: "Aber der im Himel wonet lachet jr / Vnd der HERR spottet jrer"                                           

 

Oder Psalm 37: "Aber der HERR lachet sein / Denn er sihet / das sein tag kompt. "

Oder Psalm 59: "ABer du HERR wirst jrer lachen "

 

Also kann Gott laut Bibel lachen und hat Humor und sogar spöttische, also wenn man so will, kabarettistische Züge. Dann aber gilt auch für die Gläubigen: Wer über Religion nicht auch lachen kann, der ist kein wirklich Glaubender, sondern ein gnadenloser, womöglich radikaler  Fundamentalist, der alle, die anderer Meinung sind, verdammt und bekämpft nach dem Motto: I am right, you are wrong - go to hell! Diese Haltung aber ist kennzeichend für Sekten!

Es gibt sogar Pfarrer die über den Humor Gottes eine ernste Predigt halten. Deswegen auch hier und jetzt und gegen eine solche, fundamentalistische Geisteshaltung die folgende Sammlung vorwiegend aus dem Netz stammender, teilweise aber auch neu hinzukommender und selbst notierter

Los gehts (wird nach Möglichkeit immer wieder ergänzt):

Mai 2019

Kohn im Restaurant: "Ober, geben Sie mir von dem Fisch." "Verzeihung, mein Herr, das heißt Schinken." "Hab´ ich gefragt, wie er heißt, der Fisch?"

Einer kommt zum Rebbe: "Rebbe, es ist entsetzlich. Kommst du zu einem Armen - er ist freundlich, er hilft, wenn er kann. Kommst du zu einem Reichen - er sieht dich nicht einmal! Was ist das nur mit dem Geld!"
Da sagt der Rebbe: "Tritt ans Fenster! Was siehst du?"
"Ich sehe eine Frau mit einem Kind an der Hand. Ich sehe einen Wagen, er fährt zum Markt."
"Gut Und jetzt tritt hier zum Spiegel. Was siehst du?"
"Nu, Rebbe, was werd' ich sehen? Nebbich mich selber."
Darauf der Rebbe: "Siehst du, so ist es. Das Fenster ist aus Glas gemacht, und der Spiegel ist auf Glas gemacht. Kaum legst du ein bißchen Silber hinter die Oberfläche - schon siehst du nur noch dich selber!"

Ein gläubiger Jude, der das Alter von 105 Jahren erreicht hatte, kam plötzlich nicht mehr in die Synagoge. In Angst, dem alten Mann wäre etwas zugestoßen, ging der Rabbi sofort zu ihm. Er fand ihn bei bester Gesundheit, also fragte der Rabbi ihn: "Warum kommst Du nach so vielen Jahren plötzlich nicht mehr in die Synagoge?"
Der alte Mann sah sich vorsichtig um und flüsterte dann dem Rabbi ins Ohr: "Wisst ihr, als ich 90 wurde erwartete ich, dass Gott mich demnächst zu sich holen würde. Aber dann wurde ich 95, dann 100, jetzt sogar 105. Also dachte ich mir, dass Gott sehr beschäftigt sei und mich vergessen haben muss. Jetzt will ich Ihn nicht wieder daran erinnern."

Neu (Mai 16)

Maria und Josef stehen in Bethlehem vor einer Herberge und bitten um Quartier. Der Wirt: "Wir haben kein Zimmer mehr frei." Josef: "Ja, seht Ihr denn nicht, dass mein Weib schwanger ist?" Wirt: "Dafür kann ich doch nichts." Josef: "Ja, ich doch auch nicht!"

Petrus sitzt im Himmel und döst. Plötzlich klingelt es an der Himmelspforte und Petrus öffnet die Tür. Vor ihm steht ein kleiner Mann mit Glatze, der sagt: "Hallo ich bin der Herr MÜ!" - und daraufhin plötzlich verschwindet. Petrus wundert sich und geht zurück. Daraufhin klingelt es wieder an der himmlischen Pforte. Wieder steht der kleine Mann vor der Tür, sagt: "Hallo ich bin der Herr MÜ!" - und verschwindet. Als sich der Vorgang wiederholt, geht Petrus wutentbrannt zu Gott und beschwert sich: "Gott, da passiert was seltsames! Es klingelt an der Tür, ein kleiner Mann mit Glatze steht davor, sagt, er heiße MÜ und verschwindet. Und das immer wieder!" - Daraufhin Gott: "Ach so, das ist der Herr Müller, der wird grad wiederbelebt."

Warum sind katholische Pfarrer immer dicker als evangelische Pfarrer? - Der evangelische Pfarrer kommt nach Hause, schaut in den leeren Kühlschrank und geht dann ins Bett. Der katholische Pfarrer kommt nach Hause, schaut ins leere Bett und geht zum vollen Kühlschrank.

