Hinweise:

Das Gästebuch ist ab dem 1. Januar 2013 eingefroren, weil ich nicht regelmäßig die Einträge überprüfen möchte auf Inhalt und Sprachgebrauch. Neue Beiträge werden nicht mehr freigeschaltet und gelöscht. Deshalb hier einige Tipps:

Das letzte, noch gut funktionierende Forum zum kritischen Austausch über die NAK ist das Glaubensforum 24.

Ebenso können Sie kritisch zur NAK lesen und schreiben auf der Hp von canities.

"Der Mensch erkennt, daß es nichts nützt,/ Wenn er den Geist an sich besitzt,/ Weil Geist uns dann erst Freude macht,/ wenn er ins Gästebuch gebracht.“

Dabei sollte man sich aber an Mark Twain halten:

It is better to keep your mouth shut and appear stupid than to open it and remove all doubt

"Es ist besser man hält den Mund und erweckt den Eindruck, dumm zu sein, als ihn aufzumachen und jeden Zweifel zu beseitigen."

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#40   Anette11.08.2011 - 10:01
Soeben erst entdecke ich dieses Portal, über das ich mich sehr freue. Endlich gelingt es jemandem, sich seriös und sachlich, mit der NAK auseinanderzusetzen.
Ich hoffe, dass sich viele NAKler auf diese Seite "verirren",sofern sie sich eine kritische Auseinandersetzung
mit den Lehrinhalten ihrer "Kirche" zutrauen.
Denn diese sind es, um die es eigentlich geht. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit dürfen Menschenrechte-u.würde nicht verletzt werden.Antidemokratische und diskrimminierende Strukturen entwickelt und Menschen durch psychische Manipulation in die Isolation und Abhängigkeit gebracht werden. Die seelischen Schädigungen
derer, die den mutigen Schritt des Ausstiegs gewagt haben,
sind deutlich in der entsprechenden Literatur und den Foren
herauszuhören. Leider verfehlt die von "außen" kommende Kritik und die Denkanstöße oft ihr eigentliches Ziel, eher schweißen sie die Mitglieder jener Strukturen noch fester zusammen. Die positive Veränderung jedes Systems kann sich nur von innen heraus ergeben.
Vielleicht gibt die junge Generation Anlass zur Hoffnung, Lehrinhalte und Glaubensartikel energischer zu hinterfragen!

#39   Ich08.08.2011 - 10:51
Ich bin ebenfalls in ein neuapostolisches Elternhaus hineingeboren worden und es war halt damals in den siebzigern echt schwierig als Kind im Alltag zu leben. Es gab keinen Fernseher, Disco, Kirmes u.ä. sollte man besser meiden und sonntags zweimal Kirche war schon viel....Aber die Kirche geht ja auch mit der Zeit und mitllerweile ist es doch alles viel offener und freier geworden und es wird doch niemand gezungen. Ich hatte nie das Gefühl das einem gedroht wurde sondern es waren nur Empfehlungen. Ich stehe völlig hinter dem neuapostolischen Glauben und weiß das unsere ganzen Vorangänger auch nur Menschen sind, die mit Sicherheit auch ihre Fehler haben aber das bringt mich doch nicht vom Glauben ab. Und die Predigt orientiert sich nun mal an der Bibel.
Ich bin trotzdem mit ganz vielen nichtgäubigen Menschen zusammen habe auch einen Partner der nicht NAK ist, gehe auf Metalkonzerte und Festivals und ..Ja ..kann dies mit meinem Glauben vereinbaren, habe auf diesem Weg vielen schon von meinem Glauben erzählen können und es wird akzeptiert. Es ist alles eine Frage mit welch einer Herzenseinstellung man etwas macht. Also ich denke man wird überhaupt nicht manipuliert oder so aber natürlich wenn man ein Ziel verfolgt was man erreichen will, muss man vielleicht auf das ein oder andre verzichten, wie z.B. bei einem Sportler.
Ich bin echt traurig wenn ich sehe das unsere Kirche derart in den Schmutz gezogen wird wo es doch echt etwas schönes ist.