Welchen Beruf hat Jesus gehabt? Student natürlich - bis dreißig daheim gewohnt und wenn er was getan hat, war's ein Wunder.

Karl Barth (Theologie des Wortes Gottes), Paul Tillich (der Philosoph unter den Theologen) und Rudolf Bultmann (behauptet, der vorösterlicher Jesus ist theologisch irrelevant) machen Urlaub am Zürichsee. Sie mieten sich ein Boot und fahren raus. Die Sonne brennt und sie kriegen Durst. "Ich geh mal paar Bier holen", sagt Karl Barth, steigt aus dem Boot und läuft übers Wasser nach Zürich. Der Tag ist schön, das Bier ist gut und bald alle. "Paul, geh mal Bier holen" sagt Karl Barth. Paul Tillich steigt aus dem Boot und kommt bald mit einem Sixpack zurück.Die Sonne brennt und bald haben sie wieder Durst. "Rudi" sagt Karl Barth, "Du bist dran!" Rudolf Bultmann wird blass. Die andern machen sich schon lustig: "Was'n los Rudi, ist doch eine der leichtesten Übungen!" Bultmann tippt aufs Wasser, will sich nicht lumpen lassen, steigt schließlich aus. Blubb, blubb, weg war er. Betroffen schaut Tillich Karl Barth an: "Du Karl, hätten wir ihm doch sagen sollen, wo die Steine im Wasser sind?" Drauf Karl Barth: "Welche Steine?"

Ein Missionar verirrt sich im Dschungel und wird von einer Horde Kannibalen umkreist. Die Kannibalen lecken sich bereits die Mäuler. Da kniet der Missionar nieder und fleht: "Bitte lieber Gott, lass sie fromm werden!" Da knien die Kannibalen nieder, falten die Hände und beten: "Lieber Gott, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."

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Ein Religionslehrer erklärt den Schülern die Entstehung des Menschen: "... und deshalb sind Adam und Eva unsere Vorfahren!" Meldet sich Max: "Aber meine Eltern sagen, wir stammen vom Affen ab." Daraufhin der Religionslehrer: "Wir reden hier auch nicht von deiner Familie!"

Aufm bayrischen Bauernhof:
"Vatta, i hob mi verliebt!"
"Jo, mei Sohn, in wen denn?"
"I mogs ned sogn..."
"Jo sog schon! In die Maria?"
"Naaa..."
"Ja mei! In die Eva vielleicht?"
"Naaa, Vatta..."
"Etwa in die Zenzi, die olle Hur???"
"Naaa, Vatta... In... In den Sepp!"
"In den Sepp??? Aber... Der is doch evangelisch!!!"

Jürgen Becker:„Kirche und Bier haben eines gemeinsam: Man wird benebelt und muss irgendwann einfach nur noch austreten!“

Drei Juden wetteifern darum, wer von ihnen am besten lügen kann.
Der erste sagt: "Der Messias wird kommen."
Der zweite entgegnet: "Die Toten werden auferstehen."
Kopfschüttelnd warnt der dritte: "Leise, Gott hört euch!"
Darauf die beiden: "Du hast gewonnen!"

Fragt der Pfarrer den Rabbiner: „Wann werden Sie endlich Schweinefleisch essen?“ Sagt der Rabbiner: „Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden!“

Eine christliche und eine jüdische Frau treffen sich in einem Restaurant. Die christliche Frau erzählt voller Stolz, dass ihr Sohn gerade eine Ausbildung zum Priester absolviert.

„Wir setzen sehr viel Hoffnung auf ihn – er ist so talentiert“, sagt sie.

„Was genau meinst du?“ fragt die jüdische Frau.

„Na ja, wenn er wirklich gut ist, kann er Bischof werden.“

„Ist das das Höchste, was er werden kann?“ erwidert die jüdische Frau.

„Na ja, wenn er überdurchschnittlich gut ist, kann er auch Kardinal oder sogar Papst werden!“

„Und das ist dann das Höchste, was er werden kann?“ fragt die jüdische Frau weiter.

„Was willst du denn, was er wird? Etwa Gott?“ entgegnet die christliche Frau scharf.

„Warum denn nicht?“ fragt die jüdische Frau. „Einer von unseren Jungs hat es geschafft!“

 

Drei Gründe dafür, dass Jesus Italiener und keinesfalls Jude war:

1. Nur ein Italiener wohnt bis 30 bei seiner Mutter.

2. Nur ein Italiener kann seine Mutter für eine Jungfrau halten.

3. Nur eine Italienische Mutter meint, dass ihr Sohn Gott sei

 

Der Papst ist schwer erkrankt und hat plötzlich einen Herzstillstand. Die Bischöfe fallen auf die Knie und beten. Die  Ärzte geben sich alle Mühe und es gelingt ihnen tatsächlich, den Papst nach 40 Minuten aus dem klinischen Tod zurück ins Leben zu holen. Der Papst öffnet, noch ganz weiß im Gesicht, die Augen. Sofort umringen ihn seine Bischöfe und wollen wissen, wie das nun eben war und ob er Gott gesehen hätte. Der Papst nickt schwach. „Und wie war der Herr?“, wollen sie von ihm wissen. Leise und mühsam stammelt der Papst: „Sie…..ist…….schwarz!“

Der Geschäftsmann zum Pfarrer: "Glauben Sie, dass ich in den Himmel komme, wenn ich der Kirche 25000 Mark stifte?" - "Das kann ich Ihnen nicht so genau sagen", erwidert der Pfarrer, "aber an Ihrer Stelle würde ich es schon mal probieren."

Das Presbyterium einer Gemeinde berät über die Frage, ob bei einer Überschwemmung auch sonntags Rettungsarbeiten getan werden dürfen. Einige Presbyter sind dagegen, andere dafür. Der Pfarrer weist darauf hin, dass auch Christus am Sabbat geheilt habe. Antwortet ein alter Presbyter: "Herr Pfarrer, das wollte ich schon immer einmal fragen: War der Herr Jesus nicht in manchen Punkten zu liberal?"

Vor der Kirche hängt am Eingangstor ein Schild: "Bist du der Sünde müde, so komm herein!" Darunter mit Lippenstift: "Wenn nicht, ruf' mich an: 0180-123456!"

Drei Gemeindeamtsleiter unterhalten sich, wer denn wohl den liberalsten Pastor in der Gemeinde hat. Munter prahlt der erste drauflos: "Unser Pastor bietet Tanzkurse um den Altar an!" Der zweite: "Das ist doch gar nichts! Unser isst am Karfreitag vor der ganzen Gemeinde ein Steak!" Darauf meint der dritte nur: "Vergesst das alles! Unser Pastor hängt an Weihnachten ein Schild an die Kirchentür: Wegen der Feiertage geschlossen!"

Im Himmel wird an die Tür geklopft. Petrus steht auf, geht an die Tür und fragt den Davorstehenden: „Wie heißt du mein Sohn“?
Der Mann antwortet: „Ich bin Peter Müller aus Ham ...“ und schwupp, weg isser ...
Petrus ist irritiert und legt sich wieder hin. Da klopft es wieder. Petrus hin.
„Ich bin Peter Müller aus Ham...“ schwupp weg isser.
Als das Ganze so vier- oder fünfmal weitergeht, marschiert Petrus zum Chef.
„Tach Gott, sach mal, was geht denn da ab? Ein paar mal schon steht ein Typ vor der Tür und meint, er sei Peter Müller aus Ham ... und dauernd verzappt es ihn wieder.“
„Ach so der“, meint Gott, „das ist Peter Müller aus Hamburg. Der liegt auf der Intensivstation und wird gerade wiederbelebt.“

Sagt der Fischer im Boot: "Es ist mir scheißegal, wer Dein Vater ist - solange ich angle, läufst Du hier nicht über's Wasser..."

Wäre Jesus ein Zauderer gewesen und zu Lebzeiten gefragt worden, ob er ganz sicher Gottes Sohn sei, hätte er geantwortet: „Ich sage jetzt mal Ja, aber nagelt mich bitte nicht darauf fest!“

Was wäre, wenn Jesus nicht gekreuzigt, sondern ertränkt worden wäre? Dann müsste heute in jedem bayrischen Klassenzimmer ein Aquarium aufgestellt werden.

Jesus bahnt sich seinen Weg durch die Menschenmenge. Am Boden liegt eine Frau. Die Masse tobt:" Steinigt die Sünderin! Steinigt die Sünderin!" Jesus hebt beschwichtigend die Arme: "Ruhe, wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!" Im gleichen Moment fliegt ein Stein aus der Menge gegen den Kopf der Sünderin. Genervt dreht sich Jesus um: "Mutter, halt Du Dich da bitte raus!"

Ein Kirchturm ist vom Blitz getroffen worden und abgebrannt. Der Pfarrer sammelt für den Wiederaufbau. Ein Alter Bauer, darauf angesprochen, ob er nicht etwas spenden wolle, antwortet " Nein, Hochwürden, für einen Hausherren, der sein eigenes Haus anzündet, gebe ich nichts..."

2 Pastoren unterhalten sich: "Mensch, hatte ich heute einen anstrengenden Tag: 2 Beerdigungen, 2 Einäscherungen und noch eine Kompostierung!" "Wieso Kompostierung?" "Na ja, die Grünen werden auch mal älter!"