#38   Locke03.08.2011 - 13:43
zu Ihrem Kommentar auf meinen Beitrag vom 02.08.:
wenn man Ihre Schlussfolgerung überhaupt ernst nehmen kann, würde das heissen, dass jedes Kirchenmitglied mit einem klaren Verstand sich hätte auf der "Feil-Liste" eintragen müssen.
Umgekehrt: alle, die es nicht gemacht haben, sind "treudoof" und dackeln weiter der KL blind hinterher.
Sorry, aber diese "Rechnung" rauscht granatenmässig an der Realität vorbei.
Ist schon ein starkes Stück, dass Sie glaubenden Menschen das so unterstellen.
Gegenbeispiel:
von den 360`000 Nakis besuchen (optimistisch gegeschätzt) rund 50% die GD regelmässig. Und von diesen 50% sind nochmals rund 40% aktiv (egal in welchem Bereich). Macht unterm Strich ne Quote von total 20%.
Unterm Strich: 50 % haben mit Kirche wenig bis garnix am Hut, 30% sind eher passiv und konsumieren, der harte Kern von rund 20% gestaltet das Gemeindeleben aktiv mit.
Und abgesehen davon ist bei den aktiven und weniger aktiven die Durchmischung an Ansichten sehr gross (von Hardcore über "normal"-apostolisch, bis hin zu einer lockeren Einstellung zur "offiziellen" Lehre).
Frage zum Schluss: was bezwecken SIE - ganz persönlich - eigentlich mit solchem Geschreibsel, wie im Konstanzer Käseblättchen.
Ist das nicht auch eine Art, Überzeugungsarbeit (um nicht zu sagen, Hirnwäsche) zu betreiben???
Eintrichtern zu wollen, was die NAK in Ihren Augen ist.
Mir scheint das eher so, dass Sie mit Ihren neu gewonnenen Erkenntnissen, auch "Schäfchen"/Mitstreiter gewinnen wollen.
Auf die Frage nach der "Einstiegshilfe" wohin, sind Sie mir noch eine Antwort schwach.
Zum Schluss: wenn Sie in der NAK - ohne Ihr Zutun - schlechte Erfahrungen gemacht haben, dann tut mir das ausserordentlich leid.
Beste Grüsse
Kommentar:
Hmm,
dies ist schon eine abenteuerliche Mitgliederstatistik, die aber auch jeder Grundlage entbehrt! Siehe dazu meinen Beitrag unter "Aktuelle Tendenzen"! Ich frage mich, was ein NAK-Mitglied mit solchen Unsinnsbehauptungen erreichen möchte, ebenso mit den Unterstellungen (Hirnwäsche und Mitarbeitergewinnung), die in gleicher Weise aus der Luft gegriffen sind. Aber der kundige Leser wird das auch selbst gemerkt haben . Ps. an Locke: Auf die "Frage nach der Einstiegshilfe" bin ich keinesfalls eine Antwort schuldig geblieben! ich wiederhole hier im Gästebuch nur nicht, was ohnehin auf der entsprechenden Unterseite steht. Lesen muss man eben selber!

#37   Locke02.08.2011 - 12:54
Ausstiegshilfe - schön und gut.
Würde mich nur mal so am Rande interessieren, wie die Einstiegshilfe aussieht und wohin eingestiegen wird.
Bevor mir Einseitigkeit nachgesagt wird: natürlich kenne ich die zitierten Predigt-Aussagen. Und ich denk mir dabei meinen Teil.
Aber ein gesunder Verdauungsapparat ist in der Lage, Gutes zu behalten und das Schlechte auszuscheiden. Oder?
Wenn Eure Kritik so berechtigt ist, dann würde die NAK zu 80% aus blinden Schäfchen bestehen, die treudoof hinterher laufen... Ohne eigenes Denken, ohne Verstand - einfach nur konditioniert.
Und das ist beileibe nicht so.
Kommentar:
Das ruft mich doch zu einem Kommentar auf. Also Locke meinte:

Wenn Eure Kritik so berechtigt ist, dann würde die NAK zu 80% aus blinden Schäfchen bestehen, die treudoof hinterher laufen... Ohne eigenes Denken, ohne Verstand - einfach nur konditioniert.
Und das ist beileibe nicht so.