Fährt eine Nonne mit dem Auto über eine verlassene Landstraße. Geht ihr das Benzin aus. Geht sie zu Fuß zur nächsten Tankstelle. Weltfremd wie Nonnen nun mal sind, hat sie aber den Kanister vergessen. Gibt ihr der Tankwart, der ein weiches Herz hat, schließlich einen Nachttopf voll Benzin. Geht die Nonne mit dem Pisspott zu ihrem Auto zurück und beginnt, das Benzin einzufüllen. Kommt ein Auto vorbei. Hält an. Kurbelt der Fahrer das Fenster runter und sagt: "Schwester, ihren Glauben möchte ich haben..."

Ein Anwalt kam nach einer erfolgreichen und ehrlichen Karriere an die Himmelspforte, gleichzeitig mit dem Papst. Petrus grüßte zuerst den Papst und begleitete ihn zu seiner neuen Wohnung: der Raum war klein und schäbig, ähnlich einem drittklassigen Autobahnmotel. Danach wurde der Anwalt zu seinem Quartier gebracht: Eine palastähnliche Anlage mit Swimmingpool, einem Park und Garten, und eine Terrasse mit malerischer Sicht auf die Himmelspforte. Der Anwalt war irgendwie ein bisschen überrascht und sagte zu Petrus: 'Ich find' es sehr eigenartig, wenn ich diese meine Stätte betrachte, nachdem ich gesehen habe, wie billig selbst der Papst untergebracht worden ist.' Da antwortete Petrus: 'Ach, weißt du, wir haben hier oben gut hundert dieser Päpste und ehrlich gesagt langweilen sie uns langsam ziemlich - aber wir hatten noch nie einen Anwalt!

Der Pfarrer fragt in der Sonntagsschule: "Was müßt ihr zuerst tun, damit eure Sünden vergeben werden?" Klein Fritzchen antwortet brav: "Zuerst sündigen, Herr Pfarrer..."

Der Pfarrer fragt in der Sonntagsschule: "Was müsst ihr zuerst tun, damit ihr in den Himmel kommt?" Klein Fritzchen antwortet prompt: "Sterben, Herr Pfarrer..."

Ein Jesuit und ein Dominikaner diskutieren über die Geburt Jesu. Fragt der Jesuit: "Ist Ihrer Meinung nach Jesus mit  offenen oder geschlossenen Augen zu Welt gekommen?" "Ich denke", sagt der Dominikaner, "mit offenen Augen. Aber als er den Ochsen und den Esel gesehen hat, wird er  sich gedacht haben: Wenn das die Gesellschaft Jesu ist, mach ich die Augen lieber zu...!"              

Ein Benediktiner, ein Dominikaner, ein Franziskaner und ein Jesuit beteten zusammen, als plötzlich die Lichter erloschen. Der Benediktiner wollte mit dem Gebet fortfahren, denn er kannte es auswendig. Der Dominikaner regte ein Streitgespräch über "Licht und Dunkel in der Bibel" an. Der Franziskaner kniete nieder und schlug vor, dass alle dem Herrn für das Licht danken sollten, das ihnen so sehr fehlte. In diesem Augenblick wurde es wieder hell. Der Jesuit hatte die Sicherung ausgewechselt.

Was bestellt ein Mystiker aus dem Ruhrgebiet in der Pommesbude?  Mach mich eins mit alles!

Der Papst, Kardinal Meißner (vom Erzbistum Köln) und Drewermann (Kirchenkritiker und ehem. Pfarrer) kommen in den Himmel. Petrus öffnet die Tür: "Hallo zusammen, ich lasse Euch ja gerne rein, aber erst müßt Ihr noch bei unserem Vorstand vorstellig werden !" Die drei nicken zustimmend. Erst geht der Papst in das Zimmer. Drin sitzen Gott, Jesus und der heilige Geist. Nach einer Stunde kommt der Papst wieder raus. "Na, wie war's ?" - "Naja", meint der Papst, ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht. - und verschwand. Danach geht Kardinal Meißner rein. Nach 3 Stunden kommt er wieder raus. Petrus und Drewermann fragen wiederum: "Na, wie war's ?" - "Naja", sagt Meißner," ich muß nochmal runter auf die Erde, ich habe etwas verkehrt gemacht..." - und verschwand. Zu guter letzt geht Drewermann rein, Petrus wartet noch auf ihn. Es vergehen 2 Stunden, 3 Stunden,... Nach 6 Stunden kommt Jesus aus demZimmer geschossen. Petrus fragt: "Was machst Du denn hier ?" - "Naja",sagt Jesus,"ich muß nochmal runter auf die Erde ..."            

Karl Barth kommt in den Himmel. (Für Nicht-Theologen: Das ist so ein bekannter evangelischer Theologe, der es mit der Dogmatik hatte...) Petrus begrüßt ihn freundlich, meint aber: "Also, wir wollen Dich hier schon reinlassen, aber vorher müssen wir Dich erstmal prüfen, ob Du das auch alles verstanden hast, was Du da unten so verzapft hast, mit der Dogmatik etc." Schickt ihn dann also in so einen Nebenraum, wo Gott, Jesus und der Heilige Geist schon warten. Die Tür geht zu und Petrus wartet draußen. Eine Stunde vergeht, zwei Stunden, drei Stunden. Petrus wird schon langsam nervös. Sieben Stunden später springt dann endlich die Tür auf, Jesus stürzt heraus, völlig fertig. Petrus fragt ihn: "Na, was ist, warum hat es so lange gedauert, ist er durchgefallen?" Jesus: "Karl Barth? Nein, der nicht, aber der Heilige Geist!"

Ein Junge kommt vom Katechismus. "Na, was hat euch der Pfarrer denn heute erzählt?", fragt ihn die Mutter. "Also es ging um die Hebräer, das heißt die Israelis. Die wollten übers Rote Meer. Sie besteigen die Landungsboote ausgerechnet als die ägyptische Armee mit ihren Panzern kommt. Sofort wird Tel Aviv verständigt. Sie schicken  Jagdbomber, die das Übersetzen mit einem Bombenteppich und mit Amphibienfahrzeugen decken. Die Ägypter sind  geschlagen und die Israelis sind durch das Meer." "Was!!!", sagt die Mutter. "So hat euch der Pfarrer die Geschichte erzählt?!" "Na ja, nicht ganz . Aber wenn ich sie dir so erzählen würde, wie er sie uns erzählt hat, du würdest mich ins Krankenhaus bringen, Mama ..."

Eines Tages fragt ein Mann den lieben Gott. "Gott, was ist für dich ein Jahrhundert?" "Nur eine Sekunde," antwortet der liebe Gott. "Und was ist für dich eine Million?" "Nur ein Pfennig." "Würdest du mir dann einen Pfennig geben?", fragt der Mann. "Natürlich," sagt der liebe Gott, "warte bitte eine Sekunde."

Ein Vertretungspfarrer hält als Aushilfe den Gottesdienst. Er geht ans Mikrofon, klopft mit dem Finger daran und sagt: "Ich glaube, mit dem Mikrofon stimmt was nicht!" Antwort der Gemeinde: "Und mit Deinem Geiste!"              

Eines Tages trat der Herr vor Adam und sagte: "Adam es ist an der Zeit, dass Du und Eva die Welt bevölkert, so gehe nun und fange an Eva zu küssen!" Und Adam fragte: "Was ist ein Kuss?" Und der Herr sprach: "Hier Adam hast Du eine Anleitung, da steht drinnen was Küssen ist." Und Adam verschwand mit Eva hinter dem Busch und küsste sie! Begeistert kam Adam hinter dem Busch vor und sagte: "Herr, das war wundervoll!" Und der Herr sprach: " Ja Adam, und jetzt gehe und verwöhne Eva in dem Du sie am ganzen Körper streichelst." Und Adam fragte: "Herr, was ist streicheln?" Und der Herr erwiderte: "Hier hast Du eine Anleitung und nun gehe und verwöhne Eva." Und Adam verschwand erneut mit Eva hinter dem Busch und kam nach einigen Stunden zurück! Vollauf begeistert sagte er: "Herr, das war noch viel schöner als küssen, es war einfach wunderbar." Und der Herr sprach: "Ja Adam und jetzt kommt noch etwas viel schöneres, gehe und habe Sex mit Eva !" Und Adam fragte: "Was ist Sex?" Der Herr gab ihm eine Anleitung und sprach: "Gehet jetzt und vermehrt euch." Und Adam ging wieder hinter den Busch zu Eva, aber schon nach 2-3 Sekunden kam er zurück und fragte: "Herr, was sind Kopfschmerzen?"             

Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge kommen. Also schreibt er an den Eingang: Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch vergleichbares Vergehen. Am nächsten Tag steht darunter: "Hab ich probiert. Kein Vergleich!"   

Ein Jude eilt weinend in die Synagoge. Dort lamentiert und weint er ununterbrochen, schlägt sich an die Brust, rauft sich sein Haar und schreit: „Gott, Gott, mein Sohn hat sich taufen lassen, er ist zum Christentum übergetreten!“ Plötzlich hört er eine dunkle Stimme von ganz oben, eine schreiende, weinende, verzweifelte Stimme: „Mein Sohn auch!“ „Und was hast du getan?“ fragt der verzweifelte Jude seinen verzweifelten Gott. Und wieder ertönt die Stimme Gottes: „Ich habe ein neues Testament geschrieben!“

Ein Jude betritt eine Kirche, setzt sich vorne auf eine Bank und betrachtet neugierig den Altar mit dem Kreuz. Nach einer Weile kommt ein Priester auf ihn zu: „Es tut mir sehr leid. Wir haben bald Gottesdienst. Juden haben hier keinen Zutritt, würden Sie bitte die Kirche verlassen?“ --- Der Jude würdigt den Priester keinen Blickes, geht vor zum Altar, schaut hoch zum Kreuz und sagt nur: „Komm, Jeshua, wir müssen gehen.“    

Adam unterhält sich mit dem lieben Gott und fragt: "Warum hast du Eva so schön gemacht?" Der liebe Gott antwortet: "Damit sie dir gefällt." "Und warum hast du ihr ein so angenehmes Wesen gegeben?" "Damit du sie liebst." "Ja..." Adam überlegt, "aber warum hast du sie dann so dumm gemacht?!" "Damit SIE DICH liebt.        