Stimmt Locke, das glaube ich auch wirklich nicht. Rechnen wir also mal nach:
Laut NAKI „bekennen sich bundesweit in 2.200 Kirchengemeinden knapp 360.000 Christen zum neuapostolischen Glauben."

Auf GK haben sich zum Artikel „ Kirchenbasis bezieht Position“ 720 Menschen distanziert vom Kirchenverständnis (letzter Stand: 21.03.)
Dies wären also exakt überwätigende 0,2% der Mitglieder, von denen einige aber bereits ausgetreten sind! Nehmen wir aber einfach mal an, die vielen anderen freien NAK-Denker haben nur keine Lust gehabt oder waren zu feige, sich einzutragen, und nehmen wir weiter an, dass dies im Durchschnitt pro Gemeinde 5 richtig freie und sehende Leute sind, dann macht das in der Summe 11.000 Geschwister. Dies entspricht ca. 3% der Mitglieder.
Vielen Dank also für den Hinweis, den Zahlen einmal genau nachzugehen!
Fazit: 97% der NAK-Mitglieder laufen demnach als „blinde, treudoofe Schäfchen“ mit der Herde mit. Das ist schon wesentlich realistischer als die angenommenen 80%!

Wie sagte Bezirksapostel Wend 2003 in einer Jugendstunde so schön: „Unsere ganzen Geschwister, die in den Gottesdienst gehen und mitarbeiten, lassen sich doch nicht für dumm verkaufen.“
Stimmt, denn er setzte hinzu:
„Die sind davon überzeugt!"

Das ist doch prima!



#36   MichaHomepage28.07.2011 - 21:33
Hallo,

die EZW hat eine neue Publikation veröffentlicht: "Neuapostolische Kirche und Ökumene" (EZW-Text 214): http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2508.php

Interessant insbesondere der Artikel von Helmut Obst und hier vor allem die Ausführungen zum Machtgerangel in der Bischoff-Ära (von wegen "Einheit im Apostelkreis" sowie der Beitrag von Stephan Ranke zur ACK-gastmitgliedschaft der NAK Memmingen.

Selbst ich als radikaler Religionskritiker begrüße solche fortschrittlicheren NAK-Gemeinden, wenngleich ich sie lediglich als vereinzelte "Ökumene-Inseln" im Meer des neuapostolischen Heilsegoismus betrachte.
By the way: Ich sehe nicht die Exklusivität der NAK als Problem, sondern deren apokalyptisches Endzeitdenken, das strukturell bedingt immer wieder frühkindliche Strafängste induziert.

#35   roger18.07.2011 - 13:15
Hallo zusammen: 2. Teil

Die Mitglieder:

Dazu gehöre ich. Vielleicht sieht es in der Schweiz anders als in Deutschland aus, ich kann nur folgendes bestätigen: Die Mitglieder sind in der Ausübung Ihrer Zugehörigkeit zur Kirche völlig frei: Ich bestimme ob ich die Gottesdienste besuche, wobei ich wochentags nie gehe. Ich bestimme, ob ich vom Amtsträger einen Besuch wünsche, ich bestimme ob ich opfere oder nicht. Ich bestimme, ob ich im Chor singe, die Kirche reinige etc. Der Stammapostel oder der Apostel oder mein zuständiger Amtsträger können noch hundertmal eine Regel oder einen Rat wiederholen. Wenn ich diesen für mich nicht umsetzen will, dann setze ich ihn nicht um. Ich bin für meine Seligkeit selber verantwortlich und sonst niemand weder mein zuständiger Amtsträger noch der Apostel noch der Stammapostel. Dieses Verhalten wird von der Kirche vorbehaltlos akzeptiert. Warum könnt Ihr Aussteiger akzeptieren, dass sich die Kirche so verhält? Nur weil Ihr den Weg des Austrittes gewählt habt, heisst das noch lange nicht, dass Ihr mit Eurer Sicht der Dinge die einzig richtige Sichtweise wiedergebt. Ich kenne Bezirksälteste und Priester, die Ihr Amt niederlegt haben und heute einfach die Gottesdienste besuchen. Ich kenne Vorsteher, welche während des Gottesdienstes auch mal alternative Musikstücke aufführen lassen etc. Warum habt Ihr nicht diesen Weg gewählt?


Für mich steht fest, dass diejenige Kirche, welche Ihr beschreibt, nicht dem entspricht, was ich erlebe. Auch das viele zitieren eurerseits, was der Stammapostel alles sagt: Vergesst das doch mal! Jedes Mitglied soll selber überlegen, ob das, was der Stammapostel sagt, für sich selber stimmt. Wenn’s stimmt, setzt du es um, wenn nicht, dass lass es bleiben. Ich muss für mich schauen und nicht für den Stammapostel und der Stammapostel muss für sich schauen und nicht für mich. Ich bin für mich selber verantwortlich. Niemand steuert das!


#34   Roger18.07.2011 - 13:12
Hallo zusammen (1. Teil)

Ich denke, dass hier eine Differenzierung angebracht ist und zwar die folgende: Reden wir von Amtsinhabern oder Amtsträger oder von Mitgliedern?


Die Amtsinhaber:

Welche Organisation überlebt, wenn jeder tut was er will? Ich denke dabei durchaus an die NAK aber auch an die katholischen oder reformierten Kirchen. Neben den allgemein gültigen Lehraussagen gibt es in jeder Organisation Rahmenbedingungen, welche eingehalten werden müssen. Ich kenne katholische und reformierte Pfarrer und Pastoren, welche Ihr Amt niederlegen, weil Sie z.B. mit Amtsaussagen Ihrer Kirche nicht mehr klarkommen, weil sie z.B. Kinder haben, obwohl sie dies nicht dürfen und und und. Dies ist mitnichten ein spezifisches Problem der NAK sondern findet sich querbeet durch alle christlichen Gemeinschaften. Ohne Organisation und ohne klare Rahmenbedingungen kann keine Kirche geführt werden.

Tun Sie an Ihrer Arbeitsstelle was ihnen gerade passt? Was geschieht wohl, wenn Sie sich so verhalten? Im besten Fall legt man Ihnen nahe sich zu ändern, ev. wird man Ihnen vorschlagen, zu kündigen. Ich schlechteren Fall wird ihnen sogleich gekündigt. Kämen Sie da auf die Idee über diese Firma herzuziehen, weil sie Sie in die Wüste geschickt hat. Mit welcher Begründung? Dass sich machen wollten, was Sie wollten und nicht was der Vorgesetzte wollte? Sie wären die grösste Lachnummer. Amtsinhaber, in jeder Art Organisation, ob privat, beruflich, in einem Verein in einer Kirche etc. müssen sich an die aufgestellten Regeln halten.



#33   AndreasE-Mail18.07.2011 - 07:20
Hallo Roger,
ich stelle bei meiner täglichen Arbeit immer wieder "fortschreitenden Realitätsverlust" und bisweilen "extreme Wahrnehmungsstörungen" bei NAKlern fest. Wie sonst ist es erklärbar, dass Sie hier behaupten "...dass in der NAK abweichende Meinungen problemlos geäussert werden können".