Es ist Schabbat. Ein Jude bietet in Tiberias auf der Straße eine Hose zum Kauf an: "Seht diese wunderschöne Hose! Zum halben Preis gehört sie euch!" Ein Passant: "Schämt ihr euch nicht, am Schabbat Geschäfte zu machen?" Entrüstet ruft der Händler: "Ich biete die Hose zum halben
Preis an, und der nennt das Geschäft!"     

Der Oberrabbiner von Jerusalem ist auf Dienstreise in England. An einem Morgen wacht er sehr früh auf. Es ist Jom-Kippur - der höchste jüdische Feiertag, an dem außer Beten und Fasten alles verboten ist. Er tritt auf den Balkon seines Hotels und blickt direkt auf den Golfplatz. Er denkt sich: "So früh am Morgen wird mich keiner entdecken!" Er holt also seine Golfausrüstung und geht zum Abschlag des ersten Lochs. Oben im Himmel sagt Petrus zu Gott: "Siehst Du, was der Oberrabbiner von Jerusalem am Jom-Kippur macht? Willst Du ihn dafür nicht bestrafen?" Gott nickt. Der Oberrabbiner schlägt ab und trifft das Loch mit dem ersten Schlag: ein "Hole-in-one " - das allergrößte und allerseltenste Ereignis für einen Golfer. Petrus: "Das verstehe ich nicht - Du wolltest ihn doch bestrafen?!" Gott: "Das habe ich doch! Denn wem kann er das jetzt erzählen?"            

Ein katholischer, ein evangelischer und ein Rabbi sind auf Wanderschaft. An einem See genehmigen sie sich ein Bad im Adamskostüm. Auf einmal werden sie von einer Frauen-Wandergruppe überrascht. Sie packen ihre Kleider und laufen zum nächsten Gebüsch. Der katholische und der evangelische Pfarrer bedecken dabei ihre Geschlechtsteile, der Rabbi hingegen verdeckt sein Gesicht und rennt den beiden hinterher. Diese fragen den Rabbi, weshalb er den sein Gesicht verdeckt hat. Dieser antwortet: "Tja, ich weiß nicht, wie das bei euch ist, doch meine Gemeinde erkennt mich am Gesicht ...

Warum dürfen in der Katholischen Kirche Frauen nicht Priester werden? Weil beim letzten Abendmahl keine Frauen dabei waren. Gegenargument: Es waren beim letzten Abendmahl auch keine Polen oder Argentinier dabei...           

Gott zu Adam: "Adam, ich habe hier eine Frau für Dich. Sie sieht toll aus, kann sehr gut kochen, ist phantastisch im Bett und hat nie Migräne". Adam (lechtzend): "Was muß ich dafür tun?" "Gib mir Dein rechtes Bein!" "Das ist mir zu teuer!" "Nun gut, ich habe noch eine andere. Sie sieht nicht ganz so gut aus, kocht nicht ganz so gut und nun ja." "Was willst Du haben?" "Deinen rechten Arm!" Adam überlegt, eine Frau wäre schon nicht schlecht, aber das ist zu teuer. Schließlich fragt er: "Was bekomme ich denn für eine Rippe?"

Im Himmel lädt Gott zu einem Kongress über die Schöpfung ein und viele Wissenschaftler kommen. Angeregt diskutiert Gott mit den Wissenschaftlern und besonders mit Charles Darwin. Plötzlich beginnen die Evangelikalen ein lautes Pfeifkonzert und überziehen die Wissenschaftler mit lauten Schmähungen. Da meint Gott zu Petrus: "Schmeiß diese Penner raus. Die wollen MIR doch nicht erzählen, wie ICH zu arbeiten habe!"

Weshalb haben Kirchen meistens kein eigenes WC? Es wäre ja noch schöner, wenn die Kirche extra einen Raum denen zur Verfügung stellen, die austreten wollen.

Ein junger Mann kommt zum Rabbi und behauptet stolz, dass er Atheist sei. "Mein Sohn, hast du die Torah gelesen?" "Nun ja, ein wenig für meine Bar Mizwa vor 15 Jahren..." "Hast du den Talmud studiert?" "Rabbi, niemand liest noch den Talmud!!" "Kennst du die großen jüdischen Philosophen? Maimonides? Oder überhaupt welche? Platon, Kant, Nietzsche...?' "Nein, Rabbi" "Dann bist du bist kein Atheist, du bist ein Ignorant!"

Jesus und Petrus spielen Golf... Petrus holt aus, schlägt den Ball weit über den Platz direkt aufs grün. Mit dem zweiten Schlag puttet er ein. Jesus applaudiert, legt sich seinen Ball zurecht, macht zwei Probeschwünge und schlägt dann. HOLE IN ONE! Plötzlich kommt ein alter Herr zum Abschlagspunkt gehumpelt, lässt seinen Ball irgendwo hinfallen und trifft beim folgenden Schlag mehr den Bart als den Ball. Der Ball fliegt weit abseits in den Wald. Kurze Zeit später springt ein Eichhörnchen aus dem Wald, den Golfball im Maul. Ein Adler stürzt aus dem Himmel herab und packt das Eichhörnchen und fliegt davon. Aus heiterem Himmel trifft ein Blitz den Adler. Das Eichhörnchen fällt auf das Grün, der Ball rollt ins Loch. Daraufhin Jesus: "Sag mal, Vater, spielen wir Golf hier oder was??""

Ein katholischer und ein evangelischer Geistlicher diskutieren über das Christentum. Endlich sagt der Katholik begütigend: "Wir dienen schließlich beide dem gleichen Herrn. Sie auf Ihre Weise und ich auf seine!"

Pfarrer Bornstett pflegt seine Predigt vom Manuskript abzulesen, das er eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes auf die Kanzel legt.
Eines Sonntags entwendet ein junges freches Gemeindemitglied heimlich die letzte Seite. Was passiert?
Gerade liest der Pfarrer vor: "Und Adam sprach zu Eva...", da blättert er weiter, findet das letzte Blatt nicht, sucht durch das Manuskript und wiederholt, um Zeit zu gewinnen: "Und Adam sprach zu Eva..."
Plötzlich fügt er leise hinzu, aber über die Lautsprecher ist es bis in die letzte Bank deutlich zu vernehmen:"...da fehlt doch ein Blatt!"

Vor der Kirche hängt ein großes Plakat mit der Aufschrift: "Weißt du, was Höllenqualen sind?"
Darunter steht mit Kugelschreiber geschrieben: "Wenn nicht, komm hierher und höre dir den Organisten an!"

Sonntagspredigt in der Dorfkirche:
"Ihr schaut immer nur auf das Äußere, auf das hübsche Gesicht und das hübsche Kleidchen", wettert der strenge neue Kaplan gegen die leichtfertigen Liebschaften der jungen Burschen.
"Ich aber sage euch: Ihr solltet mehr das sehen, was darunter ist!"
    
Jesus geht mal wieder unerkannt die Straße entlang und trifft zwei Junkies, die einen Joint rauchen. Er fragt: "Was habt ihr denn da?" "Einen Joint, probier mal." Jesus probiert, ist ganz begeistert und sagt: "Danke Jungs. Ich bin übrigens Jesus." Schreit einer der Junkies begeistert: "Yeah,yeah - genauso soll´s sein, Mann!!!"
    
Der katholische Pfarrer wird gefragt: "Warum sind Sie eigentlich Pfarrer geworden?" Er gibt zur Antwort: "Naja, mein Vater war Pfarrer, mein Großvater war Pfarrer ..."

Ein evangelischer Pfarrer, ein katholischer Pfarrer und ein Rabbi kaufen sich neue Autos. Am nächsten Samstag ist Waschtag angesagt. Der evangelische und der katholische Pfarrer kippen einen Eimer Wasser über ihre Autos. Der Rabbi guckt sich das ganze nachdenklich an. Dann geht er in die Werkstatt, holt eine Säge und sägt ein Stück vom Auspuff ab.
Fragt der eine Pfarrer: "Was machst du denn da?"
Sagt der Rabbi: "Wenn ihr zwei ihre Autos taufen könnt, dann kann ich meins auch beschneiden."

Ein Mann kommt in die Hölle und lässt sich von Satan herumführen. Überraschenderweise sieht es aus wie im Paradies. Auf einmal entdeckt er eine Wand aus Metall, aus der Schreie kommen. Die Wand glüht rot. Der Mann fragt Satan: "Was passiert den da?" Dieser antwortet: "Das sind die Katholiken, die wollten das so!"

Ein Ehepaar im gesegneten Alter - der Mann ist 104, die Frau 103 Jahre alt - kommen in den Himmel und sind begeistert.
Nur Luxus überall, alle Wasserhähne sind vergoldet, fantastisches Essen usw. Doch der Mann wird ganz ärgerlich und raunzt seiner Frau zu: Du mit deinen dämlichen Knoblauchpillen. Das hätte wir alles schon 40 Jahre früher haben können.