Wie es um diese Meinungsfreiheit bestellt ist, haben uns die höheren ATs im Zusammenhang mit dem neuen Kirchenverständnis und den öfentlichen Unterstützern für den Ex-BÄ Feil aus Hannover drastisch vor Augen geführt. Amtsenthebungen und Amtsniederlegungen zur Genüge, eben weil man keine abweichenden Meinungen duldet. Besonders in der NAK-Süd war man da mal wieder ganz gründlich...

#32   Roger Hurni17.07.2011 - 08:35
Hallo Micha

Wenigstens bist Du ehrlich. Es geht Dir wohl weniger um die NAK als viel mehr um Deine persönliche Abneigung gegen das Deiner Meinung nach menschenverachtende und intolerante allgemein-christiliche Evangelium. Die Kritik an der NAK dient Dir dabei lediglich als eine Art Blitzableiter, um Deine Entscheidung, dem Evangelium Christi den Rücken kehren zu können, zu rechtfertigen. Du musst zur Kenntnis nehmen, dass in der NAK abweichende Meinungen problemlos geäussert werden können. Wenn Du diesen Mut nie aufbrachtest, ist das Deine Sache, hat aber mit der NAK nichts zu tun. Und überhaupt: Du zitierst immer den Stammapostel? Wozu eigentlich? Ich habe manchmal das Gefühl, es ist Dir wichtig, was der Stammapostel schreibt. Du verachtest doch Aussagen zum allgemeinen-christlichen Evangelium. Warum plagst Du Dich damit her? Du wärest doch viel freier, wenn Du Dich Deinen neuen Interessen widmen würdest, anstatt immer wieder mit Deiner Vergangenheit konfrontiert zu werden. Ich werde aus Dir nicht schlau. Dass Du Deinen Entscheid, wie Du die Kirche siehst, nicht allen in der NAK oder Deiner Gemeinde öffentlich machen konntest, ist nun wirklich Dein Problem. Du kommst aber offensichtlich nicht davon los. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

#31   Micha16.07.2011 - 11:07
Hallo Roger,

die von dir zitierten Beiträge aus diversen Worten zum Monat belegen doch nur den nach wie vor geforderten (Kadaver-) Gehorsam der NAK, sehr deutlich erkennbar am Beispiel Abraham!
In der NAK kann man sagen, was man will? Dann stell dich doch mal offen vor die Gemeinde und verkündige, du hieltest das Auserwähltheitsdenken der NAK für eine Ungerechtigkeit und das allgemein-christliche Evangelium für menschenverachtend und intolerant (siehe hierzu diverse Lektüren von Gerd Lüdemann oder Heinz-Werner Kubitzas "Der Jesuswahn"! Dann darfst du auf die Reaktionen gespannt sein... Immer wieder erschreckend, wie autoritäre Gemeinschaften (ob politisch oder religiös) es schaffen, bei ihren Mitgliedern einen blinden Fleck heranzuzüchten, der sie für die psychischen Mechanismen der Manipulation unsensibel macht! Jüngstes Beispiel für die "Toleranz" à la NAK: der gewesene Priester Fritz Nüßle, siehe hier: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Fritz_Nüßle

Oder vor ein paar Jahren diverse Äußerungen des Ex-Apostels Gerrit Sepers, z.B. hier: www.christ-im-ddialog.de/index.php?option=com_content&task=view&id=209&Itemid=30
Kommentar:
Hallo Micha, die Kommentare sind hier immer von mir, also Detlef Streich, und deswegen eingestellt, um den Lesern zu zeigen, dass die aufgestellten Behauptungen falsch sind. Hier gleich noch welche zum Thema "Denkverbote":
Wort zum Monat November 2010:
"... da beharren solche Menschen auf ihren eigenen Theorien und Ideen und sind nicht zur Nachfolge bereit. Wir können aber nicht auf unsere eigene Meinung pochen, ...
Wort zum Monat Februar 2011 :
"Man spricht heutzutage im Berufsleben von „Bedenkenträgern“ – Menschen, die bei allem Einwände vorzubringen haben. Der Herr ließ seinerzeit Moses Einwände nicht gelten. Es heißt sogar in der Schrift: Er wurde sehr zornig über Mose (vgl. 2. Mose 4,14). Mose musste seine Vorbehalte und Bedenken überwinden.
Wenn Gott ruft, dann ist kein Platz für Einwände und Bedenken, dann gilt es, einfach zu tun, was er möchte."


Oder auch vom 1.3.2011 aus den "Offiziellen Verlautbarungen" der NAKI:

Stammapostel Leber: Was tun, wenn man Lehraussagen nicht versteht?
"Nicht gut ist es, wenn solche Sachdiskussionen auf irgendwelchen privaten Internetforen ausgetragen werden. Das hat sich wieder einmal beim Kirchenverständnis gezeigt. Dadurch wird eine Polarisierung hervorgerufen, die nicht im Sinn unserer Kirche ist. Private Internetforen haben ein Interesse daran, solche Diskussionen noch auszuweiten."

Das ist wohl wahr, und natürlich nicht im Sinn der NAK. Zum Glück aber ist es heute nicht mehr möglich, solche Diskussionen zu unterdrücken, auch wenn wie oben und unten nochmals der Versuch immer noch gemacht wird! Leber weiter:

"Ich ahne schon, was man mir dieses Mal anhängen wird: „Stammapostel verhängt Maulkorb“ oder so ähnlich. Man kennt ja inzwischen die Sprache dieser Foren. Ich rate dazu, solche (möglichen) Meldungen mit Gelassenheit aufzunehmen, ich tue das auch!"

Ich tue das auch, nämlich Lebers Anregungen gelassen zu ignorieren … Also von wegen "keine Denkverbote"!

#30   Roger15.07.2011 - 17:35
Indoktrination, geistige Vergewaltigung, Hirnwäsche und vieles mehr habe ich gelesen oder sollte ich lesen. Ich weiss nicht in welcher NAK sie waren, aber sicher nicht in derjenigen wo ich bin. Ich fühle mich frei im Denken und Handeln, obwohl auch mir manches in der NAK nicht gefällt (z.B. Ausschliesslichkeit der Apostel). Aber Austreten, nur um sich frei zu fühlen. Ich denke, da ist bei Ihnen im Ihrem Leben einiges schief gelaufen, was wohl kaum mit der NAK zu tun hat. Schade, denn in der NAK können sie denken und sagen was sie wollen. Niemand hindert sie daran. Warum auch? Aber das hört Ihr Aussteiger natürlich nicht gerne, denn Ihr möchtet Euch durch Abgrenzung nach aussen öffentlich profilieren.
Kommentar:
Hier als Antwort für den erkennenden Leser Stap. Leber aus Wort zum Monat:

August 2006: „Achten wir auf das Wort Gottes und lassen wir uns vom Herrn leiten! Gehen wir nicht mit menschlicher Überlegung an die Sache heran, sonst müssen wir bald einsehen, dass wir nicht weiterkommen.“

Juni 2006: „Wir wollen … nicht denken: Vielleicht kann man ...“ denn auch „Abraham zögerte nicht, als er aufgefordert wurde, seinen eigenen Sohn zu opfern“. Es war zwar „ gegen alle Vernunft, ... Welcher Sinn sollte darin liegen?“ Dennoch wird „ganz deutlich, dass Abraham ... ohne Bedenken das tat, was der Herr von ihm erwartete.“[/i]

Februar 2006: „Das Wichtigste ist auch heute: denen zu glauben, die Gott sendet … Das ist ein Glaube, bei dem man unbegrenztes Vertrauen zu den Boten Jesu hat.