 

 

Offener Brief eines US- Bürgers an Dr. Laura

In einer US-Fernsehsendung spricht sich die amerikanische Moderatorin Dr. Laura Schlessinger gegen Homosexualität aus und begründet dies damit, dass Homosexualität laut der Bibel Gott ein Greuel sei. Auf diese Sendung hin schrieb ihr ein Zuschauer folgenden Brief:

Liebe Dr. Laura

Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind.

 Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9. Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

 Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

 Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

 Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

 Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muß. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

 Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

 In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muß zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muß meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

 Die meisten meiner männlichen Freund lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inclusive ihrer Schläfen, obwohl das durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

 Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Football spielen, wenn ich dabei Handschuhe trage?

 Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev 19:19 weil er zwei verschieden Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle und Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben das komplette Dorf zusammenzuholen um sie zu steinigen(Lev.24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen (Lev. 20:14)?

Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, das Sie uns behilflich sein können.

Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

 

 

Videolinks:

Dokumentarfilm "Religulous" von Bill Maher

Spiegel online: Schwule Moslems, bizarre Jesus-Darsteller, fromme Trucker - sie alle nimmt Bill Maher kräftig ins Gebet. … Der arme John Westcott hat gegen Bill Maher keine Chance. Der junge Evangelikalen-Pastor aus Florida tut sein bestes, um zu erklären, wie aus jedem Homosexuellen mit etwas gutem Willen und der unendlichen Kraft des Glaubens ein braver Heterosexueller werden kann, bei ihm selbst habe es ja auch geklappt. Doch Maher muss nur das Offensichtliche entgegnen - und Westcotts Argumentation zerbricht … Bill Maher ist gnadenlos, wenn es um die Demontage seiner Gesprächspartner geht. Mit seiner trockenen, sarkastischen Art hat er es in den USA zum Star-Komiker mit eigener Late-Night-Show gebracht; in dem Dokumentarfilm "Religulous" nutzt er sie, um die Religionen dieser Welt zu zerlegen.

 

Ralf König liest "Götterspeise" beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Die Geschichte von Abrahams Sohnesopfer mal anders erzählt – brillant komisch!

Ralf König liest Gotteswerk und Königs Beitrag 2011 Comic Lesung

Hier sieht man deutlich: Schon am Anfang war der comic!

Ralf König liest "David und Goliath" beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Hier die Aufklärung, wie die Sache wirklich war!

Oder HIER alle religionskritischen Comics von König auf einmal!

 

Sehr empfehlenswert auch die umfangreiche Bibel-Trilogie des Comiczeichners Ralf König:

Buchbesprechungen vom DLRadio: "Prototyp" (Adam)-  "Archetyp" (Noah) -  "Antityp" (Paulus)

Bestellmöglichkeiten als gebundene Ausgabe oder Taschenbuch (Leseproben)

 

Auszug aus einem Interview plus Leseprobe "Gott eine Metapher?":

Frage: Sie erzählen hier eine etwas andere Schöpfungsgeschichte. Adam und Eva sind nicht gerade die Krönung der Schöpfung, eher eine Beta-Version mit starkem Reparaturbedarf - soweit so bibelkonform. Was aber wollten Sie vor allem anders erzählen? Die Rolle eines mäßig begabten Schöpfers?

Ralf König: Vor allem die eines selbst Unvollkommenen. Der im Garten wandelnde Gott der Genesis ist allzu menschlich mit seinen Wutausbrüchen und Launen, als Ungläubiger möchte man verzweifeln, dass sich so viele Menschen heute immer noch mit ihrem Weltverständnis und ihren Werten an diesen Mythen orientieren - und diese alten Märchen sehr ernst nehmen, wie es das Auftreten der Kreationisten zeigt. Wenn es also die Evolution nie gab, sondern einen bastelnden Gott, dann sind all die Ungereimtheiten und Irrwege der Evolution ja ihm auf die Mängelliste zu setzen. Also warum ist der Giraffenhals so lang?

Frage: Luz, die Schlange, ist in ihrer Respektlosigkeit diejenige, die die Geschichte vorantreibt. Man könnte meinen, an ihrem Charakter hätten Sie den meisten Spaß gehabt?!

Ralf König: Sicher, aber ich wurde mehrfach gefragt, mit wem in der Geschichte ich mich am meisten identifiziere, und da sag ich ganz klar: Adam. Ich bin in einem katholischen Dorf in Westfalen aufgewachsen, durch Religionsunterricht und Schulmessen etc. war mein Weltbild viel zu lange verklebt durch Kirche, bis ins Teenageralter. Mein Biss in den Apfel war die Entdeckung der Bücher von Hoimar von Ditfurth, Mitte der 70er. Das waren meine Bibeln, endlich erklärte mir jemand, wie alt und Wie groß das Universum ist, wie die Erde entstand und wie unser Gehirn sich über Jahrmillionen entwickelt hat. Endlich keine Jungfrauengeburten, Paulusbriefe und Himmelfahrten mehr!

 

 

 

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