Januar 2006 „Mancher hegt den Gedanken, die Neuapostolische Kirche müsse ein bisschen reformiert werden. Man meint, die eine oder andere Vorstellung hineintragen zu können. –…. Aber dagegen spricht Grundsätzliches: Wir dienen dem Herrn und nicht den Menschen! Da geht es nicht um menschliche Gedanken und Überlegungen, die man einbringen möchte … “

#29   Gerlinde B.25.06.2011 - 23:50
Hier macht niemand die einfachen Mitglieder der NAK schlecht, sondern das System wird angeprangert. Und ja(!!!) > es war für uns Austeiger ein System aus Angst, Manipulation und strikten Verboten. Ich empfehle nochmals, dass jüngere Mitglieder doch mal in älteren Heften des "Jugendfreundes" lesen oder im "Guten Hirten". Dort steht es schwarz auf weiß. Selbst 1993 (also erst 18 Jahre her) wurde noch ein Papier mit dem Namen: "Gefahren für Leib und Seele" erlassen, (von der NAK-Norddeutschland) wo vor "Luststätten dieser Welt gewarnt wurde. Es sind Befehle getarnt als gute Ratschläge, die im Glaubensgehorsam zu erfüllen sind. Wörtlich steht da:


"Hinweise zu Gefahren fuer Leib und Seele sind mehr als eine Lebenshilfe; sie sind ein Angebot der Hilfe zur Erreichung des Glaubenszieles. Als solches haben sie eine auf dem Glaubensgehorsam beruhende Verbindlichkeit".

Hier kann man alle "Befehle/Verbote" im einzelnen nachlesen:

http://waechterstimme.orgfree.com/gefahr.html

Beispiel: Ein Mitglied, dass damals (1993) etwa 15 Jahre alt war und unter diesen Verboten leiden mußte, ist heute auch erst 34 Jahre alt.

#28   Janika24.06.2011 - 22:01
Hallo, ich besuche auch die Neuapostolische Kirche und möchte klar stellen, dass es keinen Zwang gibt in die Kirche zu gehen oder irgendwelche Dinge verboten werden. Natürlich - soll ein Christ - hilfsbereit sein, an seinen Nächsten denken und "ein guter Mensch sein" habe ich jetzt extra in Anführungszeichen geschrieben, dass es hoffentlich niemand falsch versteht, aber mehr oder weniger wird das doch in jeder Kirche - egal welcher - so vermittelt. Wenn ich solche Beiträge wie die in dieser "Ausstiegshilfe" lese muss ich mich echt fragen wie sowas sein kann. Ich habe sowas nie erlebt und ich gehe auch nicht immer in den Gottesdienst sondern nur wenn mir danach ist. Vielleicht ist das einfach ein schlechtes Umfeld? Auch Neuapostolische Christen sind nicht vollkommen und haben die selben Fehler, ... wie alle anderen Menschen auch. Aber wenn die Eltern den Fehler gemacht haben den Kindern Druck oder Angst zu machen, dann ist das doch nicht Schuld der Kirche sondern Schuld der Eltern, denn die Kirche predigt das nicht. Ich finde diese Seite nicht gut weil ich mich in der Kirche wohl fühle und es geht glaube ich der Mehrzahl so. Der, dem es nicht gefällt, der soll doch einfach nicht hin gehen "in Ruhe lassen und in Ruhe gelassen werden" in der ganzen Seite wird nur nach irgendetwas schlechtem an der Kirche gesucht. Die schönen Dinge wie z.B. der regelmäßige Besuch bei älteren und kranken Geschwistern, die in Altenheimen leben - um die sich die Familie nicht kümmert, solche Dinge werden natürlich nicht gesehen. Mir wurde schon oft in schwierigen Situationen geholfen z.B. in Trauerfällen damit fertig zu werden und zu verarbeiten, wenn man Bammel hat vor einer Prüfung oder vor einem wichtigen Geschäftstermin, ... mir hilft mein Gebet und ein Gottesdienstbesuch - aber wie gesagt, jedem das seine - wenn ihr anderer Meinung seid, dann behaltet eure Meinung aber macht bitte nicht die der neuapostolischen Christen schlecht!
Kommentar:
Janika, Sie wollen mir die freie Meinungsäußerung verbieten?
Zitat. "wenn ihr anderer Meinung seid, dann behaltet eure Meinung, aber macht bitte nicht die der neuapostolischen Christen schlecht!"
Das ist schon ein starkes Stück, denn niemand wird gezwungen, hier zu lesen. Ich lasse hingegen hier grundsätzlich jeden seine Meinung schreiben. Wir sind schließlich nicht bei nac-world, oder ...

#27   Egon17.06.2011 - 09:16
Ich stimme euch nicht zu. Der Streich hat aus meiner Sicht einen an der Marmel, das kaschiert er aber geschickt mit seinem Gesülze. Da geh ich lieber in die NAK.
Kommentar:
Ich mische mich ins Gästebuch ja nur selten ein, aber lieber Egon, wer hier mehr "Gesülze" verbreitet, überlasse ich gerne zur Entscheidung dem unvoreingenommenen Leser mit einem Zitat von Stap. Leber Pfingsten 2011 aus der originalen Mitschrift:
"Der Glaube an Jesus Christus als den Sohn Gottes, da wird es schon schwieriger. Und es ist nicht so im christlichen Lager insgesamt, und auch im Erlösungswerk des Herrn, dass das rundweg abgelehnt wird, dass wir zum Unglauben hinkommen, aber es relativiert das so ein bisschen."

Also nicht etwas, das andere Konfessionen herablassend betrachtet werden ... sondern bloß:

"Man sagt: „Na, ja, warten wir mal ab, mag sein, mag nicht sein…“ Man hat so mancherlei
Literatur zur Hand, in der das vielleicht wissenschaftlich versucht wird zu ergründen
und wie das dann so ist, wenn göttliche Dimensionen im Spiel sind, dann ist irgendwo
Schluss mit der Wissenschaft, da kommt man nicht weiter."


Tja, oder wie Dr. Leber vor einiger Zeit schon meinte, dass man in diesem Fall (als Ägypter) schnell mit seinem Latein am Ende ist. Jetzt aber wird es ganz drollig. Schauen wir mal ganz genau hin:

"Aber dieser Gedanke, dass man so ein bisschen nachlässig wird - sicherlich sagt man - der „Sohn Gottes“ in Ordnung, warten wir mal ab, schauen wir mal, sagt man so. „Schauen wir mal…“, ich glaube, das ist so ein Spruch. Ich habe das jedenfalls so
aufgefasst, dass der besonders in Bayern gepflegt wird. Wie dem auch sei: „Schauen wir mal, warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln…“


Also schlimmeres Geschwafel gibt es kaum, deshalb am Ende des Zitates gleich nochmal doppelt, damit es auch jeder kapiert:

"Dieses „Schauen wir mal…“ ist keine Glaubenshaltung, das ist keine Glaubenshaltung!"

Der Rest dieser "Predigt" ähnelt diesem hier verzapften Blödsinn sehr und ist keinen Deut besser!
Ottos Wort zum Sonntag hat mehr Inhalt ...

#26   Heidrun17.06.2011 - 00:45
Hallo Anonym,
ich freue mich, dass du das so schreibst, mir geht es genauso. Ich bin Herrn Streich sooo dankbar für seine ganze Arbeit. Hallo Herr Streich, ich hoffe Sie lesen das hier. Ohne ihre ganzes Wissen wüsste ich nicht was bei mir sonst am Laufen wäre, ich finde Sie und das was sie tun großartig. Danke DANKE und nochmal DANKE. Weiter so! Vielleicht traue ich mich und schreibe ihnen auch mal persönlich, aber ich traue mich noch nicht.

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